DE3908698C2 - - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Elektrodenstruktur
für einen elektromagnetischen Durchflußmesser mit den
Merkmalen des Oberbegriffs nach Patentanspruch 1.
Eine derartige Elektrodenstruktur ist aus der US-PS 47 73 275 bekannt.
Bekannte elektromagnetische Durchflußmesser
arbeiten nach den Faraday'schen Gesetzen der elektromagne
tischen Induktion und wandeln eine Durchflußrate für ein
durch ein Meßrohr fließendes leitendes Fluid in ein
elektrisches Signal um. Konventionelle elektromagnetische
Durchflußmesser verschiedenster Strukturen sind verfügbar.
Beispielsweise ist ein typisches Meßrohr eines elektroma
gnetischen Durchflußmessers dieses Types ein rostfreies
Stahlrohr, innerhalb dessen auf der Innenfläche eine Isolierbeschichtung
ausgebildet ist. In früheren Jahren wurde ein
keramisches Meßrohr aus Aluminiumoxid (Al2O3), das als
nicht leitendes Material diente, entwickelt und bekannt
mit den Vorteilen, daß das Rohr korrosionsfest und
abriebfest war und nicht durch hohe Temperaturen defor
miert wurde.
Ein üblicher elektromagnetischer Durchflußmesser,
der ein derartiges keramisches Meßrohr verwendet, weist
eine einzuführende Elektrodenstruktur auf, die derart in
einem Meßrohr montiert ist, daß Flüssigkeit kontaktierende
Enden im Inneren des Meßrohres freigelegt sind.
Eine Elektrode mit einem Flüssigkeit kontaktierenden Ende
großen Durchmessers, das in dem Meßrohr freigelegt ist,
wird in ein entsprechende Elektrodeneinführungsloch, das
in einer Wand des Meßrohres ausgebildet ist, von der
Innenseite des Meßrohres her eingeführt. Ein Elektroden
schaftabschnitt, der sich außerhalb des Meßrohres
erstreckt, wird mit Hilfe eines eigenen Druckteiles, einer
Feder oder ähnlichem außerhalb des Meßrohres gehalten.
Wird eine Elektrode vom Inneren des Meßrohres her einge
führt und durch den entfernten Endabschnitt des Elektro
denschaftabschnittes mit einem Druckteil, einer Feder oder
ähnlichem befestigt und fixiert, so ist jedoch bei
herkömmlichen Elektrodenstrukturen, bei denen die
Einführungselektroden an dem keramischen Meßrohr obiger
Anordnung fixiert sind, der Wandabschnitt des Meßrohres
überladen und beschädigt in unerwünschter Weise das
Meßrohr.
Durch Studien der Erfinder wurde herausgefunden, daß das Meßrohr durch eine
Biegekraft und eine Zugbelastung auf die Wandabschnitte
des Meßrohres beschädigt wurde, die herrührten von einem
Positionsunterschied einer Kraft, die auf das Meßrohr
von dem Flüssigkeitskontaktende der Elektrode innerhalb
des Meßrohres herstammt und einer äußeren Kraft, die
durch das zuvor erwähnte Druckteil oder ähnlichem
herrührte, wenn die Einführungselektroden an der Außensei
te des Meßrohres befestigt und fixiert wurden.
Die mechanischen Eigenschaften eines keramischen Materials
zur Verwendung als Material für ein Meßrohr sind derart,
daß sie zwar einer Druckbeaufschlagung, jedoch keiner
Zugbeanspruchung widerstehen können. Beispielsweise ist
die Widerstandsfähigkeit von Aluminiumoxid oder ähnlichem
gegen Druckbeanspruchung 200 kp/mm2, wohingegen die
Druckdehnung (etwa 1,7× der der Zugdehnung) 300 kp/mm2
beträgt. Aus diesem Grunde wirkt eine Zugkraft auf das
Meßrohr, wenn die Elektroden befestigt und fixiert werden,
um die zuvor beschriebene Elektrodenstruktur zu erzielen,
und die inneren und äußeren Kraftpunkte sind in Bezug auf
das Meßrohr zueinander versetzt, wobei dadurch das
Meßrohr beschädigt wird. Es entwickelte sich daher ein
starkes Bedürfnis nach einer Elektrodenstruktur, mit der
diese Probleme gelöst werden konnten. Im speziellen
sollte bei diesem Elektrodenmontageabschnitt ein Lecken
von Flüssigkeit oder ähnlichem vollständig verhindert und
das Flüssigkeitskontaktende fest mit dem Druckteil
verbunden werden. Aus diesem Grunde wird eine Struktur
benötigt, mit der die oben beschriebene Zugbelastung
reduziert werden kann. Um zu vermeiden, daß die Zugkraft
auf das Meßrohr einwirkt, muß ein Kraftansatzpunkt an
jedem Flüssigkeitskontaktende der Elektrode innerhalb
des Meßrohres mit einem Kraftansatzpunkt des Druckteils
oder ähnlichem, das an dem entsprechenden Elektroden
schaftabschnitt außerhalb des Meßrohrs angebracht ist,
fluchten. Jedoch ist eine hohe Präzision bei der Anordnung
der entsprechenden Teile erforderlich, um die Kraftansatz
punkte zusammentreffen zu lassen. In der Praxis ist eine
Gegenmaßnahme zur Lösung all dieser Probleme mit Hilfe
einer einfachen Struktur erwünscht.
Zusätzlich muß ein dichtendes Material wie beispielsweise
eine Dichtung auf jedem Elektrodenmontageabschnitt des
Meßrohres angebracht sein, um eine perfekte Dichtung
sicherzustellen.
Die GB-A 20 47 409 zeigt eine Elektrodenstruktur
mit einem erweiterten Kopf, der in den Innenraum eines
Meßrohres ragt. Trotz Einführung der Elektrodenstruktur
in ein Zentralloch in einen angeformten Wandteil des
Durchflußmessers ist der Gesamtaufbau bei eingeführter
Elektrodenstruktur nach außen mittels entsprechender
Dichtung abgedichtet.
Aus der US-PS 42 97 897 ist eine Elektrode bekannt, die
sich durch eine Öffnung eines elektromagnetischen
Durchflußmessers hindurch in dessen Innenraum erstreckt.
Der Elektrodenkopf weist einen bei Montage in Richtung
Durchflußmesserwand ragenden gekrümmten Kragen auf. Durch
Drehung einer Befestigungsmutter wird der Kragen in der
Wand verkeilt. Die Elektrodenöffnung ist dadurch bei
eingesetzter Elektrode gegenüber dem Innenraum des
Durchflußmessers abgedichtet. Eine entsprechende Abdichtung
des Innenraums eines Durchflußmessers erfolgt bei
der US-PS 42 97 895.
Das DE-GM 18 41 129 offenbart eine Elektrodenstruktur mit
vergrößerter Elektrodenoberfläche. Ein Elektrodenstift
wird dazu aus einem porösen Material hergestellt. Die
Abdichtung des Stiftes erfolgt über eine Metallkappe, die
mit ihrem Kragen in das Kunststoffrohr eingepreßt wird.
Aus der US-PS 41 17 720 ist eine Anordnung zur Befestigung
einer Elektrode in einem Durchflußmesser bekannt, bei der
die Elektrode nahe am Meßende einen Umfangsabschnitt
geringeren Durchmessers aufweist. Ein Plastikkragen wird
mit Hilfe einer Feder in diesen Umfangsabschnitt gedrückt
und dichtet die Elektrode ab.
Ganz anderer Natur ist die Elektrodenstruktur des
Durchflußmessers gemäß JP 59 75 188 (A). Hier ist die Elektrode
in dem Keramikmaterial eines auswechselbaren Einzelteiles
angeordnet. Das Einzelteil kann in einfacher Weise in
einen Aufnahmeabschnitt des Durchflußmessers eingeschraubt
oder eingepreßt werden. Die Dichtung erfolgt über das
Keramikmaterial des Einzelteils. Schließlich ist aus der
DE-OS 16 48 141 noch ein elektromagnetischer Flüssigkeitsmesser
bekannt, bei dem die Elektroden in eigenen Adaptern
angeordnet werden. Die Adapter werden dann bevorzugt in
die Wand des Durchflußmessers eingeschraubt.
Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Elektro
denstruktur für einen elektromagnetischen Durchflußmesser
bereitzustellen, bei dem ein keramisches Meßrohr nicht
leicht beschädigt wird.
Um das Ziel der vorliegenden Erfindung zu
erreichen, ist eine gattungsgemäße Elektrodenstruktur für
einen elektromagnetischen Durchflußmesser mit den
kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1 vorgesehen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird der Elektroden
schaftabschnitt, der innere Dichtungen auf den inneren
Flächen der Flüssigkeitkontaktenden großen Durchmessers
aufweist, in das entsprechende Elektrodeneinführungsloch
vom Inneren des Meßrohres her eingeführt. Der Elektroden
schaftabschnitt wird in das Elektrodeneinführungsloch
durch die äußere Dichtung, die in den entsprechenden
geneigten Kerbungen sitzt, eingesetzt. Der Elektroden
schaftabschnitt und das Druckteil sind mittels Muttern
oder ähnlichem befestigt. Daher kann der Kraftansatzpunkt
an der inneren Wandfläche des Meßrohres in etwa mit dem
Kraftansatzpunkt an der äußeren Wandfläche des Meßrohres
fluchten, wobei eine Beschädigung des keramischen
Meßrohres vermieden und eine perfekte Dichtung durch eine
Doppeldichtung versichert wird.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch
dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 einen vergrößerten Querschnitt eines Haupttei
les eines Elektrodenmontageabschnittes einer
Elektrodenstruktur für ein Meßrohr eines
elektromagnetischen Durchflußmessers gemäß
einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung; und
Fig. 2 einen schematischen Schnitt der Gesamtstruktur
eines elektromagnetischen Durchflußmessers.
Die Fig. 1 und 2 zeigen einen elektromagnetischen
Durchflußmesser gemäß einer Ausführungsform der vorliegen
den Erfindung.
In den Fig. 1 und 2 bezeichnet das Bezugszeichen 1 ein im
wesentlichen zylindrisches Meßrohr aus einem keramischen
Material wie beispielsweise Aluminiumoxid (AL2O3). Fluid-
Rohre (nicht gezeigt), durch welche eine Flüssigkeit
fließt, können mit den beiden Enden des Meßrohres 1
verbunden werden.
Eine Anordnung des elektromagnetischen Durchflußmessers,
die das keramische Meßrohr 1 verwendet,
wird unter Bezugnahme auf Fig. 2 beschrieben. Ein
peripherer Abschnitt des Meßrohres 1 ist in Abschnitte
gleicher Winkelintervalle aufgeteilt. Ein Paar gegenüber
liegende, rechteckige oder kreisförmige Elektrodenmontage
flächen 1a und ein Paar Spulmontageausnehmungen 1b sind in
Winkelintervallen von 90° angeordnet. Ein Paar Elektroden
2 sind in Elektrodeneinführungslöchern 10 (die später
beschrieben werden), die in den jeweiligen gegenüberlie
genden Elektrodenmontageflächen 1a ausgebildet sind,
eingeführt und fixiert. Flüssigkeitskontaktenden 2a der
Elektroden 2 stehen in Kontakt mit einem Fluidum, das in
einem inneren Loch 1c des Meßrohres fließt, wie dies in
Fig. 1 erkennbar ist.
Bezugszeichen 3 kennzeichnet ein Instrumentengehäuse aus
Metall (Instrumentenhauptkörper) zur Aufnahme des
Meßrohres 1 in einem zentralen Loch 3a. Das Instrumenten
gehäuse 3 aus Metall fixiert beide Endflansche (nicht
gezeigt) des Meßrohres 1 und wird getragen durch und ist
befestigt an einem Bodenteil oder ähnlichem auf der
Arbeitsseite (nicht gezeigt). Als Dichtteile dienende O-
Ringe sind auf den äußeren peripheren Oberflächen beider
Enden des Meßrohres 1 montiert, die wiederum als Paßflä
chen für das Gehäuse 3 dienen und dabei eine Dichtung an
den Paßabschnitten sicherstellen. Ein Paar rechteckiger,
zylindrischer Abschnitte 3b sind in dem Gehäuse 3 an
Stellen ausgebildet, die jeweils den Ausnehmungen 1b
entsprechen. Flansche 3d sind jeweils über zylindrische
Abschnitte 3c an den entfernten Endabschnitten der
zylindrischen Abschnitte 3b ausgebildet. Spulenkörper 5,
bestehend aus rohrförmigen Spulenkernen 5a an beiden
Enden der Flansche und aus Scheiben 5b, die an den
äußeren Enden der Spulenkerne 5a mittels Schrauben
befestigt sind, und Spuleneinheiten 7 bestehend aus
Erregerspulen 6, die um die Spulenkörper 5 gewunden sind,
sind in den entsprechenden rechteckförmigen zylindrischen
Abschnitten 3b aufgenommen. Wenn die Scheiben 5b der
Spulenkörper 5 an den abgestuften Abschnitten des Gehäuses
3 fixiert werden, sind die Spuleneinheiten 7 an dem
Gehäuse 3 befestigt. Dann nimmt das Paar oberer und
unterer Spuleneinheiten 7 das Meßrohr dazwischenliegend
auf, um das Gehäuse 3 und das Meßrohr 1 zu fixieren. An
die Elektroden 2 angeschlossene Leitungsdrähte 8 führen
zu einem Anschlußkasten oder Konverter (keiner der beiden
ist gezeigt) durch Löcher des Spulenkörpers 5. Mit den
Erregerspulen 6 verbundene Leitungsdrähte 9 sind mit
einer Versorgungsquelle (nicht gezeigt) durch Löcher der
Scheiben 5b verbunden.
Wie in Fig. 1 gezeigt, umfaßt gemäß der vorliegenden
Erfindung der elektromagnetische Durchflußmesser obiger
Anordnung einführbare Elektroden 2 mit Flüssigkeitskontak
tenden 2a großen Durchmessers und Elektrodenschäften 2b,
die in Elektrodeneinführungslöcher 10 in den Wandabschnit
ten des Meßrohres 1 von der Innenseite des Meßrohres 1 her
eingeführt sind, sowie ein Druckteil 12, das auf den
Elektrodenschäften 2b außerhalb des Meßrohres 1 befestigt
ist und Kerbungen 11 umfaßt, die durch konische Flächen
11a, begrenzt werden, und deren Durchmesser in Richtung
Meßrohr zunimmt. Ringförmige, innere Dichtungen rechteck
förmigen Querschnittes sind in Kontakt mit Oberflächen der
Flüssigkeitskontaktenden 2a montiert (die Ausnehmungen 1d
sind auf der Seite des inneren Loches 1c ausgebildet, die
der Elektrodenmontagefläche 1a gegenüberliegt) und
kontaktieren die Innenfläche der Meßrohrwandung. Ringför
mige äußere Dichtungen 14 (konischer Form mit einem
axialen Loch) dreieckförmigen Querschnittes sitzen in
Ausnehmungen, die durch die Kerbungen der Druckteile 12,
die Elektrodenschäfte 2b in den Kerbungen 11 und die
äußere Fläche des keramischen Meßrohres 1 ausgebildet
sind und werden gegen die Wandabschnitte (Elektrodenmonta
geflächen 1a) des Meßrohres 1 gedrückt. Werden die
inneren und äußeren Dichtungen 13 und 14 befestigt, so
sind die Kraftangriffspunkte, auf den Oberflächen (Teile
von 1a und 1d) der entsprechend in Kontakt stehenden
inneren und äußeren Dichtungen etwa zueinander fluchtend
wie dies durch das Bezugszeichen l in Fig. 1 gezeigt wird.
Die Bezugszeichen 15a und 15b bezeichnen ein Paar
Belleville Federn, die auf dem äußeren Abschnitt kleinen
Durchmessers jedes Druckteiles 12 montiert sind. Eine
Mutter 16 steht eindrehbar im Eingriff mit einem männli
chen Gewindeabschnitt 2c, der als entfernter Endabschnitt
jedes Elektrodenschaftes 2b zur Fixierung des entsprechen
den Druckteiles mit Hilfe der Belleville Federn 15a und
15b am Meßrohr 1 vorgesehen ist; und eine Mutter 17 dient
zur Befestigung eines Anschlusses 18, der mit Elektroden
leitungsdrähten (in der Fig. 2 mit dem Bezugszeichen 8
bezeichnet) an einem äußeren Ende der Mutter 17 ange
schlossen ist. Die inneren und äußeren Dichtungen 13 und
14 sind aus Teflon gefertigt. Jede äußere Dichtung 14 hat
ringförmige Gestalt mit dreieckförmigem Querschnitt. Die
äußere Oberfläche des Meßrohrs 1 und die periphere
Oberfläche jedes Elektrodenschaftes 2b sind gleichzeitig
abgedichtet.
Mit obiger Anordnung wird jeder Elektrodenschaft 2b mit
der entsprechenden inneren Dichtung 13, die auf dem
entsprechenden Flüssigkeitskontaktende 2a großen Durchmes
sers montiert ist, in das entsprechende Elektrodeneinfüh
rungsloch 10 von der Innenseite des Meßrohres 1 her einge
führt. Jedes Druckteil 12, in dessen durch die konischen
Oberflächen 11a bestimmten Kerbungen 11 die entsprechende
äußere Dichtung 14 eingeführt wird, wird auf dem sich aus
dem Meßrohr 1 erstreckenden Elektrodenschaft 2b aufgesetzt
und an diesem durch die Mutter 16 oder ähnlichem befe
stigt. Zu diesem Zeitpunkt fluchten die Kraftangriffspunk
te in etwa miteinander an den Dichtungsanlageflächen 1a
und 1d an der Innenseite und Außenseite des Meßrohres 1.
Auf diese Weise kann eine Beschädigung des keramischen
Meßrohres 1 aufgrund von Zugbeanspruchungen, die durch
einen Irrtum bei der Positionierung eines herkömmlichen
keramischen Meßrohres entstehen können, vermieden werden.
Die Haltbarkeit des keramischen Meßrohres kann verlängert
werden und vorzugsweise können die Wartungsarbeiten
reduziert werden. Im speziellen werden durch die vorlie
gende Erfindung die Flüssigkeitskontaktenden 2a der
Elektroden 2 und die Kerbungen 11, welche durch die
konischen Oberflächen 11a des Druckteiles 12, welches auf
den Elektrodenschäften 2b sitzt, bestimmt werden,
bezüglich der Elektrodenschäfte 2b positioniert. Dadurch
können die Kraftangriffspunkte der inneren und äußeren
Dichtungen 13 und 14 nahezu fluchten, was von großem
praktischem Vorteil ist.
Da die Dichtungen 13 und 14, die als doppelte Dichtteile
dienen, innerhalb und außerhalb der Elektrodenmontierab
schnitte montiert sind, bei dieser Anordnung, kann ein
Lecken der Flüssigkeit durch die Elektrodeneinführungslö
cher 10 vermieden werden und eine perfekte Dichtung wird
sichergestellt.
Die vorliegende Erfindung ist besonders
effektiv beim Montieren von Einführungselektroden in das
keramische Meßrohr.
Die in der äußeren Dichtung die ausgebildete Kerbung
bildende geneigte Oberfläche muß nicht unbedingt linear
geneigt sein, sondern kann ebenso als gewölbte Oberfläche
gebildet sein (eine Viertelkreisfläche).
Obgleich die Struktur einfach und billig
ist, kann die die Elektrodenmontageabschnitte zerstörende
Zugbelastung eliminiert werden und nur die Druckbelastung
wirkt auf die Elektrodenmontageabschnitte, um dabei das
Zerstören des Meßrohres zu verhindern. Die Haltbarkeit
des Meßrohres kann verlängert und die Wartungsarbeiten
reduziert werden. Zusätzlich kann ein Flüssigkeitslecken
der Elektrodenmontageabschnitte perfekt vermieden werden.
Claims (5)
1. Elektrodenstruktur für einen elektromagnetischen
Durchflußmesser mit
- - einem keramischen Meßrohr (1), das in einer Wand ein Elektrodeneinführungsloch (10) aufweist;
- - einer Einführungselektrode (2), die ein Flüssigkeitskontaktende (2a) großen Durchmes sers aufweist, das zum Inneren des keramischen Meßrohres (1) hin freiliegt, wobei ein Elektrodenschaft (2b) in das Elektrodeneinfüh rungsloch (10) von der Innenseite des kerami schen Meßrohres (1) her eingeführt wird;
- - einem Druckteil (12), das auf dem Elektroden schaft (2b), der sich aus dem keramischen Meßrohr (1) heraus erstreckt, sitzt und dem Flüssigkeitskontaktende (2a) der Elektrode über die Wandung des keramischen Meßrohres (1) gegenüberliegt;
- - einer inneren Dichtung (13), die mit einer Oberfläche des Flüssigkeitskon taktendes (2a) der Elektrode, und mit einer inneren Wandfläche des keramischen Meßrohres (1) in Berührung steht; und
- - einer äußeren Dichtung (14)
dadurch gekennzeichnet, daß
- - das Druckteil (12) eine Kerbung (11) aufweist, die an den Elektrodenschaft (2b) anschließt und die in Berührung steht mit einer Außenfläche des keramischen Meßrohres (1), wobei die Kerbung (11) über eine geneigte Fläche (11a) bestimmt wird, deren Durchmesser sich in Richtung des keramischen Meßrohres (1) vergrößert und
- - daß die äußere Dichtung (14) in einem Raum sitzt, der durch die Kerbung (11) des Druckteiles (12), der Außenfläche des keramischen Meßrohres (1) und den Elektrodenschaft (2b) im Bereich der Kerbung (11) begrenzt ist, um dabei gegen die Außenfläche des keramischen Meßrohres (1) und den Elektrodenschaft (2b) gedrückt zu werden, wobei Kraftansatzpunkte der Innen- und Außenflächen des keramischen Meßrohres (1) im wesentlichen miteinander fluchten, wenn die innere und äußere Dichtung (13, 14 ) befestigt wird.
2. Struktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die geneigte Fläche (11a) eine linear geneigte
Fläche ist.
3. Struktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die geneigte Fläche (11a) eine gewölbte Fläche
ist.
4. Struktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die innere Dichtung (13) in einer Kerbung
sitzt, die auf einer Fläche des Flüssigkeitskontaktendes (2a) der Einführelektrode
(2) ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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