DE709162C - In Steuerleitungen insbesondere von Flugzeugen eingeschaltete Vorrichtung zum Um- und Weiterleiten von Steuerbewegungen - Google Patents

In Steuerleitungen insbesondere von Flugzeugen eingeschaltete Vorrichtung zum Um- und Weiterleiten von Steuerbewegungen

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DE709162C
DE709162C DEA79486D DEA0079486D DE709162C DE 709162 C DE709162 C DE 709162C DE A79486 D DEA79486 D DE A79486D DE A0079486 D DEA0079486 D DE A0079486D DE 709162 C DE709162 C DE 709162C
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shaft
clamping
levers
aircraft
switched
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DEA79486D
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BENZINUHREN DEUTSCHE GmbH
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BENZINUHREN DEUTSCHE GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C13/00Control systems or transmitting systems for actuating flying-control surfaces, lift-increasing flaps, air brakes, or spoilers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Steering Controls (AREA)

Description

  • In Steuerleitungen insbesondere von Flugzeugen eingeschaltete Vorrichtung zum Um- und Weiterleiten von Steuerbewegungen In Steuerleitungen eingeschaltete Vorrichtungen zum Um- und Weiterleiten von Steuerbewegungen für Steuerungsorgane, Vergaser, Ventile, elektrische Schalter und ähnliche Einrichtungen an ortsfesten Anlagen, insbesondere auch bei Flugzeugen, sind bekannt, bei denen mit einer Außenverzahnung, also mit prismatischer Oberfläche versehene Hohlwellen und auf ihnen längs verschiebbar und zu ihnen drehversetzbar angeordnete Lenkhebel Verwendung finden. Die Nahen dieser Lenkhebel halben dabei eine entsprechende Innenverzahnung. Diese Ausbildung hat u. a. den Nachteil, daß sie weder eine um die Welle außerdem gewünschte drehbare noch eine sogenannte fliegende Anordnung der Hebel auf dem freien Wellenende gestattet, die Wellenlagerung verhindert dies vielmehr und ebenso auch die häufig erwünschte Durchführung einer weiteren dünnen Steuerwelle o. dgl. durch die Hebel tragende Hohlwelle. Abgesehen davon ist die Herstellung einer guten Verzahnung verhältnismäßig teuer, bei minder guter Ausführung haben die im Eingriff stehenden Teile aber stets etwas Spiel, das einen toten Gang im Steuerwerk hervorruft.
  • Es sind auch Einrichtungen zum gleichen Zwecke bekanntgeworden, bei denen Lenkhebel auf Hülsen sitzen, die auf einer vollen Rundwelle drehbar angeordnet sind. Die Hebel sind aber dabei so miteinander verkuppelt, daß ein Ändern ihrer Stellung zur Welle oder zueinander einen Abbau der Einrichtung und teilweise Abänderung einzelner Teile erfordert.
  • Gemäß der Erfindung sind nun auf der vorzugsweise sechskantig gestalteten Hohlwelle Befestigungs- und Feststellvorrichtungen in Gestalt von auf die Hohlwelle aufschiebbaren, an einem Ende mit einem Klemmkranz, am anderen Ende mit Gewinde und Mutter versehene Klemmhülsen und in Gestalt von auf die Welle aufschiebbaren Klemmringen für Lager und Hebel angeordnet.
  • Diese Ausbildung gestattet eine beliebige Anordnung der Lager und damit Freihalten des Hohlraumes der Welle, der gegebenenfalls zum Durchführen einer weiteren dünnen Welle verwendet werden kann. Außer dem Feststellen und dem axialen Verschieben der auf der Welle angeordneten Teile gestattet die Vorrichtung nach der Erfindung auch ein Verschwenken der Hebel auf der Welle, und zwar ohne Vornahme besonderer Arbeiten, wie Vorbohrungen mit der Welle usw., denn das Feststellen geschieht lediglich #durchVerschrauben und Verklemmen der verschiedenen Teile miteinander oder mit der Welle.
  • Erfindungsgemäß besitzt ferner, im Gegensatz zu der bekannten Einrichtung, bei der die Bohrung der Hebelnabe eine Verzahnung hat, die Nabenstirnseite eine Verzahnung, deren Zähne teils radial, teils unter einem Winkel von etwa -15 u zur Welle verlaufen, wobei der Klemmkranz eine entsprechend kegelige Verzahnung aufweist.
  • Die Verzahnung gestattet ein Ändern der Winkelstelltung der Hebel zueinander oder zur Welle auf schnelle und billige Weise, nämlich lediglich durch Lösung und Wiederanziehen der Klemmvorrichtungen, also ohne den sonst notwendigen Abbau der ganzen Einrichtung. Die Zahl der Zähne ergibt den Grad der möglichen Feineinstellung.
  • Zum Vermeiden eines Klemmens oder Blockierens der Einrichtung infolge kleiner Ungenauigkeiten beim Aufbau der Lagerung oder zum Verhindern von gefährlichen Spannungen während des Betriebes, etwa infolge Verwindung des Flugzeuges während des Fluges, sind die Wellenlager nicht nur wahlweise als Festlager oder Gleit- oder Loslager, sondern gegebenenfalls ebenso wie die Hebelaugenlager für die Übertragungsstangen, auch als an sich bekannte Gleit- und Schwenklager oder Pendellager ausgebildet.
  • Die dadurch ermöglichte Anpassungsfähig keit der Einrichtung ergibt eine erhöhte Betriebssicherheit.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. i eine Zusammenstellung verschiedener Aufbauteile zu einem Steuerwerk unter Fortlassen des an sich bekannten Gestänges, teils im Schnitt, teils in Ansicht, Fig. ;2 einen Lenkhebel in Ansicht, Fig. 3 einen Lenkhebel im Längsschnitt, Fig. 4 einen Winkelhebel in Ansicht, Fig. 5 einen Klemmring und Fig. 6 ein Bocklager, beide in Seitenansicht.
  • Auf der gleichseitigen Sechskanthohlwelle i (Fig. i) ist das als Festlager ausgebildete Bocklager 2 angebracht. Es hat eine entsprechende sechseckige Öffnung und ist mittels der Schraube 3 (Fig. 6 auf der Welle iestgeklemmt. Weiterhin ist auf der Welle die mit sechseckiger Öffnung versehene Klemmhülse 4 angebracht, die an einem Ende enien Kranz 5 mit Verzahnung 6, am anderen ein Gewinde 7 mit aufsitzender Mutter 8 hat. Zwischen Kranz 5 und Schraubenmutter 8 wird die Nabe 9 des Hebels Io eingeklemmt, so daß er gegenüber der Welle undrehbar ist. Denn die hier vorgesehene Verzahnung i i des Hebels i(-) (vgl. Fig. 2) greift in die Verzahnung 6 der Klemmhülse 4. Da Hebel Io aber auf der Klemmhülse sitzt, ist er mit dieser auf der Welle axial verschiebbar.
    durch die Nietbuchse 14 unverrückbar zueinander zusammengelhalten. Diese mit runder Öffnung versehene Hülse 14 sitzt drehbar auf einer Laufbuchse 15, die eine sechseckige Öffnung hat und auf die Welle i aufgeschoben ist. Durch die mit sechseckigen Öffnungen versehenen Klemmringe 16 und 17 wird der verdrehbare Winkelhebel an seinem Platz gehalten. Die weiter rechts gezeigte Vorrichtung stellt einen drehbaren Winkelhebel dar, dessen Winkel ohne Abbau der Einrichtung geändert werden kann. Die beiden den Winkelhebel bildenden Hebel 1-8 und I9 werden nämlich unter Ineinandergreifen ihrer Zahnkränze durch die lösbaren Klemmringe 16' und 17' zusammengehalten. Lediglich durch Lösen der Klemmringe kann der Winkel zwischen den Hebeln 18 und I9 geändert werden. Der Ring 2o hat eine innere sechseckige Öffnung, während er außen rund ist, so daß sich die Hebel auf ihm drehen können. Die Zwischenscheiben 21 Und 22 verhindern ein Klemmen. Die Verzahnung i i besteht jeweils aus 6o Zähnen, so daß die Stellung der Hebel zueinander oder zu der Welle jeweils um 6 ' geändert werden kann. Die Zähne verlaufen zuerst senkrecht zur Wellenachse, dann unter 45 ' zu ihr (vgl. Fig. 3).
  • Das ein Pendel- oder Schwenklager darstellende Lager 23 hat eine kugelige Ausdrehung 2-1, in welcher sich der Ring 25 drehen kann. Dieser sitzt mittels der auf der Welle axial verschiebbaren Klemmhülse 26, die der Klemmhülse 4 bis 8 gleicht, auf der Welle. Infolge seiner kugeligen Form tritt bei Verlagerung der Welle kein Klemmen ein. Andererseits kann die sich etwa axial verschiebende Welle durch die Hülse 26 "leiten. Das Lager stellt sonach im Gegensatz zum Lager 2 ein sogenanntes Loslager dar. Die Lagerteile sind in der Lage vor dem Zusammensetzen gezeigt. Die an den Hebelenden sitzenden Hebelaugen sind mit ähnlichen Gleit- und Schwenklagern 27 ausgerüstet. Wie ersichtlich, ist bei der Art der Ausbildun11-1 der Einrichtung nur eine beschränkte Typenzahl an Aufbauteilen notwendig, um leicht verschiedene Anordnungen für eine Um- und Weiterleitung von Steuerbewegungen zu bewerkstelligen und diese schnell wieder umändern zu können, was ins#besondere für Versuchs- und Nachstellzwecke sehr vorteilhaft' ist, zumal die ausgewechselten Teile wieder verwendbar sind.
  • Da für die verschiedensten Anordnungen stets gleichartige Bauteile zu verwenden sind, können die Teile in großen Mengen und damit billiger hergestellt werden. Hierdurch wird die Ersatzbeschaffung und Lagerhaltung wesentlich erleichtert und- verbilligt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. In Steuerleitungen insbesondere von Flugzeugen eingeschaltete Vorrichtung zum Um- und Weiterleiten von Steuerbewegungen, bei der die Lenkhebel auf einer Hohlwelle mit prismatischer Oberfläche längs verschiebbar und zu ihr drehversetzbar angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf der vorzugsweise sechskantigen Hohlwelle (i) Befestigungs-und Feststellvorrichtungen in Gestalt von auf die Welle aufschiebbaren, an einem Ende mit einem Klemmkranz (5, 6), am anderen Ende - mit Gewinde (7) und Mutter (8) versehene Klemmhülsen (4, 26) sowie in Gestalt von auf die Welle aufschiebbaren Klemmringen (16, 17) für die Wellenlager (3 und 23) und Hebel (Io, 12, 13, 18, I9) angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, unter Verwendung von Lenkhebeln mit verzahnter Nabe, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne der Verzahnung (II) an den Nabenstirnseiten teils radial, teils unter einem Winkel, von etwa 45' zur Welle 'verlaufen, wobei der Klemmkranz der Klemmhülse eine entsprechend ausgebildete Verzahnung (6) aufweist. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Wellenlager (23) und I-Ieibela-ugenlager (27) die an sich Z, bekannte Form eines Gleit- und Schwenklagers haben.
DEA79486D 1936-05-26 1936-05-26 In Steuerleitungen insbesondere von Flugzeugen eingeschaltete Vorrichtung zum Um- und Weiterleiten von Steuerbewegungen Expired DE709162C (de)

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