DE39109C - Doppelhub-Schaftmaschine für schnell arbeitende mechanische Webstühle - Google Patents
Doppelhub-Schaftmaschine für schnell arbeitende mechanische WebstühleInfo
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- DE39109C DE39109C DENDAT39109D DE39109DA DE39109C DE 39109 C DE39109 C DE 39109C DE NDAT39109 D DENDAT39109 D DE NDAT39109D DE 39109D A DE39109D A DE 39109DA DE 39109 C DE39109 C DE 39109C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
- D03C1/00—Dobbies
- D03C1/06—Double-lift dobbies, i.e. dobbies in which separate draw-knives or equivalent operate on alternate picks
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
- D03C2700/00—Shedding mechanisms
- D03C2700/01—Shedding mechanisms using heald frames
- D03C2700/0127—Program-controlled heald frame movement
- D03C2700/0133—Program-controlled heald frame movement with mechanical transmission
- D03C2700/0138—Program-controlled heald frame movement with mechanical transmission using hooks or lifters
- D03C2700/0155—Double-lift mechanisms
- D03C2700/0172—Constructional details
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaftmaschine für Webstühle, welche bei
schnellem Gange der letzteren mit Sicherheit functionirt.
Beiliegende Zeichnung stellt in Fig. 1 die Seitenansicht des Mechanismus dar, Fig. 2 die
Vorderansicht, während Fig. 3 Einzelheiten angiebt.
Jeder Schaft E des Stuhles hängt an je zwei Platinen CC1, welche abwechselnd von den
Platinenmessern DD1 hochgehoben werden
können. Die abwechselnd hoch- und niedergehende Bewegung der Messer DD1 erfolgt
von der Triebwelle der Maschine aus durch Vermittelung der Hebel H und Zugstangen K
beispielsweise durch eine Doppelkurbel derart, dafs bei jedem Lauf des Schiffchens das. eine
Messer hoch-, das andere abwärtsgeht.
Die Platinenmesser D Dl sind am Gestell,
Fig. 2, an dem Arme M mittelst kurzer Zwischengelenke m drehbar gelagert und besitzen
am vorderen Ende je. zwei Röllchen II1 behufs Führung an dem Blech N, welches
aufserdem noch die seitliche Schwankung der Messer D D1 dadurch verhütet, dafs es mit
Schlitzen versehen ist, in welchen die Vorderenden der Messer-gleiten.
Zwei Arme R R auf der Welle Q halten zwischen sich den bekannten vierkantigen
Mustercylinder A, welcher bei jedem Schiffchenlauf von dem Triebwerk der Maschine aus
einmal hin und her gegen die Platinennadeln B1 bewegt wird.
Die Umdrehung des Cylinders A, über welchen die Musterkarte X, Fig. 3, wie üblich,
geführt ist, um je eine Vierteldrehung erfolgt in bekannter Weise durch einen Haken a,
welcher hinter Stifte am Cylinder einfällt und bei der Rückwärtsbewegung von A letzteren
um 90 ° umschlägt. Dieses Umschlagen erfolgt jedoch erst nach jedem zweiten Rückgange
des Cylinders, weil der Haken α nach jeder zweiten Tour ausgehoben wird und daher
nicht das Umschlagen bewirken kann. Zu diesem Zwecke ist an der Rückseite eines der
beiden Platinenmesser (D1) ein Anschlageisen s,-Fig. i, angebracht, welches, wenn das Platinenmesser in seine tiefste Stellung herabgeht,
auf das Ende α2 des über seinen Drehpunkt verlängerten Hakens α auftrifft und dadurch
den Haken selbst hochhebt, so dafs derselbe den Cylinder A nicht herumschlagen kann.
Der Cylinder A dreht sich erst nach jedem Doppelschufs, bewegt sich jedoch gegen die
Platinennadeln B Bl nach jedem einfachen
Schufs. Auf jeder Seite des Cylinders befinden sich zwei Reihen Löcher, von denen
die obere Reihe für die Platinennadeln B, die untere für die Nadeln Bl gilt. Die Nadeln BB1,
Fig. 3, haben aufser dem Stift b, welcher in die Löcher des Cylinders eindringt, an einer
Stelle ihrer Länge eine Verstärkung, welche einen flachen Schlitz i»2 bezw. bs enthält, die
in eine runde Erweiterung b * bezw. b 5 endigt.
Die Platinen C C1 haben im allgemeinen
runden Querschnitt, welcher von etwas geringerem Durchmesser als die Erweiterung Z>4 b5
ist, so dafs die Platine in ■ der Erweiterung der Nadel wohl leicht auf- und abgleiten, dagegen
bei vollem runden Querschnitt nicht in den flachen Schlitz &2 b3 eindringen kann. Nur
an einem Theile zwischen cc1 ist die Platine
flach gefeilt, und es kann der Schlitz b2 (b3) über
diese flache Stelle hinweggleiten, wenn die betreffende Nadel (z.B. in dem Falle beiß
und C, Fig. 3, wenn in der Musterkarte ein Loch fehlt) zurückgedrückt werden würde.
Die vollen, runden Querschnitte der Platinen C C1 befinden sich gerade dort, wo die
Nadeln in der tiefsten Stellung der Platinen auf die letzteren einwirken könnten, also in
dem Falle bei B1 auf C1, Fig. 3.
Bei jedem Vorstofs der Musterkarte kann demnach nur eine Reihe der Platinen durch
die etwa zurückgehenden Nadeln von den Messern abgedrückt werden, nämlich diejenige
Reihe, welche sich gerade in ihrer tiefsten Stellung befindet (C1); die andere Reihe Platinen
(C) sind durch die etwa ebenfalls zurückgedrückten Nadeln (B) gar nicht berührt.
Die Federn £6 drücken die Nadeln stets wieder vor.
Durch richtige Wahl der Löcher in der Musterkarte hat man die Bewegung der Schäfte
vollkommen in der Hand.
Diese Einrichtung zeichnet sich dadurch aus, dafs der Mustercylinder trotz nur halb so oft
stattfindender Drehungen dennoch bei jedem Schufs auf die Stellung der Schäfte einzuwirken
im Stande ist, und wird dadurch trotz schnellen Ganges des Stuhles dennoch ein
sicheres Functioniren der Schaftmaschine erzielt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Schaftmaschine, welche die Hebung und Senkung der Schäfte E durch je zwei auf jeden Schaft wirkende, unabhängig von einander bewegte Platinen C CY veranlagst, und zwar dadurch, dafs die Nadeln BB1 mit Schlitz b'1 b3 und runder Auskerbung &4 b5 versehen sind, infolge dessen sie auf ihre Platinen nur dann einwirken können, wenn letztere sich .in ihrer tiefen Stellung befinden, während die Einwirkung in allen anderen Lagen dadurch unwirksam gemacht wird, dafs die Platinen mit flachen Stellen c c1 versehen sind, welche in den Schlitzen £>2 bs der Nadeln sich verschieben können, zum Zwecke, die Hebung und Senkung jedes Schaftes durch zwei Platinen zu bewirken und dadurch die Schnelligkeit und Sicherheit des Mechanismus zu erhöhen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE39109C true DE39109C (de) |
Family
ID=314759
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT39109D Expired - Lifetime DE39109C (de) | Doppelhub-Schaftmaschine für schnell arbeitende mechanische Webstühle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE39109C (de) |
-
0
- DE DENDAT39109D patent/DE39109C/de not_active Expired - Lifetime
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