DE39263C - Neuerung an Mineralöllampen und Kochapparaten - Google Patents

Neuerung an Mineralöllampen und Kochapparaten

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DE39263C
DE39263C DENDAT39263D DE39263DA DE39263C DE 39263 C DE39263 C DE 39263C DE NDAT39263 D DENDAT39263 D DE NDAT39263D DE 39263D A DE39263D A DE 39263DA DE 39263 C DE39263 C DE 39263C
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DE
Germany
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ring
lamp
wick
channel
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39263D
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English (en)
Original Assignee
S. SUDHEIM SEN. in Kassel, 18 Kölnische Str. II
Publication of DE39263C publication Critical patent/DE39263C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D3/00Burners using capillary action
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31002Wick burners with flame spreaders or burner hood

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In der Zeichnung stellt dar:
Fig. ι die Lampe im Verticalschnitt nach Linie. I-II und III des Grundrisses, Fig. 2,
Fig. 2 Grundrifs im Schnitt, Fig. 1,
Fig. 3 Verticalschnitt durch den Lampenfufs, Fig. 4 Schnitt mit Kühlring;
Fig. 5 bis 11 sind Luftcirculirer im Schnitt;
Fig. 12 ist eine ringförmige Luftkappe im Schnitt. .
Die Gesammtconstruction bezweckt gröfsere Luftzuführung, Ersparung der complicirten Brennvorrichtung und rationelle Kühlhaltung der Lampe.
Die vermehrte Luftzufuhr wird durch die Kanäle A B und D erreicht. Die Luft wird seitlich und unterhalb des Lampenfufses, und zwar gleichzeitig bei X und Y eingeführt und gelangt durch die Kanäle A B und D zur Flamme. Kanal B führt dieselbe dem äufseren, die Kanäle A und D dem inneren Flammenringe zu. Das Rohr des Kanals D trägt oben den mit Oeffnungen versehenen Luftcirculirer S. Derselbe bezweckt, die Höhe der Flamme zu reguliren, ferner die durch die Kanäle A und D streichende Luft dem inneren Flammenringe auf folgende Weise zuzuführen. Der Circulirer S läfst die Luft durch seine Oeffnungen unter gleichmäfsiger Ausströmung in den oberen Theil des Flammenringes gelangen. Die durch Kanal A strömende Luft strömt um den Mantel des Circulirers S in den Fufs des Flammenringes. Kanal B, welcher den rund geschlossenen Docht E halbringförmig^umgiebt, befördert die ihn durchstreichende Luft an den äufseren Flammenring. Derselbe .ist an seiner Mündung nach innen gebogen, kann indefs auch glatt durchgeführt werden.
Die Oelzuführung erfolgt durch die beiden vertical angelegten Nischen T, welche den Kanal B in zwei gleiche halbringförmige Hälften theilen. ,
Zum Reguliren der Flamme durch den Cir~ culirer S bedient man sich des Handrädchens N, welches auf der Welle V mit Zahnrädchen R befestigt ist. Rädchen JR greift, Fig. 1 und 3, in das Luftkanalrohr D und bewegt dieses bei Drehung am Handrädchen N sammt dem mit ihm verbundenen Circulirer S auf und ab.
Der Docht E wird unten durch die Schelle F erfafst, an welcher die Stangen G befestigt sind. Die Stangen G sind wiederum aufserhalb an ihren Kopfenden durch den Ring verbunden. Das Nachstellen des Dochtes erfolgt durch schiebende Bewegung der Stangen G mittelst des Handringes W.
Der Cylinder K ruht auf dem konisch in den Lampenhals eingelassenen Deckel J. Dieser bildet zugleich den Abschlufs des Oelbehälters, welcher ringförmig geöffnet ist, wenn der Deckel J abgenommen wird. Gleichzeitig sind ringförmige Oeffnungen angeordnet, Fig. 12/ um oberhalb der Lampe Luft von aufsen zum Flammenring einströmen zu lassen. .
Nach Fig. 4 ruht der Cylinder K auf einem besonders aufgehängten Ring O und wird Luft zwischen diesen und den zunächst gelegenen Lampentheil geführt und dadurch das Lampenbassin kühl gehalten.
Die durch Fig. 5 bis 11 dargestellten Circulirer sind mit Ausschlufs von 9 und 10 mit Oeffnungen versehen, um durch dieselben

Claims (8)

  1. ebenfalls die Luft nach dem inneren Flammenring strömen zu lassen. Fig. 8 steht in Verbindung mit einer massiven gezahnten Stange Z, welche wieder in das Rädchen R greift, um den Circulirer auf- und niederstellen zu können. Diese Verbindung kann bei sämmtlichen Circulirern Anwendung finden.
    Es wird noch bemerkt, dafs in derselben Weise, wie bei. Anlage des Dochtes E beschrieben , ein zweiter Docht als Paralleldocht um den Parallclkanal B angebracht werden kann, um einen Rundbrenner mit Doppelflamme zu erzielen, und zwar mit oder ohne einen weiteren Parallelkanal. Gleichzeitig ist die Führung des oder der centralen Kanüle durch den Lampenfufs L, wie in Fig. ι vorgesehen , um durch Oeffnungen in derselben ü'ufsere Luft einströmen zu lassen.
    P λ τ κ ν τ - A ν s ρ R u c η :
    Eine Lampe, charakterisirt durch die dargestellte gleichzeitige Verbindung folgender Theile mit einander:
    i. die Anordnung mehrerer centraler Kanäle wie bei A, B und D in Verbindung mit einem oder mehreren Runddochten;
  2. 2. die mit Oeffnungen versehenen Circulirer S (Fig. 5 bis ii) in Verbindung mit Kanal A;
  3. 3. die Verstellbarkeit des Circulirers S während des Brennens nach oben und unten;
  4. 4. die Auf- und Abschiebbarkeit des Dochtes!? durch die Stangen G sowie deren Verbindung mit Ring W;
  5. 5. die Zuführung der aufseren Luft unterhalb des Cylinders K in Verbindung mit Kanalrohr B (Fig. 12);
  6. 6. die Zuführung der a'ufseren Luft gleichzeitig seitlich und unterhalb der Lampe (A' und Y in Fig. 1) in Verbindung mit durchgehenden Kanälen und direct durch letztere (Fig. 1); ■ . ' ; ■
  7. 7. der zum Abkühlen des Lampenbassins dienende Ring O (Fig. 4);
  8. 8. der Cylindcrtragcr J als gleichzeitiger ringförmiger Verschliefser des Oelbassins sowie die ringförmig freiliegende Oelbassinöffnung in Verbindung mit den durchgehenden
    . Kanälen A, A und B zum Jetehteren Reinigen des Bassins (Fig. 1, 2, 4 und 12).
    Hierzu J Blatt Zeichnungen.
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