DE394379C - Elektrische Anwaermvorrichtung fuer ringfoermige Eisenkoerper (Radreifen u. dgl.) - Google Patents
Elektrische Anwaermvorrichtung fuer ringfoermige Eisenkoerper (Radreifen u. dgl.)Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B3/00—Ohmic-resistance heating
- H05B3/0004—Devices wherein the heating current flows through the material to be heated
Landscapes
- Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
Description
Werden ringförmige Eisen körper, z. B. Radreifen, elektrisch erwärmt, so bleibt die Erwärmung
in der Nähe der beiden gegenüberliegenden Pole gegenüber der Mitte der zwischenliegenden
Bogenstücke zurück. Man hat also, wenn man das Werkstück entnimmt, keine gleichmäßig durchgehende Erwärmung. Dem
soll durch die Erfindung abgeholfen werden, und zwar dadurch, daß die Lage des Werk-Stückes,
nachdem die Erwärmung zum erstenmal geschehen ist, durch Drehung um etwa
900 verändert wird und daß man nunmehr eine abermalige Erwärmung erfolgtn läßt.
Dabei kommen dann die erstbenutzten Kontaktstellen in den Zenit der Bögen zu liegen,
so daß sie eine Nacherwärmung bis zum völligen Ausgleich erfahren.
Die Vorrichtung wird zweckmäßig so eingerichtet, daß sie in der Lage ist, Werkstücke
verschieden großen Durchmessers zu erfassen. In der Zeichnung ist die Erfindung an einem
Ausführungsbeispiel dargestellt. Abb. ι zeigt einen Querschnitt,
Abb. 2 einen Grundriß,
Abb. 3 eine Besonderheit in Ansicht.
Abb. 3 eine Besonderheit in Ansicht.
Der ringförmige Eisenkörper, beispielsweise der Radreifen i, wird an zwei gegenüberliegenden
Punkten von den Backen 2 und 3 eingespannt. Die Backen dienen gleichzeitig in bekannter Weise zur Stromzuführung. Die \
Backen 2 liegen fest, während die Backen 3 durch den Fußhebel 5 und durch ein nur j
schematisch angedeutetes Übertragungswerk bewegt werden können. Die Backen sind um |
die Bolzen 6 schwingbar angeordnet und werden durch die Federn 7 niedergehalten, so daß
sie das Werkstück einklemmen. Die Spannung der Federn kann durch ein Handrad 8 geregelt
werden.
Um nun die Drehung des Werkstückes um 90 ° bewerkstelligen zu können, ist eine Zange 4
vorgesehen, die auf einem Bockgestell (Abb. 3) ruht und auf diesem drehbar befestigt ist. j
Das Werkzeug 1 kommt zwischen die Schenkel -dieser
Zange zu liegen, so daß es beim Nieder- ι drücken der Schenkel erfaßt und mit der
Zange um deren Schwenkachse gedreht wird. l
Damit Werkstücke verschieden großen Durch- ; messers bearbeitet werden können, sind die
Backen 2, 3 mitsamt den dazugehörigen.Teilen supportartig verlagert. Ihre Tragkörper 9 sind
j zu diesem Zwecke auf Rohren 10 geführt und tragen in die Rohre durch Schlitze hineingreifende
Klauen 12, die als Muttern ausgebildet sind. Diese Muttern laufen auf Spindein
14 und i6, von denen die eine Links-, die andere Rechtsgewinde hat. Die Spindeln
sind durch eine Kupplung 15 miteinander gekuppelt, aber durch eine Platte 13 gegeneinander
isoliert. Die Bewegung der Spindeln geschieht durch das Handrad 11.
Soll ein Werkstück erwärmt werden, so werden zunächst durch den Fußhebel 5 die Backen
2, 3 geöffnet, und das Werkstück wird eingelegt; dann schließen sich die Backen wieder,
und damit tritt der Stromschluß ein. Ist der gehörige Wärmegrad erreicht, so wird das
Werkstück durch Öffnen der Backen 2, 3 freigegeben, mittels der Zange 4 erfaßt, um etwa
90 ° um sein Ringzentrum gedreht und durch Schließen der Backen 2, 3 wieder festgelegt.
Dann tritt abermals eine Erwärmung ein, die den Ausgleich für das ganze Werkstück herbeiführt.
Durch Drehung der Handhebel 11 werden die Tragstücke 9 einander genähert oder voneinander
entfernt, so daß auch der Abstand zwischen den Greifbacken damit einstellbar ist.
Claims (2)
1. Elektrische Anwärm vorrichtung für ringförmige Eisenkörper (Radreifen u. dgl.),
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden das Werkstück haltenden Klemmbackenpaaren
(2, 3) eine drehbare Greifvorrichtung (4) angeordnet ist, mittels deren das zangenartig erfaßte Werkzeug um sein
Ringzentrum gedreht werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch go
gekennzeichnet, daß die die beiden Klemmbacken (2, 3) führenden, mit Rechts- und
Linksgewinde versehenen Spindeln (14, 16)
durch eine Kupplung (15) miteinander verbunden sind, die sich aus zwei gegeneinander
isolierten Teilen zusammensetzen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH93369D DE394379C (de) | Elektrische Anwaermvorrichtung fuer ringfoermige Eisenkoerper (Radreifen u. dgl.) |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEH93369D DE394379C (de) | Elektrische Anwaermvorrichtung fuer ringfoermige Eisenkoerper (Radreifen u. dgl.) |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE394379C true DE394379C (de) | 1924-04-17 |
Family
ID=7166692
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH93369D Expired DE394379C (de) | Elektrische Anwaermvorrichtung fuer ringfoermige Eisenkoerper (Radreifen u. dgl.) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE394379C (de) |
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0
- DE DEH93369D patent/DE394379C/de not_active Expired
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