DE39270C - Teigteilmaschine mit federnder Kupplung der die Wasserscheibe und den Teigcylinder bewegenden Wellen - Google Patents

Teigteilmaschine mit federnder Kupplung der die Wasserscheibe und den Teigcylinder bewegenden Wellen

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DE39270C
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DE
Germany
Prior art keywords
dough
cylinder
knife
lever
elastic coupling
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39270D
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English (en)
Original Assignee
F. HERBST & CO. in Halle a. S
Publication of DE39270C publication Critical patent/DE39270C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C5/00Dough-dividing machines
    • A21C5/08Dough-dividing machines with radial, i.e. star-like, cutter-blades slidable in the slots of, and relatively to, a pressing-plunger

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Mit dem Gestell α ist der hohle, den Druckkolben d und die Theilscheibe t tragende Bolzen b, welcher auch zur Führung der senkrecht auf- und niederbeweglichen Theile dient, fest verbunden. Die Theilsgheibe t bleibt sonach beim Gebrauch der Maschine fest stehen.
Der Theilcylinder c mit dem kräftigen Rande e und dem Deckel g ruht mittelst der Stützen h auf dem den Bolzen b umfassenden Querhaupt k. Durch Umlegung des Druckhebels p, welcher auf der Welle / sitzt, wird mittelst Kurbel i und Stangen η η das Querhaupt k und mit demselben der Cylinder c gehoben oder gesenkt.
Die Messer m ruhen auf dem Rahmen r und durch diesen und die Stäbe s auf dem in einem Schlitz von b geführten Querstück q, welches den obersten Theil des massiven Bolzens 0 bildet. Durch Umlegen des. Messerhebels u wird die hohle Welle w und das Zahngetriebe v, sowie der in seinem unteren Theil als Zahnstange gebildete Bolzen 0 gehoben oder gesenkt.
Infolge dessen, dafs Theilcylinder und Messer jedes für sich beweglich sind, können dieselben innerhalb der zugehörigen Hubgrenzen jede beliebige Stellung gegen einander einnehmen, insbesondere kann die Oberkante der Messer mit jener des Cylinders zusammenfallen oder der Cylinder kann höher als das Messer oder letzteres höher als der Cylinder stehen. Aufserdem aber stehen die beiden Wellen Z und w in einem gewissen Zusammenhang mit einander durch die Zahnräder xy \ und die hohle Welle w, Fig. 3, in welcher die Lamellenfeder f liegt, deren eines Ende mit dem Zahnrad y, das andere mit der Welle w und dem Messerhebel u fest verbunden ist. Beim Ruhezustande der ganzen Maschine befinden sich Cylinder und Messer in ihrer tiefsten Stellung und liegen die Oberkanten in der Theilplattenebene.
Beim Gebrauch mufs zuerst der Cylinder durch Umlegen des Hebels ρ in der Pfeilrichtung gehoben werden. Durch diese Hebelbewegung werden auch χ \ und y in entsprechender Weise bewegt und somit auch das in y befestigte Ende der Feder f gedreht. -Wäre/ ein steifer Stab, so müfste der Hebel u dieser Bewegung folgen. Da die Verbindung von y und u aber eine elastische ist, eben durch die Feder f, so kann u in seiner Stellung festgehalten werden, während, der Cylinder c sich über die Theilplatte erhebt und eine für die Aufnahme des Teiges geeignete Schüssel bildet. Bei geöffnetem Deckel g wird nun der Teig auf die Theilplatte t gelegt und der Deckel geschlossen. Die durch das Hochheben des Cylinders hervorgerufene Spannung der Feder f wirkt einerseits in dem Sinne, dafs der Teig zwischen Theilplatte und Deckel geprefst wird, andererseits in der Weise,, dafs das Umlegen des Hebels u erleichtert wird, indem durch diese Spannung auf eine Rückkehr von Messer- und Cylinderoberkante in gleiches Niveau hingewirkt wird.
Durch Umlegen des Hebels u in der Pfeilrichtung wird das Schneiden des Teiges be-
wirkt. Ist dies geschehen, so wird der Deckel geöffnet, während beide Hebel in der äufsersten Stellung und Cylinder sowie Messer auf dem höchsten Stande beharren. Darauf folgt das Niederführen des Cylinders durch Rückbewegung von p, während der Messerhebel u festgehalten wird, so dafs die Messer in der Höchstlage und zwischen den Teigtheilen bleiben. Erst wenn der Cylinder in die Ruhelage zurückgeführt ist, wird auch das Messer m durch Zurücklegung von u gesenkt, bei welcher Thätigkeit ebenfalls die durch das Niederführen des Cylinders hervorgerufene Spannung der Feder fördernd wirkt.
Dieses Stehenbleiben der Messer bei gesenktem Cylinder hat zur Folge, dafs die einzelnen Teigtheile beim Abstreifen weniger leicht zusammenkleben, als wenn die Messer vor der Entfernung des Cylinders oder mit derselben gleichzeitig den Teig verlassen, was besonders bei weichen Teigsorten zu statten kommt.
Dagegen tritt dabei der Nachtheil zu Tage, dafs durch zu frühes, unvorsichtiges Zuschlagen des Deckels das Messer verdorben wird. Diesem Umstand begegnet die aus Fig. 2 ersichtliche Arretirung des Deckels. Zu derselben dient der Stab α, welcher mit dem die Messer' tragenden Rahmen r fest verbunden ist und nach oben in eine etwas federnde Schneide endigt, welche von dem Haken β gefafst werden kann. Dies geschieht stets dann, wenn der Rahmen r und mit ihm das Messer so hoch gehoben wird, dafs es über die Cylinderoberkante hinausragt. Der Haken β ist derart in einem Scharnier beweglich, dafs er wohl durch den Stab α gehoben werden kann, am Niederklappen aber durch einen kleinen Anschlag gehindert wird. Infolge dessen läfst er den Stab sofort los, sobald durch Hebung des Cylinders die Gefahr einer Verletzung der Messer beseitigt ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Teigtheilmaschine mit feststehender Theilplatte, bei der die Welle des Hebels, durch welchen die Messerscheibe gehoben und gesenkt wird, mit der Welle des Hebels, durch welchen der Teigcylinder auf- und niederbewegt wird, zwar durch Zahnräder, aber unter Einfügung einer Torsionsblattfeder so verkuppelt ist, dafs die Einzelnbewegung eines jeden der beiden Hebel ohne Ausschaltung der Zahnräder unter Anspannung dieser Feder geschehen kann.
2. An einer Teigtheilmaschine von der vorstehend unter 1. angegebenen Construction die Einrichtung zur Arretirung des Deckels durch den mit dem Messerträger ρ verbundenen Stab α und den am Deckel befestigten Haken ß.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT39270D Teigteilmaschine mit federnder Kupplung der die Wasserscheibe und den Teigcylinder bewegenden Wellen Expired - Lifetime DE39270C (de)

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