DE390356C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eckiger Gefaessmaentel - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eckiger Gefaessmaentel

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DE390356C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/04Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring to produce plywood or articles made therefrom; Plywood sheets
    • B27D1/08Manufacture of shaped articles; Presses specially designed therefor
    • B27D1/083Presses specially designed for making the manufacture of shaped plywood articles

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Description

  • Verfahren und Verrichtung zur Herstellung eckiger Gefäßmäntel. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine dazugehörige Vorrichtung zur Herstellung eckiger Gefäßmäntel aus -Schälholz, Pappe o. dgl.
  • Das neue Verfahren besteht im wesentlichen darin, daß der Gefäßmantel in noch formbarem, am besten feuchten Zustand auf einen mehrteiligen, runden Kern (Zylinder, Kegelstumpf o. dgl.) aufgebracht und dadurch in die eckige Form übergeführt wird, !daß der mehrteilige Kern durch Verschieben- seiner Teile in die gewünschte eckige Form umgestaltet wird.
  • Eine Vorrichtung zur Herstellung eckiger Gefäßmäntel ist in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch einen zylindrischen Kern nach der Linie A-A der Abb. 2. Abb. 2 stellt einen Schnitt nach der Linie B-B der Abb. i in Anfangs- und Abb. 3 in Endstellung dar. In den Abbildungen bedeuten a, a zwei in radialer Richtung gegeneinander bewegliche Segmente des zur Aufnahme des Gefäßmantels dienenden Kernes, zwischen denen sich symmetrisch zueinander zwei feste Teile b befinden, deren Außenflächen nach demselben Zylinder oder Kegel geformt sind wie die Segmente a. In diesen Teilen b sind parallel zueinander in einer Achsialebene des Kernes. senkrecht zur Kernachse, zwei mit je einem Rechtsgewinde und je einem Linksgewinde versehene Spindeln c, c und zwei mit j e einem Rechtsgewinde und je einem Linksgewinde versehene Spindeln d, d symmetrisch zur ll1itte der Kernachse drehbar« gelagert. jede der beiden Wellen c ist durch ein Zahnräderpaar e, f mit der benachbarten Welle d gekuppelt. Auf jeder @Velle c sitzen zwei zueinander symmetrisch angeordnete, gleichzeitig als Spindelmuttern ausgebildete, laschenartige Teile g, an deren Enden je zwei, um zur Kernachse senkrechte Zapfen drehbare Zugstangen 1a angreifen; die Enden i der Zugstangen. h sind an die beweglichen Kernsegmente a angelenkt.
  • Auf der Welle d sind symmetrisch zueinander zwei Spindelmuttern j angeordnet, die je zwei Arme k tragen, von denen jeder in einem schmalen Kernsegment l endet. In der Anfangsstellung (Abb.2) ergänzen sich die Segmente a und l zusammen mit den festen Teilen b zu einem nahezu geschlossenen zylindrischen Kern.
  • Der Kern, der an beiden Enden (vgl. Abb. i) die oben beschriebene Vorrichtung trägt, ist beiderseits durch die Deckel in abgeschlossen, die zur Aufnahme der Kernachse dienen und an denen die Teile b befestigt sind.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung (für ein Kernende beschrieben) ist folgende: Der auf dem Kern befindliche Gefäßmantel legt sich zunächst an die Teile a, b an. Durch Drehung der beiden Spindeln c werden die beiden Laschen g radial nach außen bewegt, wodurch unter dem Zug der Stangen h eine Bewegung der Segmente a nach dem Innern des Kernes zu erfolgt. Auf diese Weise wird der Gefäßmantel von den Segmenten a gelöst. Die Drehung der beiden Spindeln c bewirkt durch die Kupplung der Zahnräder e und f eine gleichzeitige Drehung der beiden Spindeln e, wodurch die Muttern j nach außen bewegt werden und der an den Teilen l anliegende Gefäßmantel so nach außen gedrückt wird, daß er die in Abb. 3 dargestellte viereckige Form anninunt.
  • Es ist selbstverständlich, daß die oben erläuterte Wirkungsweise auch für das andere Trommelende gilt und daß die Drehung der beiden Spindeln c getrennt voneinander oder durch einen sie verbindenden Kupplungsteil vorgenommen werden kann. Ebenso ist es möglich, dieselbe Anordnung für einen kegelstumpfartigen Kern zu verwenden, in gleicher Weise können auch statt viereckiger, sechseckige, achteckige oder allgemein vieleckige Gefäße hergestellt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung eckiger Gefäßmäntel, dadurch gekennzeichnet, daß der Gefäßmantel in noch formbarem Zustand auf einen mehrteiligen runden Kern (Zylinder, Kegelstumpf o. dgl.) aufgebracht und dadurch in die eckige Form übergeführt wird, daß der mehrteilige Kern durch Verschieben seiner Teile in die gewünschte eckige Form umgestaltet wird.
  2. 2. Torrichtung zum Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenflächen des mehrteiligen Kernes (a, 1, b, 1, a, 1, b, l) in der Ausgangsstellung in einer zylindrischen oder kegelförmigen Fläche liegen und so verschoben werden können, daß die gewünschte eckige Form entsteht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung eines viereckigen Gefäßmantels der Kern aus zwei zueinander festen Teilen (b, b), zwei sich radial nach innen verschiebbaren Segmenten (a, a.) und vier nach außen verschiehbaren Teilen (l, 1, 1, 1) besteht. .I.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile (a) mit den Teilen (l) derart gekuppelt sind, daß durch Verschiebung der Teile (a) nach innen gleichzeitig eine Verschiebung der Teile (L) nach außen erfolgt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis :I, dadurch gekennzeichnet, daß in den festen Kernteilen (b) je zwei parallele Spindeln (c, c) und zwei parallele Spindeln (d, ci) drehbar gelagert sind, die mit je einem Rechts- und Linksgewinde versehen und zwangläufig miteinander derart verbunden sind, daß die auf den Spindeln (c, c) sitzenden Teile (g, g, @ g) nach außen und die auf den Spindeln (d, d) sitzenden Teile (j, j, j, j) gleichfalls nach außen, aber mit größerer Geschwindigkeit bewegt und dadurch die Teile (a, a) nach innen und die Teile (l, 1, 1, l) nach außen verschoben werden.
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