DE4007C - Neuerungen an Apparaten zum Formen von Platten aud Celluloid, Kautschuk oder ähnlichem Stoff für künstliche Zähne. - Google Patents

Neuerungen an Apparaten zum Formen von Platten aud Celluloid, Kautschuk oder ähnlichem Stoff für künstliche Zähne.

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Publication number
DE4007C
DE4007C DE18784007D DE4007DA DE4007C DE 4007 C DE4007 C DE 4007C DE 18784007 D DE18784007 D DE 18784007D DE 4007D A DE4007D A DE 4007DA DE 4007 C DE4007 C DE 4007C
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DE
Germany
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celluloid
rubber
screw
innovations
artificial teeth
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Expired
Application number
DE18784007D
Other languages
English (en)
Inventor
John H Gartrell
Original Assignee
J. H. GARTRELL in Penzance Cornwall (England)
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/12Tools for fastening artificial teeth; Holders, clamps, or stands for artificial teeth
    • A61C13/14Vulcanising devices for artificial teeth

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)

Description

1878.
Klasse 39.
JOHN HUTCHENS GARTRELL in PENZANCE
(Grafschaft Cornwall, England).
Neuerungen an Apparaten zum Formen von Platten aus Celluloid, Kautschuk oder ähnlichem Stoff für kunstliche Zähne.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. April 1878 ab.
In den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι ein verticaler Durchschnitt;
Fig. 2 ein horizontaler Durchschnitt nach der Linie x-x der Fig. 1.
Fig. 3 ist ein verticaler Durchschnitt des Apparates.
Die übrige'n auf der Zeichnung angegebenen Figuren werden unten näher erläutert.
Dieselben Buchstaben bezeichnen stets dieselben Theile.
In Fig. i, 2 und 3 ist A eine Flasche, welche in zwei Theile α al getheilt ist; in dieselbe werden die Zähne und Metallmodelle der Platten, die sich in einer Lage Gyps befinden, eingelegt. Diese Metallmodelle werden am besten aus einer Legirung von reinem Zinn oder Antimon angefertigt. B ist ein Kessel aus Phosphoroder Manganbronce, in welchem die Flasche A derart eingesetzt ist, dafs sie vom Dampf umspült werden kann; dieselbe ruht auf an dem Boden des Kessels angebrachten Rippen C. Der Kessel B hat eine Oeffnung, welche durch einen hohen Deckel D zu verschliefsen ist; durch diese Oeffnung wird die Flasche A hinein- und herausgebracht. Der Kessel ist aufserdem mit einem Plunger E und der Schraube F versehen; diese letztere hat den Zweck, den oberen Theil der Flasche, a, auf den unteren Theil a' zu drücken, und dadurch die Flasche in dem Kessel festzuhalten.
Der Kessel ist aus Phosphor- oder Manganbronce, oder einem änlichen Material angefertigt; er kann rund oder oval oder von irgend einer anderen passenden Form sein.. Der Deckel wird vermittelst des Metallbügels d durch die Schraube dl auf dem Kessel befestigt und vermittelst Blei oder irgend eines anderen gebräuchlichen Verdichtungsmaterials d" gedichtet. Die Rippen C auf dem Boden des Kessels sind in der Art angebracht, dafs die Flasche darauf ruhen kann, ohne jedoch den Eintritt und die Wirkung des Dampfes zu beeinträchtigen.
Bei den bis jetzt zu oben genanntem Zweck gebrauchten Kesseln war der Plunger von der Schraube getrennt, und keine Vorrichtung getroffen, denselben zu heben.
Bei vorliegendem Apparat ist der Plunger E im Innern hohl und mit einem Schraubengewinde versehen; in dieses Gewinde pafst die Schraube F. Um das Drehen des Plungers mit der Schraube in dem Hals b * des Kessels B zu vermeiden, macht man eine oder die andere Seite des Plungers flach, Fig. 2, e', ebenso die correspondirende Seite in dem Hals b\ Fig, 2. Das Drehen kann auch eben so gut vermieden werden, wenn man in den Plunger eine Nuth macht, in der sich ein an dem Hals des Kessels befestigter Stift oder eine Feder einlegt.
Die Schraube F geht durch eine doppelte Stopfbüchse G1 deren äufserer Theil an den Hals b * angeschraubt ist. An der Schraube F ist noch ein Ansatz oder Ring angebracht, welcher dieselbe am Auf- und Niedergehen, nicht aber am Herumdrehen hindert. Der innere Theil der Stopfbüchse ist ebenfalls aufgeschraubt und prefst das Verdichtungsmaterial derart an den Hals der Schraube, dafs sich dasselbe leicht drehen, jedoch kein Dampf entweichen kann.
Durch Drehen der Schraube F nach rechts übt dieselbe einen senkrechten Druck auf den Kopf der Flasche aus, während beim Drehen nach der entgegengesetzten Richtung der Plunger gehoben wird und der Druck aufhört, Damit der Druck, der auf die Flasche ausgeübt werden soll, ein gleichmäfsiger ist, habe ich den Plunger E mit einer Flantsche E1 versehen, Fig. 3.
Das äufsere Ende der Schraubenspindel ist mit einem Hebel H versehen, Fig. 1, welcher zur Bewegung der Schraube dient.
Der Kessel B in Fig. 3 enthält zwei übereinanderstehende Flaschen A; im übrigen ist dieser Apparat gleich den in Fig. 1 und 2 dargestellten.
In den Fig. 1 und 3 sind die Flaschen oder Formen A mit ihren zwei Theilen aa* in dem Kessel B dargestellt, ehe noch ein Druck auf sie ausgeübt wurde. Vermittelst der Schraube F können die Formen so weit geschlossen werden, dafs a2 an der oberen Flasche auf a3 an der unteren Flasche gedrückt wird.
Die beiden Modelle werden durch diese Operation zusammengebracht, und die Platten werden genau in der gewünschten Form erhalten.
Der Kessel wird mit Gas geheizt, und der Gasverbrauch mit Hülfe eines Regulators und des Dampfdrucks in dem Kessel regulirt.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht und Fig. 5 ein verticaler Durchschnitt dieses Gasregulators.
Um das Celluloid oder den vulcanisirten Kautschuk zu formen und zu härten, ist es nothwendig, dais die Temperatur in dem Kessel so gleichförmig wie möglich sei. Die Art, wie dies erreicht wird, wird in folgendem näher angegeben.
Der Regulator kann sowohl direct an dem Kessel angebracht, als auch auf andere Weise mit demselben verbunden sein. In Fig. 4 wird er durch die Schraube k auf demselben befestigt. L ist eine Büchse, an welche der Theil K durch die Schraubenkupplung M befestigt ist. In dieser Büchse befindet sich eine geschlossene Kammer N, in welche das Gas durch die Röhre O einströmt, und aus der Kammer N wird das Gas durch das Rohr P vermittelst eines Kautschukschlauches zu dem Gasbrenner, der sich unter dem Kessel befindet, geleitet.
Die Zuströmung des Gases zu dem Brenner wird durch eine selbstthätige Vorrichtung regulirt, welche sich in der geschlossenen Kammer befindet. Der Druck des Dampfes in dem Kessel setzt den Regulator in Thätigkeit. Durch die Mitte des Theiles K geht der Kolben Q, welcher mit seinem unteren Theil etwas in den Kessel hineinreicht; an" seinem oberen Theil Q1 ist derselbe erweitert und von einer Spiralfeder Q2 umgeben. An diesem Theil Q1 des Kolbens Q ist einfVentil R angebracht. Drückt nun der Dampfί auf den unteren Theil des Kolbens, so hebt sich derselbe, drückt gegen die Feder Q2 und bringt das Ventil R an das Ende P1 des Rohres P, wodurch theilweise die Zuführung des Gases nach dem Brenner abgeschnitten wird. Läfst die Temperatur in dem Kessel nach', so vermindert sich der Druck des Dampfes, der Kolben Q wird wieder in seine frühere Lage durch die Feder zurückgeführt, das Ventil R entfernt sich von der Oeffhung des Gasrohres, und es ist infolge dessen wieder eine stärkere Zuströmung von Gas zu dem Brenner ermöglicht. Auf diese Weise wird, während das Celluloid und der Kautschuk geformt und vulcanisirt werden, die Temperatur in dem Kessel eine immer gleichmäfsige sein. Das Gasausströmungsrohr P ist verstellbar, so dafs es höher oder tiefer in die Büchse eingelassen werden kann, je nachdem dies die Temperatur des Kessels verlangt. Hat man das Rohr P in die gewünschte Lage gebracht, so dient die geriefelte Schraube P'2 dazu, es darin festzuhalten. Um den Kolben Q dampfdicht zu machen, hat derselbe an seinem oberen Ende eine Verpackung.
Fig. 6 und 7 zeigen eine andere Form dieses Gasregulators. Fig. 6 ist eine Seitenansicht und Fig. 7 ein verticaler Durchschnitt.
Bei dieser Construction drückt der Dampf auf eine gewellte Metallplatte S, indem er durch ein gebogenes Rohr strömt, das mit dem Dampfraum in Verbindung steht. Die Durchbiegung der Platte S setzt einen Hebel T in Bewegung; letzterer bewegt einen zweiten Hebel U, an dessen Ende sich ein Ventil V befindet. Dasselbe, bewirkt durch die Bewegung des Hebels U den Schlufs des Gasrohrs X; eine flache Stahlfeder W veranlafst das Zurückgehen des zweiten Hebels, sobald der Dampfdruck nachläfst. Das Gasrohr X ist in derselben Weise verstellbar, wie das Rohr in Fig. 4 und 5, und wird durch eine geriefelte Schraubenmutter festgehalten.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Die oben beschriebene und durch Zeichnung dargestellte Ausführungsform eines Apparates zum Formen von Celluloid, vulcanisirtem Kautschuk und ähnlichen Stoffen für künstliche Zähne.
2. Die Anwendung in dem oben beschriebenen Apparat von metallenen Formplatten, welche in die Flaschen eingesetzt werden, um die beiden Seiten der Platten aus Celluloid oder vulcanisirtem Kautschuk etc. zu formen, anstatt das Formen der letzteren vermittelst Gypsformen zu bewerkstelligen.
3. Der Gasregulator, wie er in den Fig. 4 und 5 dargestellt ist, oder in anderer Form in den Fig. 6 und 7.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
DE18784007D 1878-04-23 1878-04-23 Neuerungen an Apparaten zum Formen von Platten aud Celluloid, Kautschuk oder ähnlichem Stoff für künstliche Zähne. Expired DE4007C (de)

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DE4007T 1878-04-23

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DE4007C true DE4007C (de) 1879-02-18

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DE18784007D Expired DE4007C (de) 1878-04-23 1878-04-23 Neuerungen an Apparaten zum Formen von Platten aud Celluloid, Kautschuk oder ähnlichem Stoff für künstliche Zähne.

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