DE394884C - Vorrichtung zum Aufzeichnen von Lauten auf elektromagnetischem Weg - Google Patents

Vorrichtung zum Aufzeichnen von Lauten auf elektromagnetischem Weg

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DE394884C
DE394884C DEM78672D DEM0078672D DE394884C DE 394884 C DE394884 C DE 394884C DE M78672 D DEM78672 D DE M78672D DE M0078672 D DEM0078672 D DE M0078672D DE 394884 C DE394884 C DE 394884C
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electromagnet
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recording sounds
cylinder
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/48Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed
    • G11B5/52Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed with simultaneous movement of head and record carrier, e.g. rotation of head

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 12. MAI 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
. KLASSE 42 g GRUPPE 17
(M 78672 IX/ 42 g) ■
Mario Marchetti und Ausonio Padiglione in Rom.
Vorrichtung zum Aufzeichnen von Lauten auf elektromagnetischem Weg.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. August 1922 ab.
Es gibt bereits Vorrichtungen zum Aufzeichnen von Lauten auf elektromagnetischem Weg mit einem mit schraubengangförmig umwickeltem Stahldraht versehenen drehbaren Zylinder aus Isoliermaterial, bei denen der den
Stahldraht mit sanfter Reibung umfassende Elektromagnet in der Achsialrichtung des Zylinders verschoben wird. Der Antrieb des Elektromagneten erfolgt dabei in mehr oder weniger komplizierter Art, und es ist umstand-
lieh, ihn vom Zylinder abzuschalten. Ferner kann der Apparat nicht für andere Zwecke, z. B. Funkentelephonie, verwendet werden. Der ! neue Apparat zeichnet sich durch besondere ' Einfachheit aus und besitzt außerdem den Vorteil vielseitiger Anwendbarkeit. Zu diesem | Zweck ist der Elektromagnet auf einem Schwenkarm gelagert, an dessen Fortsatz eine mit der Leitspindel im Eingriff stehende ίο Schnecke vorgesehen ist, und außerdem mit z. B. durch Schrauben regelbaren Polschuhen versehen.
Der Apparat gemäß der Erfindung eignet sich zur magnetischen Aufzeichnung von fun- -1 kentelegraphischen Nachrichten, von Wellenoder von gewöhnlicher Telephonie sowie auch für Phonotheater statt der üblichen Sprechmaschinen.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung schematisch veranschaulicht, und zwar zeigen :
Abb. ι den Grundriß und Abb. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung, während
Abb. 3 die Elektromagnetstütze veranschaulicht.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Zylinder aus Isoliermaterial, welcher mit gleichförmiger, durch eine Bremse geregelter Geschwindigkeit mit 80 bis 110 und mehr Umdrehungen in der Minute rotiert, wobei ein Zeiger gestattet, die Umdrehungszahl in der Alinute abzulesen. Um den Zylinder ist schraubengangförmig ein Stahldraht B gewikkelt, dessen Dicke höchstens 1 mm beträgt. Der Elektromagnet E sitzt an einem Schwenkarm D, der an seinem Fortsatz eine Schnecke C trägt, welche mit der Leitspindel im Eingriff steht und während der Zylinderdrehung den Schwenkarm D von links nach rechts verschiebt, wobei ein beständiger Schleifkontakt zwischen dem Elektromagneten und einem Teil der Drahtwindungen mittels der Kontaktspitzen G 1>esteht. Der Elektromagnet ist zweipolig, isoliert und mit einer großen Zahl sehr dünner Stahldrahtwindungen umwickelt. Der Ohmsche Widerstand dieser Wicklung ist je nach der Länge der Windungen veränderlich, je nachdem die Vorrichtung zur gewöhnlichen telephonischen Übertragung '; mit einem (auch für das Phonotheater geeigneten) Widerstand von 600 Ohm oder für funkentelegraphische oder wellentelephonische Nachrichten verwendet wird, in welch letzterem Falle der Widerstand sehr hoch, z. B. annähernd 8000 Ohm sein muß.
II und J sind durch den Riemen L verbundene Riemenscheiben; M ist das Schwungrad und Λ7 die Elektromagnetstütze; O sind Schlitze zum Gleiten des durch die Flügelschrauben P in bezug aitf die Regelbarkeit der Polschuhe einstellbaren Elektromagneten.
Der Stahldraht wird, wenn der Elektromagnet einem Strom mit \*eränderlicher Stärke ausgesetzt wird, dieser Stromstärke gemäß mehr oder weniger magnetisiert. Daraus ergibt sich, daß, wenn ein Mikrophon und eine Elementenbatterie auf der Wicklung des Elektromagneten angeordnet werden und der Zylinder in Umdrehung· versetzt wird, beim Sprechen o. dgl. der relativ zum Elektromagneten gleitende Stahldraht durch die Polenden des Elektromagneten ungleichmäßig beeinflußt wird, so daß eine mehr oder weniger starke Magnetisierung auf der Drahtwicklung verteilt wird. Nach dem Zurückführen des Elektromagneten in seine Anfangsstellung kann nach dem Verbinden der Elektromagnetwicklung mit einem Telephon die Aufzeichnung in bekannter Weise wiederholt werden. Um eine Aufnahme zu tilgen, werden die Klemmen des Elektromagneten, wie bekannt, unmittelbar mit einer Batterie verbunden. Der Widerstand des Elektromagneten beträgt in diesem Falle etwa 600 Ohm.
Soll der Apparat zwecks Aufzeichnung für Phonotheater dienen, so wird ein Mikrophon mit der Batterie in Serie geschaltet und das Ganze mit dem Apparat verbunden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Aufzeichnen von Lauten auf elektromagnetischem Weg mit einem mit schraubengangförmig umwikkeltern Stahldraht versehenen drehbaren Zylinder aus Isoliermaterial, bei der der den Stahldraht mit sanfter Reibung umfassende Elektromagnet in der Achsialrichtung des Zylinders verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (E) auf einem Schwenkarm (D) gelagert ist, an dessen Fortsatz eine mit der Leitspindel im Eingriff stehende Schnecke (C) vorgesehen ist, und daß der Elektromagnet (E) durch Schrauben (P) und Schlitze (O) regelbare Polschuhe besitzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM78672D 1922-08-15 1922-08-15 Vorrichtung zum Aufzeichnen von Lauten auf elektromagnetischem Weg Expired DE394884C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE853210C (de) * 1950-02-03 1952-10-23 Acec Magnetischer Aufnahme-Wiedergabe- und Loeschkopf fuer magnetische Aufzeichnungen
DE892250C (de) * 1951-05-23 1953-10-05 Ursula Kuerzeder Nach dem Magnettonverfahren arbeitende Diktiermaschine
US2672346A (en) * 1946-12-21 1954-03-16 Int Electronics Co Office dictation and intercommunication system
US2683038A (en) * 1948-09-15 1954-07-06 Presto Recording Corp Magnetic transducing unit
DE1060154B (de) * 1953-12-05 1959-06-25 Sued Atlas Werke G M B H Fassung fuer einen auswechselbaren Magnetkopf fuer Magnettongeraete

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