DE129556C - - Google Patents

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DE129556C
DE129556C DENDAT129556D DE129556DA DE129556C DE 129556 C DE129556 C DE 129556C DE NDAT129556 D DENDAT129556 D DE NDAT129556D DE 129556D A DE129556D A DE 129556DA DE 129556 C DE129556 C DE 129556C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/02Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow the inducing fluid being liquid
    • F04F5/04Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow the inducing fluid being liquid displacing elastic fluids
    • F04F5/08Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow the inducing fluid being liquid displacing elastic fluids the elastic fluid being entrained in a free falling column of liquid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

KAISERLICHES /I
PATENTAMT.
M 129556 KLASSE 27d.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Luftverdichter, bei welchem niederfallendes Wasser dazu benutzt wird, Luft mitzureifsen und sie am Boden eines umgekehrten Hebers zu verdichten; der Druck hängt dabei von der Wassersäule in dem kurzen Schenkel des Hebers ab. Das Wesen der Erfindung besteht hauptsächlich darin, neben den Lufteinlafsrohren besondere Luftauslafsrohre anzuordnen und diese dem jeweiligen Wasserstande entsprechend in dem Wasserrohr (Fallrohr) verstellen zu können. Demgemäfs ist die Erfindung besonders auf die Einrichtung und Anordnung von Theilen gerichtet, durch welche Luft oben in eine abfallende Wassersäule eingeführt wird, in welcher sie niederzuführen und zu verdichten ist. Bezweckt wird durch die Einrichtung die Einführung der Luft in gleichmäfsiger Weise durch den Wasserkörper, so dafs alle Theile des Wassers eine gleiche und maximale Arbeitsleistung beim Einziehen, Niederführen und Verdichten der Luft ausführen und dadurch die Leistungsfähigkeit der Vorrichtung erhöhen.
Fig. ι stellt zur Hälfte eine theilweise Oberansicht und einen wagerechten Schnitt nach Linie 1 - 1 (Fig. 2) der Hauptlufteinlafskammer dar.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Ansicht und
Fig. 4 ein Grundrifs des Einlafskopfes mit einer Vorrichtung, um die Lufteinlafskammer und die damit verbundenen Theile zu heben.
A bezeichnet eine erweiterte, beliebig gegestaltete, hier runde Lufteinlafskammer und a die nach unten gerichteten Luftauslafsrohre, während a1 a2 aa u. s. w. die nach oben gerichteten weiteren Einlafsrohre für die Luft nach der Kammer A bezeichnen. B ist das Mundstück oder der Einlafs nach der runden Wasserzuführung; C bezeichnet die Innenkante des Rahmens der Haupteinlafsvorrichtung. D ist ein Rahmen oder eine Führung aus Winkeleisen oder dergl., der an dem Hauptrahmen C angenietet ist, gegen dessen äufsere Fläche d die innere Kante der Haupteinlafskammer A für die Luft anliegt und durch sie beim Heben und Senken in senkrechter Richtung geführt wird. Ferner dient der Rahmen dazu, die unteren Enden der nach unten gerichteten, engen Luftauslafsrohre α in entsprechender Lage und Beziehung zur Oeffnung im Hauptwassereinlafs B zu halten.
EE1 sind gekrümmte Wasserführungen, die an der unteren Kante der Lufteinlafskammer A vernietet sind; e e1 e2 e3 u. s. w. sind Wassereinlafsführungen, die durch sie umschliefsende, mit Stellschrauben g gl versehene Ringe ff1 u. s. w. einstellbar befestigt sind. Der Hauptwassereinlafs B ist mit gekrümmten Lippen b b1 versehen.
Nach der Darstellung sind alle diese Theile des Verdichters von runder bezw. cylindrischer Form; es soll die Erfindung indessen, wie bereits erwähnt, auf diese Gestaltung nicht beschränkt werden, da die Vorrichtung auch eine vielkantige Form erhalten kann.
Durch Anordnung der mit den Luftrohren a1 a2 a3 versehenen Ringkammer A, welche in den Wassereinlafs B eintaucht, wird das Wasser veranlafst, in letzteren von beiden. Seiten einzutreten, und zwar gelangt es zwischen den Luftrohren hindurch zunächst nach der inneren Seite der erweiterten Lufteinlafskammer, um von da nach der inneren Kante des Wassereinlasses B geführt zu werden.
. Zur Erhöhung der Wirksamkeit der Vorrichtung wird der Wasserabflufs durch die äufseren Reihen der nach unten gerichteten Luftrohre α verzögert und gehemmt, um eine gröfsere Menge Wasser dicht um und durch die engeren Luftauslafsrohre, die von aufsen am weitesten entfernt sind, treten zu lassen. ■
Die wagerechten ringförmigen Führungen ee1 mit gekrümmten, nach innen vortretenden Kanten und ähnliche Führungen e2 e3 mit nach aufsen und unten gerichteten gekrümmten, vortretenden Kanten sind senkrecht über den Lippen b b1 des Wassereinlasses B einstellbar, damit sie eine entsprechende Menge Wasser durch die Rohre leiten, welche am weitesten von der Richtung des eintretenden Wassers entfernt sind.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche :
    Hydraulischer Luftverdichter, gekennzeichnet durch die Anordnung einer mit Luftein- und Auslafsrohren versehenen Luftkammer (A). oberhalb des Wasserrohres (B) derart, dafs die Lufteinlafsrohre (V a2a? a*), welche über den Wasserspiegel reichen, ein möglichst geringes Hindernifs dem Wasserstrom über der Decke der Luftkammer (A) bieten und die Luftauslafsrohre (a) die Luft so gleichmäfsig als möglich in dem Wasser vertheilen, welches durch das Wasserrohr niederfliefst.
    Ausführungsform des Luftverdichters nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die Luftkammer (A) nebst Luftein- und Auslafsrohr gegen das Wasserrohr (B) in senkrechter Richtung verstellt werden kann. Ausfuhrungsform des Luftverdichters nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs einstellbare, gekrümmte Führungen (e e1 e2) angeordnet sind, zum Zwecke, die durch die Luftauslafsrohre (a) hindurchströmende Wassermenge nach denjenigen Rohren (a) zu leiten, welche am weitesten vom Wasserzutritt entfernt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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