DE391641C - Gehaeuse aus Metallblechen, insbesondere fuer das Triebwerk von Verbrennungsmotoren - Google Patents

Gehaeuse aus Metallblechen, insbesondere fuer das Triebwerk von Verbrennungsmotoren

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DE391641C
DE391641C DEF52766D DEF0052766D DE391641C DE 391641 C DE391641 C DE 391641C DE F52766 D DEF52766 D DE F52766D DE F0052766 D DEF0052766 D DE F0052766D DE 391641 C DE391641 C DE 391641C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F7/00Casings, e.g. crankcases
    • F02F7/0021Construction
    • F02F7/0034Built from sheet material and welded casings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description

  • Gehäuse aus Metallblechen, insbesondere für das Triebwerk von Verbrennungsmotoren. Die Gehäuse der Verbrennungsmotoren werden bisher im allgemeinen aus Guß, und zwar aus Eisen- oder Aluminiumguß hergestellt. Sie besitzen deshalb verhältnismäßig großes Gewicht. Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Gehäuse, insbesondere ein Gehäuseoberteil, welches in bekannter Weise aus Blechen mittels Autogenschweißung hergestellt wird. Die einzelnen Bleche werden kalt zugeschnitten, nötigenfalls durch Pressen geformt und sodann zu einem Gehäuse vereinigt. Das Wesen der Erfindung besteht in der besonderen Art des Zusammenbaues bzw. der Ausbildung der Schweißstellen und in der Anordnung gewisser Bindeglieder.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Gehäuses 'ist in en Abb: i bis 5 der Zeichnung dargestellt. Es zeigen die Abb. i eine perspektivische Ansicht und Aufriß des Gehäuses, Abb. 2 bis 5 Einzelheiten.
  • Die einzelnen Teile, wie Grundplatte i, Gratbleche 2 bis 5, Deckplatte 6,. Seitenwandungen 7, 8 usw., werden zugeschnitten, wenn nötig, durch Pressen geformt und miteinander verschweißt. Um ein genaues Zusammenpressen der einzelnen Teile zu sichern, die Verziehungen zu vermeiden und möglichst wenige Schweißstellen zu erhalten, werden die zu vereinigenden Bleche bekannterweise mit Leisten g bzw. diesen entsprechenden Stoßfugen io versehen. Trifft ein Blech mit der Känte die senkrechte Fläche des mit ihm zu vereinigenden Bleches, wie dies z. B. bei der Vereinigung der Gratbleche mit der Deckplatte der Fall ist, so wird erfindungsgemäß im letzteren ein Schlitz (Stoßfuge) io zur Aufnahme der Leiste und beiderseits des Schlitzes je eine Aussparung i2 ausgebildet, die dieselbe Länge besitzt wie der Schlitz und parallel zu demselben verläuft, derart, daß die den Schlitz umgebenden Kanten ungefähr gleiche Wandstärke haben wie die Leiste g. Durch diese Ausbildung wird das gleichzeitige Flüssigwerden gelegentlich des Schweißens gesichert, und da hierbei bloß lokale Erwärmung auftritt, entstehen am fertigen geschweißten Stück praktisch keine Verziehungen.
  • Um die Schweißstellen gelegentlich der Bearbeitung (Hobeln, Fräsen usw.) der betreffenden Stelle nicht zu beschädigen, werden dieselben erfindungsgemäß außerhalb des Werkzeugweges verlegt. Ein Ausführungsbeispiel dieser Anordnung für eine Schweißstelle in Blechmitte ist aus der Abb. 5 ersichtlich, welche einen Schnitt durch die Linie X-X der Abb. i (Deckplatte) darstellt. Die Bezugszeichen entsprechen denjenigen der Abb. i. Der Grat, welcher durch das Blech g sowie durch die Leisten 13 gebildet ist, ist im Sinne der Erfindung unter die Ebene der Bearbeitung A-A versenkt. Demzufolge kann vom Blech eine Schicht von der Stärke d allseits der Schweißstelle entfernt werden, ohne die Schweißstelle selbst in der Ebene B-B zu beschädigen. Die Verlegung der Schweißstelle kann gemäß dem dargelegten Prinzip durch Versenkung unter die Bearbeitungsebene auch an Stellen, die nicht in Blechmitte, sondern z. B. an den Kanten liegen, jedesmal erfolgen.
  • Erfindungsgemäß erfahren auch diejenigen Stellen des Gehäuses eine neue Ausbildung, an denen die Kraftübertragung von einer Schraube auf Bleche erfolgt. In dem in der Zeichnung dargestellten Beispiel ist die Zug- bzw. Druckkraft von den in der Grundplatte angreifenden Schrauben mittels der Gratbleche auf die Deckplatte übertragen. Im Sinne der Erfindung wird in diesem Falle zwischen den Blechen ein Metallklotz 15, im folgenden kurz Nuß genannt, angeordnet, welcher einerseits mit Muttergewinde zur Aufnahme der Schraube, anderseits mit Schweißleisten 16 zur Vereinigung mit den Blechen versehen ist. Die Leisten haben ungefähr die gleiche Stärke als die mit ihnen zu verschweißenden Bleche.
  • Zwei Ausführungsbeispiele der Nuß und ihrer Anwendung sind in den Abb. i bis 4 dargestellt. Sind zwei zueinander senkrecht stehende Bleche mit einer Schraube zu verbinden, so wird für jede Schraube eine zweiteilige Nuß 15 angeordnet (Abb. i, linke Hälfte, und Abb. 2), die entlang der die Bleche berührenden Kanten mit Schweißleisten 16 versehen ist. Sind zwei Bleche mit einem dritten unter geradem Winkel zu verbinden, wobei die Schraube im letzteren angreift, so wird zwischen den parallelen Blechen eine aus einem Stück bestehende Nuß verwendet, die an ihren die parallelen Bleche berührenden Seiten mit ringförmig ausgebildeten Schweißleisten versehen ist (i6 in der Abb. 3 und 4). Zwecks Aufnahme dieser Schweißleisten sind die mit der Nuß zu vereinigenden Bleche mit entsprechenden Ausschnitten versehen (ig in Abb. 4.). An den die Grundplatte i berührenden Kanten der Nuß sind die Leisten 18 ausgebildet. Naturgemäß kann eine derartige N uß auch zur Vereinigung von mehr als drei Blechen Verwendung finden, sowie sie außer den beschriebenen in beliebig anderen Formen ausgeführt werden kann.
  • Sind die Wandstärken der Leisten und des anzuschließenden Bleches nicht gleich, so kann durch eine ringförmige Aussparung um das Loch ig eine Leiste entsprechender Stärke im Blech ausgebildet werden. Desgleichen kann zum Schutze der Schweißstelle dieselbe ebenso unter die Bearbeitungsebene versenkt werden, wie dies bereits eben dargelegt wurde.
  • In gleicher Weise, wie beschrieben, kann auch das Gehäuse für die Geschwindigkeitsübersetzung ausgebildet werden.

Claims (6)

  1. PATE NT-ANsPRÜCHE: i. Gehäuse aus Metallblechen, insbesondere für das Triebwerk von Verbrennungsmotoren, dessen Bleche entlang von in Stoßfugen greifenden Leisten miteinander verschweißt sind, gekennzeichnet durch beiderseits parallel zu den Stoßfugen (io) verlaufende Aussparungen (i2) zum Zwecke der Ausbildung gleichstarker Schweißleisten (i3).
  2. 2. Gehäuse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißstellen unterhalb der Bearbeitungsebene (A-A) versenkt sind (Abb. 5).
  3. 3. Gehäuse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stellen, wo die Kraftübertragung auf die Bleche des Gehäuses mittels Schrauben erfolgt, eine zur Aufnahme der Schraube (i4) mit Muttergewinde und zwecks Vereinigung mit den Blechen (i, 17) mit Schweißleisten (i6) versehene Nuß (i5) angeordnet ist.
  4. 4. Gehäuse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuß aus zwei Teilen besteht und die Schweißleisten (i6) entlang der die Bleche berührenden Kanten jeder Hälfte ausgebildet sind (Abb. 2).
  5. 5. Gehäuse nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch an den die Bleche berührenden Seiten der Nuß ausgebildete ringförmige Schweißleisten (i6), die in entsprechende Öffnungen (ig) der Bleche ragen (Abb. 3 und 4).
  6. 6. Gehäuse nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißstellen (i6) an der Nuß (i5) unter die Bearbeitungsebene versenkt sind. 4
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