DE33542C - Stangenzirkel mit Kurvenlineal - Google Patents
Stangenzirkel mit KurvenlinealInfo
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- DE33542C DE33542C DENDAT33542D DE33542DA DE33542C DE 33542 C DE33542 C DE 33542C DE NDAT33542 D DENDAT33542 D DE NDAT33542D DE 33542D A DE33542D A DE 33542DA DE 33542 C DE33542 C DE 33542C
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- spindles
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L9/00—Circular curve-drawing or like instruments
- B43L9/02—Compasses
- B43L9/04—Beam compasses
Landscapes
- Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
' KLASSE 42: Instrumente.
(Pennsylvania, V. S. A.).
Stangenzirkel mit Curvenlineal.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. März 1885 ab.
Das Instrument besteht aus zwei auf einer Platte oder Stange beweglichen Schiebern, die
nach unten und oben über die Platte hervorragen. Die unteren Enden der Schieber dienen
zur Aufnahme von Nadelspitzen, Bleifedern oder Federn. Die oberen Enden sind mit Spindeln
versehen, welche die Enden eines biegsamen Streifens' von Stahl oder anderem passenden
Material aufnehmen und festhalten, derart, dafs durch Drehen der Spindeln der biegsame Streifen
Curven von verschiedener Form annimmt und als Curvenlineal gebraucht werden kann.
Fig. ι und 2 zeigen eine Vorderansicht der Platte A und der beiden Schieber B B.
Fig. IA und 2 α sind verticale Schnitte durch
die Schieber BB.
Fig. 2B und 2 c sind Ansicht und Schnitt eines Schraubenschlüssels; Fig. 3 und 3A Ansicht
und Schnitt der Schieber-Mikrometerschraube.
Fig. 4 ist eine Vorderansicht der Platten XZ zur Aufnahme der Spindeln E, Fig. 4B eine
Detailansicht der Fig. 4. Fig. 5 und 5A zeigen Ansicht und Schnitt eines Schiebers in veränderter
Form.
Zur Anbringung der Spindeln dienen die beiden Platten X und Z. Die Befestigung
der Platten an dem Schieber geschieht durch die Zapfen^", Fig. 4B, und correspondirenden
Löcher /', Fig. 4, in dem Schieber und den Platten, oder durch einen einfachen
Zapfen, Fig. ia. Oben in den Platten ist mittelst des Hakens x, Fig. 2a und 4, und
des nuthenförmigen Ausschnittes.r2 die Spindel E gelagert. Die Spindel E, Fig. ia und 2A,
ist mit einer abgeschrägten Höhlung i versehen zur Aufnahme des Klemmschraubenkeiles
F\ aufserdem befindet sich in der Spindel ein Querschlitz h zur Befestigung des Streifens
G. Die Schraube des Klemmkeiles F geht durch die Spindel hindurch und tra'gt
vorn eine Mutter j, vermittelst welcher der Keil angezogen oder gelöst werden kann, mithin
auch der Streifen G festgeklemmt oder losgelassen wird. Fig. 2a zeigt einen Doppelklemmkeil,
Fig. 5A eine Stellschraube F nebst
Platte /.
Durch Drehung der Spindeln und Einstellung der Schieber B B kann der festgeklemmte
Metallstreifen in jede beliebige Curvenform gebracht werden. Die Drehung der Spindel E
erfolgt durch das auf derselben befestigte Zahnrad H, Fig. ι und ia, und das auf einem
hohlen Schaft sitzende Triebrad V. Letzteres wird durch den auf demselben Schaft sitzenden
Knopf V bewegt. Zum Feststellen dient die auf dem Drehzapfen sitzende Klemmschraube
N, welche gegen eine Federplatte S des Knopfes V geschraubt wird.
Zum genauen Einstellen des Metallstreifens dient, ein Mikrometerstellapparat. Die Spindel E
ist in diesem Falle mit einem vier- oder sechseckigen Theil K, Fig. 2a, versehen, auf welchem
der Hebel m, Fig. 2 und 2a, angebracht ist. Die Schraube P, welche bei Q. an dem
Schieber B drehbar befestigt ist, hat in dem mit dem unteren Ende des Hebels m drehbar
verbundenen Stück R ihre Mutter. Durch
Drehen der. Schraube P wird der Hebel m,
mithin auch die Spindel E und der Metallstreifen G bewegt.
Eine Drehung der Spindel kann auch mittelst Schraubenschlüssels, Fig. 2B und 2C, erfolgen,
nachdem der Hebel in durch die Schraube t, Fig. 2a, von dem viereckigen Theil
auf den runden Theil der Spindel gerückt worden ist. Zum Ansetzen des Schraubenschlüssels
hat die Spindel einen viereckigen Kopf w2, Fig. 2a.
Zum Feststellen der Spindel, nachdem das biegsame Metallband die gewünschte Curvenform
erhalten hat, dient eine Klemmschraube Z, Fig. 5 und 5A.
Claims (2)
1. An Stangenzirkeln die Anordnung der mit den beweglichen Schiebern BB verbundenen
drehbaren Spindeln EE zur Aufnahme eines elastischen Streifens, welchem man behufs
Benutzung als Curvenlineal jede beliebige Form geben kann.
2. Die Anordnung der Spindeln EE mit
Mikrometereinstellung zur Drehung der Spindeln und des biegsamen Streifens G.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE33542C true DE33542C (de) |
Family
ID=309503
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT33542D Expired - Lifetime DE33542C (de) | Stangenzirkel mit Kurvenlineal |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE33542C (de) |
-
0
- DE DENDAT33542D patent/DE33542C/de not_active Expired - Lifetime
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