DE178609C - - Google Patents

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DE178609C
DE178609C DE1905178609D DE178609DA DE178609C DE 178609 C DE178609 C DE 178609C DE 1905178609 D DE1905178609 D DE 1905178609D DE 178609D A DE178609D A DE 178609DA DE 178609 C DE178609 C DE 178609C
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chisels
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DE1905178609D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/22Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by cutting, e.g. incising
    • B28D1/222Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by cutting, e.g. incising by pressing, e.g. presses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. - M 178609 KLASSE 80«. GRUPPE
AMBROISE MARTIN in COLMAR i. E.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Oktober 1905 ab.
In der Patentschrift 167924 ist eine Vorrichtung beschrieben, um harte Ziegel und Tonplatten mittels zweier relativ zueinander bewegbarer Messer- oder Meißelreihen, zu schneiden, und zwar in der Weise, daß zunächst ein Anstellen der Meißel an das Schneidgut und erst dann die Ausführung des Schnittes unter Benutzung eines hydraulischen Widerlagers für die Meißelreihen erfolgt.
Die Erfindung bezweckt, bei Vorrichtungen dieser Art für die beiden Meißelreihen ein elastisches Widerlager zu schaffen, und zwar in der Weise, daß für jeden Meißel eine be-
15. sondere Feder verwendet wird, damit die Meißel infolge Nachgiebigkeit ihrer Federn einzeln sich an das Profil des Schneidgutes anstellen können, worauf für die Ausführung des Schnittes die Meißel durch eine Spannvorrichtung auf gegenseitige Sperrung oder Kupplung zusammengespannt werden. Bei dieser Einrichtung kommt das probeweise erfolgende Anstellen der Meißel behufs genauer Ermittlung der für das oben erwähnte hydraulische Widerlager erforderlichen Flüssigkeitsmenge in Wegfall, wie denn überhaupt der Ersatz des hydraulischen Widerlagers durch ein elastisches dichte Führungen für die Meißel usw. entbehrlich macht.
In der Zeichnung ist Fig. 1 zur Hälfte . ein senkrechter Längsschnitt, zur Hafte eine Vorderansicht, Fig. 2 ein wagerechter Schnitt und Fig. 3 ein senkrechter Querschnitt durch diese verbesserte Vorrichtung.
a, b sind die Meißel der beiden übereinander befindlichen, relativ zueinander bewegbaren Meißelreihen; sie weisen einen rechteckigen Querschnitt auf und werden in Führungen der Meißelhalter c, d, unter gegenseitiger Trennung durch Trennungsstäbe e, verschiebbar geführt. Statt daß nun die Meißel jeder Reihe wie gemäß Patent 167924 von einem zeitweise kuppelnd wirkenden hydraulischen Widerlager in Abhängigkeit gesetzt sind, ist hier für jeden Meißel eine besondere Schraubenfeder/vorhanden, welche den Meißel nach auswärts zu drücken trachtet und bei Anpassen der Meißelschneiden an das Profil des Schneidgutes in der erforderlichen Weise nachgeben kann. Alle diese Federn sind unabhängig voneinander und es können sich daher die Meißel jeder einzeln für sich einstellen. Ein Haltezahn g an den Meißeln begrenzt deren Bewegung unter dem Einfluß der Federn f bei Nichtgebrauch der Vorrichtung.
Das Niederbewegen und Emporführen des oberen Meißelhalters c geschieht mittels zweier feststehender Spindeln h und der auf diesen sitzenden, als Muttern ausgebildeten Kegelräder i, die mit dem Meißelhalter c zwangläufig verbunden sind, jedoch so, daß sie sich drehen können. Der Antrieb der Kegelräder i kann mittels einer Handkurbel k bewerkstelligt werden, deren Welle / durch ein Kegelrad m das eine Kegelrad i, und von diesem aus durch Vermittlung zweier auf einer Zwischenwelle η sitzenden Kegelräder 0
das andere Kegelrad i antreibt. Bei Umdrehung der Kurbel k geht somit das ganze Getriebe i, m, η, ο mit dem Meißelhalter c auf und nieder.
Jede Meißelreihe ist mit einem Spannrahmen ρ vereinigt, welcher die Meißelreihe umgibt und einerseits mittels eines Druckstückes q und andererseits durch den Teil r des betreffenden Meißelhalters auf die Meißelreihe einwirken kann. Die Spannrahmen ρ werden mittels der Spannschrauben s angezogen, die sich ebenfalls am Teil r der zugehörigen Meißelhalter abstützen, und der Zweck dieser Spannvorrichtung ist folgender:
Haben sich die Meißel der beiden Meißelreihen a, b durch Niederbewegen der oberen Reihe an das zwischen sie geschobene Schneidgut, z. B. einen profilierten Ziegel, angelegt, was die Federn f zwanglos ermöglichen, dann werden die Spannschrauben s angezogen und so durch Vermittlung der Spannrahmen ρ die Meißel jeder Reihe so zusammengespannt, daß sie jetzt gewissermaßen ein zusammenhängendes Ganzes bilden, also einzeln nicht mehr weichen können, worauf durch weiteres Niederbewegen der oberen Meißelreihe der Schnitt ausgeführt werden kann. Diese gegenseitige Sperrung oder Kupplung der Meißel a, b mittels der Spannrahmen ρ bleibt so lange bestehen, bis ein Ziegel o. dgl. eines anderen Profils geschnitten werden soll; dann werden die Spannrahmen gelöst, damit sich die Meißelreihen dem neuen Profil wieder anpassen können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Schneiden harter Ziegel, Tonplatten u. dgl. mittels zweier relativ zueinander bewegbarer, an das Schneidgut sich anstellender Meißelreihen, dadurch gekennzeichnet, daß das Anstellen der Meißel (a, b) der beiden Reihen an das Schneidgut unter Zuhilfenahme von je einer besonderen Feder ff) ermöglicht wird und für das darauf folgende Durchschneiden des Schneidgutes die Meißel jeder Reihe durch eine Spannvorrichtung' (p, 's) auf gegenseitige Sperrung fest zusammengespannt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1905178609D 1905-10-20 1905-10-20 Expired - Lifetime DE178609C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT29469D AT29469B (de) 1905-10-20 1906-12-22 Vorrichtung zum Schneiden harter Ziegel, Tonplatten u. dgl. mittels zweier relativ zueinander bewegbarer, an das Schneidgut sich anstellender Meißelreihen.

Publications (1)

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DE178609C true DE178609C (de)

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DE1905178609D Expired - Lifetime DE178609C (de) 1905-10-20 1905-10-20

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