DE54129C - Filter mit Waschvorrichtung - Google Patents
Filter mit WaschvorrichtungInfo
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Classifications
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- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D29/00—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
- B01D29/11—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with bag, cage, hose, tube, sleeve or like filtering elements
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- B01D29/15—Supported filter elements arranged for inward flow filtration
-
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- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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- B01D2201/00—Details relating to filtering apparatus
- B01D2201/02—Filtering elements having a conical form
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Filtration Of Liquid (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 8B: Wasserleitung.
Filter mit Waschvorrichtung.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Filter, welche zur Filtration einer grofsen Menge
Wasser geeignet sind, und bei welchen letzteres unter Druck durch das in einem geschlossenen
Behälter untergebrachte Filtrirmaterial getrieben wird. Die Erfindung betrifft Neuerungen an
den Vorrichtungen zum Waschen des Filters und an denjenigen zum Sammeln und Abgeben
des gereinigten Wassers.
Auf der beiliegenden Zeichnung wird ein nach der vorliegenden Erfindung ausgeführtes
Filter durch Fig. 1 in Vorderansicht, durch Fig. 2 im Verticalschnitt nach Linie 1-1 der
Fig. i, wobei das Rohr R voll ausgezogen ist, und durch Fig. 3 im Schnitt nach Linie 2-2
der Fig. 2 veranschaulicht. Fig. 4 und 5 zeigen einen centralen Vertheiler mit abgenommenem
Deckel im Grundrifs und im Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 4; Fig. 6 ist ein Verticalschnitt
von einem der Sammler, Fig. 7 ein Verti-. calschnitt von einem der Ventile der Waschrohre,
Fig. 8 eine perspectivisclie Ansicht desselben und Fig.- 9 eine vergröfsert'e Ansicht des
in Fig. ι dargestellten Schnittes durch den
Ventilkasten B mit dem Rohr R. Die Fig. 4 bis 9 sind gegenüber den Fig. 1 bis 3 im vergröfserten
Mafsstabe ausgeführt.
Der durch Anker a1 verstärkte Behälter A
des Filtrirapparates ist aus starken, dem Wasserdruck beim Filtriren widerstehenden Blechplatten hergestellt und mit Ausnahme eines
oder mehrerer Mannlöcher α allseitig fest verschlossen und vernietet. Das Innere ist zum
gröfsten Theil bis zu der mit »Sandlinie« bezeichneten Höhe mit Filtrirmaterial angefüllt.
An einer Seite des Behälters A ist eine Sattelplatte b angebracht, mit welcher der Lagersitz B1 eines Schieberventils F durch Schrauben
bl verbunden ist, und durch welche drei auch die Seitenwand des Behälters A durchbrechende
und in Kammern d d*1 d% des Sitzes B1
mündende Röhren EE2E3 hindurchgehen, während
eine vierte Kammer dx ohne directe Verbindung mit dem Behälter A ist. Von diesen
vier Kammern führen Durchlässe D D1 D2 D3
in den mit Deckel B* verschlossenen Ventilkörper
B3, in welchem sich mittelst Handrades G1 und Schraube G ein mit der Aushöhlung
f und dem Fortsatz F1 versehener
Muschelschieber F längs der Grundplatte B%
verschieben läfst. Der Schieber F wird durch Federn H, welche sich gegen den Flantsch bB
legen, angeprefst und kann im Bedarfsfalle durch die mit Handrad i versehene und in der
abnehmbaren Platte b5 gelagerte Druckschraube / festgeklemmt werden. Durch geeignete Stellung
des Schiebers F können die Auslässe der Kammern d dx <i2 d3 auf weiter unten noch zu
beschreibende Weise geschlossen, geöffnet oder durch die Aushöhlung/mit einander verbunden
werden, wobei· ein hinter dem Schieber angebrachtes Sieb -B5 den Uebertritt von Unreinigkeiten
in den vom Deckel gebildeten Raum verhindert, welcher von den Rohren C und B6
»gebildete Eintritts- bezw. Austrittsöffnungen besitzt. Das ■ mit einem Ventil i>* versehene
Rohr .B6 führt von dem unteren Theil des Deckels abwärts nach einem Entleerungsrohr E^1
während das horizontale Rohr C in der oberen Hälfte des Ventilgehäuses einmündet und den
durch Ventil c regulirbaren Zuflufs nach dem Schieber F und dem Filter vermittelt. Zu
diesem Zwecke ist es mit einem Zwischenstück X verbunden, in welches ein Zuflufsrohr
S einmündet und von dem ein mit Ventil C1 versehenes Abflufsrohr c1 nach dem
Abflufsrohr Eh geleitet ist, um bei hohem
Druck in dem Speiserohr das Wasser leicht beseitigen zu können.
In die Kammer d1 münden zwei Rohre, von
denen das eine E1 in den Schnittzeichnungen, Fig. 2 und 9, von dem Rohr R verdeckt wird,
welches von der Kammer d1 nach dem Zwischenstück
X führt und mit einem Ventil r versehen ist. Das Rohr -E1, Fig. ι und 3, mündet in
einen Dreiweghahn e, durch welchen es entweder mit dem das gereinigte Wasser abführenden
Rohr E* oder mit einem Rohr E5
in Verbindung gebracht wird. In letzteres führt auch das Abflufsrohr c1 und ebenso das
Rohr B6. Ein Becken /, welches mit einem
nach dem Abflufsrohr c1 gehenden Rohr j
versehen ist, empfängt Wasser aus zwei Probirhähnen J1 und J2, Fig. 3, welche mit dem
Ventilgehäuse an zwei verschiedenen Punkten durch Rohre j1 und j2 in Verbindung stehen,
um das Wasser bei seinem Eintritt in das Filter und bei seinem Austritt aus demselben
zu probiren. Ferner befindet sich ein Lufthahn J3 über dem Becken / und ist mit
einem Rohrj3 versehen, welches in den Filtrirbehälter
A geht und bis nahe an seinen obersten Theil reicht, um die Luft beim Füllen des
Behälters zu entlassen, wobei das Becken das am Ende der Operation etwa heraustretende
Wasser aufnimmt.
Das Rohr E erstreckt sich von dem Lagersitz B1 über die Mitte des Behälters A hinaus
(Fig. 2); von demselben gehen nach allen Seiten horizontale Zweigrohre e' ab, welche einen geringeren
Querschnitt besitzen und verticale Rohre e2 tragen, die bis fast an den obersten
Theil des Behälters reichen und so das zu reinigende Wasser verschiedenen Punkten zuführen.
Das Rohr E2 geht einwärts über den Mittelpunkt des Behälters hinaus und hat fünf
horizontale Zweigrohre K erhalten, welche sich nach dem Umfange des Behälters erstrecken
und, sich dann abwärts biegend, in der Nähe des Bodens münden. An ihren unteren Enden
sind die Zweigrohre K- mit Sammlern K1 versehen,
welche das filtrirte Wasser an dem Boden des Filterbettes aufnehmen und deren
Anordnung aus der Fig. 6 ersichtlich ist. Diese Sammler bestehen aus einem nach oben kegelförmig
zulaufenden metallenen Rahmen k, einem massiven Boden k1, einem oberen Ring k2 und
Längsstä'ben A:3. Um dieses Gestell sind perforirte
Bleche oder Drahtgeflechte gelegt und an ihrem unteren Ende durch einen Ring k5
mit dem Boden A:1 und an ihrem oberen Ende mit dem Ring k2 durch eine Mutter K2 verbunden,
welche auf das obere Ende des Rahmens geschraubt ist und mit einem Flantsch über
das obere Ende des perforirten Bleches u. s. w. greift. Ein solcher Sammler K1 bietet dem
äufseren Druck einen genügenden Widerstand, so dafs er nicht nach innen zusammengedrückt
werden kann. Infolge einer später zu beschreibenden Anordnung könnte jedoch auch
das Sieb des Sammlers nach aufsen auseinandergeprefst werden. Um dies zu verhindern, ist
eine Schutzvorrichtung angebracht, welche aus einem Ring k6 besteht, welcher sich um die
Mitte des Gestelles legt und mit Armen k7, die in der Anzahl den Längsstäben k3 entsprechen,
versehen ist. Wenn dann diese Schutzvorrichtung über den Obertheil des. Sammlers gesteckt
worden, so kommt dieselbe auf der Aufsenseite der perforirten Bleche zu liegen, welche
nun sicher zwischen den Armen k1 und den Längsstäben k3 gehalten werden und sowohl
dem Druck von aufsen als auch dem Druck von innen widerstehen können.
Das Rohr E3 dient als eigentliches Waschrohr und reicht in den Behälter bis ungefähr
zur Mittellinie desselben, von wo es abwärts bis fast zum Boden geht. Hier ist dasselbe
mit einem Gufsstück verbunden, welches im Folgenden mit »Vertheiler« bezeichnet wird.
Dieser Vertheiler besitzt eine eigenthümliche Anordnung, welche in den Fig. 4 und 5 zur
Anschauung gebracht ist. Im wesentlichen besteht nämlich der Vertheiler L aus einer
Schale /, welche einen massiven Boden und einen aufrecht stehenden Rand besitzt und so
eine Kammer bildet. Von dem Innern des Randes gehen in regelmäfsigen Zwischenräumen
Vorsprünge Z1 ein wenig einwärts und erstrecken sich von dem Obertheil bis zum Boden des
Vertheilers. Ein zweites Gehäuse L1 pafst in
die Schale innerhalb der Vorsprünge Z1 und
besitzt im allgemeinen die Gestalt eines Ringes, welcher von seinem oberen Theil eine kurze
Strecke vertical und dann auswärts läuft, so .dafs sein oberer Theil enger als der innere
Umfang des schalenförmigen Körpers / ist, während seine untere Kante genau in letztere
pafst. In Zwischenräumen sind an der Aufsenfläche' des Ringes L1 Ansätze Z2 angebracht,
welche den Vorsprüngen I1 entsprechen und sich dicht gegen die innere verticale Fläche
derselben legen. Die erwähnte Kammer ist demnach in einen'inneren Raum y, welcher
innerhalb des Ringes L1 liegt, und eine Reihe von kleinen Räumen \ getheilt, welche' sich
zwischen der Wand der Schale / und dem Ring L1 rund um diesen befinden. In dem
Ring L1 sind aufserdem Oeffnungen Z3 vorgesehen,
welche in einen der kleinen Räume %
münden; ähnliche Oeffnungen Z4 sind in der
Aufsenwandung der Schale vorhanden und bilden so einen Auslafs für jeden der kleinen
■Räume. Die Oeffnungen Z3 werden an der Aufsenseite des Ringes durch Klappventile Z5
bedeckt, welche frei nach aufsen zu schwingen vermögen, jedoch den Eintritt nach innen verhindern.
Diese Ventile bestehen aus runden Scheiben, welche an einem T-förmigen Kopf Z6
befestigt sind, dessen horizontale Arme in Aussparungen Z7 der Ansätze Z2 lagern. Die
Schale Z kann aus Eisen hergestellt werden, der Ring L1 dagegen wird vorzugsweise aus Messing
angefertigt. Die Oberkante des Ringes L1 liegt in einer Ebene mit der Oberkante der Schalenwandung,
und beide werden durch einen Ring Z8, Fig. 2, bedeckt, welcher somit einen
Abschlufs für die kleinen Räume zwischen den beiden Wandungen bildet. Dieser Ring Z8
nimmt in dem Gewinde seines mittleren Theiles das untere Ende des Rohres E3 auf. Eine
Anzahl Rohre M, Fig. 3, sind in die Oeffnungen Z4 der Aufsenwand des Vertheilers' geschraubt,
welche den Abflufsfür die kleinen Kammern ^ bewirken. Die Rohre M erstrecken
sich eine kurze Strecke radial und sind dann mit Vierflantschenmuffen JV verbunden, deren
drei äufsere Flantschen wiederum drei Rohre m aufnehmen, von welchen die beiden auswärts
liegenden Rohre sich bis zum Umfang des Behalters A erstrecken, während das innen
liegende Rohr in einiger Entfernung von der Muffe N eine ähnliche Muffe 2V1 erhält, deren
drei Rohre dann bis zum Umfang des Behälters A gehen.
Bei dieser Anordnung wird demnach der Boden des Behälters A völlig mit Abzweigungen
des Vertheilers bedeckt, welche in der angegebenen Wreise noch vermehrt werden können,
wenn die Gröfse des Behälters solches verlangt. Sämmtliche Rohre und Muffen sind an ihren
oberen Flächen mit Oeffnungen m2 versehen, durch welche somit das Waschwasser in das
Filterbett tritt. Jede dieser Oeffnungen ist mit einem Ventil O ausgestattet, dessen Anordnung
die Fig. 7 und 8 angeben. Dieses Ventil besteht aus einem Gehäuse O, welches mit seinem
unteren Stiel O1 in die Oeffnungen m2 geschraubt
wird. Der Stiel O1 hat eine Durchbohrung O2 erhalten, die sich oben zu einem
Mundstück erweitert, von welchem sich rund herum Arme erheben. Zwei dieser Arme,
nämlich O3, sind länger als die übrigen, liegen einander gegenüber und werden durch eine
Querstange Oi mit einander verbunden. Diese
Arme und Querstange bilden das Gehäuse O, innerhalb dessen ein Kugelventil P angeordnet
ist, welches seinen Sitz auf dem Mundstück des Stieles O1 hat und mit etwas Spielraum
zwischen seinem Sitz und der Querstange O4 arbeitet. Unterhalb des Kugelventils P ist ein
kleineres Kugelventil j? angebracht, welches auf dem Ende des geraden Theiles der Durchbohrung
Ό2 ruht. Zwischen beiden Kugeln ist ein kleiner Zwischenraum gelassen; da das
Gehäuse O oben und an den Seiten, mit Ausnahme der Querstange, offen ist, so wird dadurch
jede- Möglichkeit ausgeschlossen, dafs Materialien, welche die freie Thätigkeit der
Kugelventile hindern können, zurückgehalten werden.
Der Apparat wirkt nun in folgender Weise: Behufs Filtrirens wird der Muschelschieber F in
die in Fig. 2 angedeutete Stellung und das Ventil e auf seinen Sitz in dem Rohr E5 gebracht,
ferner das Ventil e5 geöffnet, nachdem die Ventile be und r geschlossen worden. Der
Kanal D2 ist nun durch die Höhlung f des Schiebers mit dem Kanal D1 verbunden, welcher
in die Kammer dl mündet, so dafs beide Kanäle nach aufsen abgeschlossen sind. Das
bei X angeschlossene Speiserohr S treibt nun das Wasser durch den Kanal D in das Rohr E
und durch die Rohre e2 in den oberen Theil des Behälters A, welches dann durch das Filterbett
nach dem Boden sinkt und hier durch die Sammler K1 gesammelt wird, um dann
durch die Rohre K und E2, den Kanal D2, die Höhlung f und den Kanal D1 in die Kammer
d und von da durch die Rohre E1E^
abzufliefsen.
Um das Filter zu waschen, wird der Muschelschieber F in seine höchste Stellung gebracht
und dadurch der Kanal D3 geöffnet, während der Kanal D2 geschlossen bleibt und die Verbindung
zwischen den Kanälen D1 und D durch die Höhlung f erfolgt, so dafs die beiden
letzteren Kanäle von der Schieberseite her geschlossen sind. Das Ventil e wird nun gehoben,
um die Verbindung zwischen den Rohren E1 und E5 herzustellen. Die Ventile
e5 und r dagegen bleiben geschlossen. Das durch das Speiserohr zugeführte Wasser
geht nun durch den Kanal D3 in das Rohr Is3 und von da durch das radiale Rohrsystem und
die in, diesem angebrachten Ventile aufwärts durch das Filterbett, wobei es dieses wäscht.
Das in den oberen Theil des Behälters A tretende Waschwasser wird durch die Rohre e2,
das Rohr E, den Kanal D und D1 in die Kammer dl geleitet, von wo es durch die
Rohre E1 und Es abgeführt wird.
Wenn nicht nur das Filtermaterial, sondern auch ■ die Sammler gewaschen werden sollen,
so erhält der Schieber F die in Fig. 2 angegebene Stellung; die Ventile c e5 und e werden
dann geschlossen, so dafs weder durch das Rohr E^ noch durch das Rohr jE"5 Wasser
austreten kann, während die Ventile r und b6
geöffnet sind. Durch das Rohr C findet nun der Zuflufs des Wassers nicht statt, sondern
durch das Rohr R in die Kammer d und von
da durch die Kammer d2, das Rohr E2 abwärts
durch die Siebe der Sammler nach dem Boden des Filterbettes; das Wasser steigt dann
aufwärts und tritt durch die Rohre e 2 E, die
Kammer d, den Kanal D vor den Muschelschieber F, von wo es durch das Rohr B6
abgeleitet wird. Der Schieber F wird auf seinem Sitz durch die Federn gehalten und
kann aufserdem in irgend einer Stellung mittelst der Schraube 1 festgestellt werden. Mit Hülfe
der Hähne J1 und J2 kann das in das Filter eintretende und das aus demselben herausfliefsende
Wasser probirt werden.
Infolge der vorstehend beschriebenen Anordnung kann mittelst des Ventils F und der
genannten Kanäle, Kammern und Rohre das Wasser behufs seiner Reinigung durch das
Filter, und ebenso Wasser durch die Waschrohre zum Waschen des Filterbettes und durch die Sammelrohre zum Waschen der
Sammler geleitet werden. Es sind somit zwei Mittel zum Waschen gegeben und jedes derselben
kann unabhängig von dem anderen benutzt werden. Das Waschen braucht unter Umständen nur durch das Rohr R und die
Sammlrohre und Siebe stattzufinden und kann dann das besondere Waschrohr mit seinen zugehörigen
Theilen weggelassen werden. Doch ist es in der Regel vorzuziehen, das besondere Waschrohr gleichfalls anzubringen, so dafs,
wenn die eine Vorrichtung nicht genügt oder schadhaft geworden sein sollte, die andere zur
Anwendung gebracht werden kann, denn das erfolgreiche Waschen ist ein wesentlicher Punkt
in der Wirkung des Apparates. Die Vorrichtung zum Waschen durch die Sammelrohre ist
wünschenswerth, mag nun das eigentliche Waschrohr vorhanden sein oder nicht, denn ohne
dieselben können die Sammler nicht gereinigt werden. .
Der Vertheiler L mit seinen Kammern und Ventilen ist gleichfalls ein wesentlicher Bestandtheil.
Die Ventile /5 gestatten dem Was*chwasser,
frei auswärts in die radialen Zweigrohre zu treten, während die Kugelventile den Austritt
des Wassers aus den Zweigrohren nach dem Boden des Behälters A zulassen. Durch
die beiden Kugelventile wird ein sicherer Schutz gegen den Eintritt von Sand oder Schlamm in
die Zweigrohre gewährt; doch kann es bisweilen vorkommen, dafs einzelne der Ventile
nicht richtig arbeiten oder abbrechen; in diesem Falle würde dann das Filtermaterial in die
Zweigrohre gelangen und dieselben nebst dem Vertheiler nach und nach füllen, wenn an
letzterem sich nicht die Ventile Z5 befänden, welche den Rücktritt des Wassers oder den
Eintritt des Filtermaterials in die centrale Kammer verhindern. Wenn demnach einem der Rohre M
'oder seinen Zweigrohren ein Unfall zustöfst, so wird nur dieser Theil des ganzen Systems
davon berührt, da das zu diesem Theil gehörige Ventil Is den Eintritt des Filtermaterials
in die centrale Kammer nicht zuläfst und so die übrigen Theile des Rohrsystems vor Versanden
bewahrt.
Die Anordnung des Sammlers K1 ist gleichfalls ein wesentlicher Bestandtheil, besonders
mit Rücksicht auf die Einrichtung zum Waschen der Sammler. Ein grofses Sieb ist wünschenswerth,
damit das filtrirte Wasser leicht gesammelt werden kann; doch mufs ein solches
Sieb eine grofse Stärke besitzen, um ein Zusammenpressen und Auseinanderdrücken desselben
zu verhindern. Die vorstehend beschriebene Anordnung des Siebes, durch welche ein starkes inneres Gestell und eine starke
äufsere Schutzvorrichtung für das Sieb geschaffen wird, genügt den gestellten Anforderungen.
Die ■ Anordnung der Waschrohre an dem Boden des Behälters A mit Bezug auf die Vermehrung
der Zweigrohre nach dem Umfang dieses Behälters hin ist gleichfalls wichtig, denn es wird dadurch nicht allein der ganze
Boden bedeckt, so dafs das ganze Filterbett mit Wasser versorgt werden kann, sondern es
kann auch infolge dieser Anordnung ein zerbrochener Theil ohne Störung des Systems
leicht ausgewechselt werden.
Claims (2)
1. Filter mit Waschvorrichtung, bei welchem ein Auswaschen des Filtermaterials und der
Sammler (K1J dadurch bewirkt wird, dafs durch Einstellung eines Muschelschiebers (F)
die Zuleitung des Waschwassers mittelst eines Waschrohres (E3) von unten .her
durch das Filtermaterial unter Ableitung des Wassers durch das Rohr (E) und den
Muschelschieber (F) in die Kammer (dl) erfolgt, oder dafs die Zuleitung durch ein
besonderes Rohr (R) und den Muschelschieber (F) in die Kammer (d2) erfolgt,
durch welche das Wasser in die Sammelrohren (E2) und das Filtermaterial geleitet
wird, während die Ableitung durch die Zuführungsröhre (E) bewirkt wird.
2. Ausfuhrungsformen des unter i. gekennzeichneten Filters, bei welchen:
a) am Waschrohr (E3) ein Vertheiler (L) und Zweigrohre (M) angeordnet sind,
wobei der Vertheiler aus einer inneren und mehreren äufseren Kammern besteht, in welchen Ventile derart angebracht
sind, dafs das Wasser frei in die äufseren Kammern bezw. in die Zweigrohre treten kann, jedoch nicht
umgekehrt sich zu bewegen vermag, zu dem Zwecke, ein Versanden der Waschrohre zu verhindern;
b) auf den Zweigrohren (M) Ventile angeordnet sind, die aus zwei ungleich
grofsen, in einem Gehäuse gelagerten Kugeln bestehen, von denen die gröfsere über der kleineren angeordnet und von ■
Armen (Os) und einem Bügel (O1)
in der Bewegung beschränkt ist, zu dem Zwecke, das Eindringen von Sand in die Rohre (M) zu verhindern;
c) an den Sammelrohren Sammler (K1)
angeordnet sind, welche aus einem mit gelochtem Blech oder Drahtgeflecht umgebenen Rahmen (k) bestehen,
über welchen ein Ring (k6) mit Armen (k7) gelegt ist, zu dem Zwecke,
sowohl dem inneren als auch dem äufseren Wasserdruck Widerstand zu
bieten.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE54129C true DE54129C (de) |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT54129D Expired - Lifetime DE54129C (de) | Filter mit Waschvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE54129C (de) |
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- DE DENDAT54129D patent/DE54129C/de not_active Expired - Lifetime
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