DE89385C - - Google Patents

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DE89385C
DE89385C DENDAT89385D DE89385DA DE89385C DE 89385 C DE89385 C DE 89385C DE NDAT89385 D DENDAT89385 D DE NDAT89385D DE 89385D A DE89385D A DE 89385DA DE 89385 C DE89385 C DE 89385C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/46Arrangements of nozzles
    • F04F5/461Adjustable nozzles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
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Description

MQC'X vi"i«.'t 14 Μ
KAISERLICHER
L ^KAIS
PATENTAMT. Vl
Injector.
Die vorliegende Erfindung besteht in einer Anzahl von constructiven Ausführungsformen des in dem Haupt - Patente beschriebenen Injectors.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 ein mittlerer Verticalschnitt des Injectors.
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie x-x in Fig. 1.
,Fig. 3 ist ein Schnitt durch das die Dampfend Wasser-Einlafsstutzen tragende Ende des in Fig. ι dargestellten Injectors; die bewegbaren .Constructionstheile befinden sich der Fig. ί gegenüber in einer veränderten Lage.
■ Fig. 4 ist eine schematische Darstellung des Schnittes nach Fig. 3, wobei jedoch die verschiedenen Theile in einer anderen Anordnung gezeigt sind.
■ Fig. 5 ist eine perspectivische Ansicht der Pärnpfdüse und einiger zugehöriger Theile.·
• .'..A^- ist; das:- übliche röhrenförmige Gehäuse ■mit;'· dem Dampfzuführungsstutzen a, dem Wasserzuführungsstutzen b, dem Speiserohr c und rdem .-Ueberläuf d, welcher letztere mit dem Schlabberventilstutzen e durch die Kanäle^ verbunden ist. ■ ■ .. *... ; .
■'■■■ .v'Die Fangdüse Α'ist In die Scheidewand B1 und die Mischdüse.;C in die Scheidewand ■ C1 eingeschraubt. Die Ueberläuf kammer D ist zwischen den Scheidewänden -B1 und G1 angeordnet und umgiebt die an, einander stöfsenden Enden der beiden Düsen B und C. Die Scheidewand E trennt die "Damgi-"" und die Wasserzuführungskammern; die Hülse E1 ist in derselben lösbar befestigt, indem sie durch den Stutzen F der Haube F1 gegen E geprefst wird. Diese Haube ist bei G mit Oeffnungen versehen, um dem Dampf freien Zutritt aus dem Dampfzuführungsstutzen zu gestatten.
H ist die Dampfdüse, welche sich mit einem Bund H1 gegen das Ende der Hülse E1 stützt. Gegen die Rückseite des Bundes H1 legen sich Dichtungsringe, die mittelst der Mutter J zusammengedrückt werden können; K ist eine Gegenmutter, welche die Mutter / sichern soll.
L ist der rohrförmige Kopf der Dampfdüse, dessen seitliche Oeffnungen den Eintritt des Dampfes gestatten.
Mist eine in der Haube F1 mit Gewinde gelagerte Ventilspindel, deren Bund N in das Innere des hohlen Düsenkopfes L hineinragt und zweckmäfsig mit einem drehbaren Ventilkegel M1 versehen ist, der dazu dient, die Dampfdüse vollständig dicht zu schliefsen.
Der Bund JV auf dem Ende der Ventilspindel M ist so bemessen, dafs er sich gegen den Gewindering O anlegen mufs, der in den Düsenkopf eingeschraubt ist; beim Zurückziehen der Spindel wird zunächst das Ventil geöffnet und die Düse H bleibt so lange in Ruhe, bis der Bund N gegen den Ring O stöfst und dementsprechend die bewegbaren Theile die in Fig. 3 dargestellte -Lage einnehmen. Wird nun die Spindel weiter Zurück-.
Ar'
gezogen, so nimmt sie auch die Dampfdüse mit. Das innere Ende dieser Dampfdüse ist so nahe an dem Kopf der Mischdüse angeordnet , dafs es als Ventil wirkt und je nach seiner Stellung den Wasserzuflufs regelt. In der durch die Fig. ι veranschaulichten vorgeschobensten Stellung gestattet der Zwischenraum zwischen beiden Düsen H und C für den geringsten bei Injectoren 'brauchbaren Dampfdruck den Zuflufs der richtigen Wassermenge. Wünscht man mehr Wasser zuzulassen, so braucht man nur die Ventilspindel M ein wenig zurückzudrehen und dadurch den genannten Zwischenraum zu vergröfsern, wie es in Fig. 4 gezeichnet ist.
Für besonders vortheilhaft wird gehalten, die Packung auf der Seite der Dampfdüse anzubringen und die Dampfdüse herausnehmbar anzuordnen, damit man ■durch Entfernen der Düse die Packung ohne grofse Mühe erneuern kann. Indem man nämlich die Haube F1 herausnimmt, kann man ohne Weiteres die Dampfdüse mit ihrer Packung und der Hülse E1 entfernen.
Bei der innersten Lage der Ventilspindel M wird der Dampf durch den Kegel M1 oder, wenn dieser fehlt, durch den Bund N abgesperrt, welcher sich gegen das entsprechende Ende der Düse H anlegt. Beim Anlassen des Injectors wird das Wasser zwischen der Mischdüse und der Fangdüse überlaufen und so in die Ueberlaufkammer D gelangen. Der obere Theil der Ueberlaufkammer D läuft in einen röhrenförmigen Fortsatz P aus, welcher sich in den Ueberlaufstutzen e hinein erstreckt. In diesem befindet sich das sich träge bewegende Ventil Q, welches mit den beiden Scheiben i und z1 versehen ist, von denen die obere sich auf den Sitz k legt.
Das obere Ende des Ueberlaufstutzens ist durch eine Haube Q1 verschlossen, deren unterer Rand durchlöchert ist und den ringförmigen Ventilsitz R in seiner Lage festhält. Gegen diesen Sitz R legt sich das Ventil S, dessen Führungsflügel sich bis in die unmittelbare Nähe der oberen Fläche der Scheibe z1 des Ventils Q. fortsetzen. Indem das Schlabberwasser in die Kammer D ausströmt, trifft es gegen die Unterseite der Scheibe i und hebt das Ventil Q. in die in Fig. 2 dargestellte Lage, so dafs nunmehr die Kammer D mit den Ueberlaufkanälen/ in Verbindung steht. Gleichzeitig hebt es das Ventil S und verbindet dadurch die zunächst noch nicht unter Kesseldruck stehende Kammer S2 jenseits der Fangdüse B durch den Kanal Ss mit dem Ueberlauf, wie dies gleichfalls in Fig. 2 ersichtlich ist, so dafs das gesammte geförderte^ Wasser frei entweichen, der Wasserstrahl also auch die Düse B glatt durchschlagen kann. ' Sobald dies der Fall ist, wird der Druck in der Kammer S2 und in dem Kanal S3 den Druck in der Kammer D übersteigen und dementsprechend werden alsdann die Schlabberventile, dieser Druckdifferenz gehorchend, sich zu schliefsen beginnen. Die Scheibe / wird sofort die Verbindung zwischen der Kammer D und dem Ueberlaufkanal schliefsen und dadurch wesentlich zum guten Anspringen des Injectors beitragen.
Gleichzeitig wird aber auch die Scheibe i1 durch das Wasser in der Kammer D hochgehalten werden, so lange dasselbe darin hoch genug steht, und so wird also auch das Ventil S offen gehalten werden, bis der aus C kommende Wasserstrahl unter Ueberwindung des Kesseldruckes das Kesselspeiseventil öffnet.
Die Bewegung der beiden Ventile S und Q. wird also vollständig durch, die Differenz der Drucke in den Kammern S2 und D geregelt und sie spielen mit Hülfe ihrer Schwere, je nachdem der Druck in diesen beiden Kammern zu- und abnimmt. Man erhält ein sehr schnelles Ansprechen des Injectors mit einer aufserordentlich einfachen Construction, und der Ueberlauf wird genau in dem Mafse gesperrt, in welchem die Kraft des Wasserstrahles aus C zunimmt, ohne dafs man besonders zu handhabende Ueberlaufventile oder dergl. nöthig hätte, welche die Construction des Injectors verwickelter machen und dessen Anwendbarkeit in der Praxis beschränken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausführungsform des durch Patent Nr. 84522 geschützten Injectors, dadurch gekennzeichnet, dafs der,Ueberlaufstutzen (d) von der Ueberlaufkammer (D) durch ein mit einem besonderen Kolben ft) ausgestattetes Ventil (Qj getrennt ist, so dafs unter dem Einflufs des in der Kammer (S2) hinter der Fangdüse (B) auftretenden Druckes der Abschlufs zwischen der Ueberlaufkammer (D) und dem Ueberlaufstutzen (d) zunächst nur durch den Kolben ft) erfolgt und demzufolge die hohe Stellung des Ventils (Q) den Schlufs des Ventils (S) zwischen der Kammer (S2) und dem Ueberlaufstutzen hindert, bis nach dem selbsttätigen O.effnen des Kesselspeiseventils infolge des in der Ueberlaufkammer (D) entstehenden Vacuums das Ventil (Q) sich völlig senkt, so dafs sich nunmehr auch das Ventil (S) schliefst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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