DE39027C - Fangvorrichtung für Fördereinrichtungen - Google Patents

Fangvorrichtung für Fördereinrichtungen

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DE39027C
DE39027C DENDAT39027D DE39027DA DE39027C DE 39027 C DE39027 C DE 39027C DE NDAT39027 D DENDAT39027 D DE NDAT39027D DE 39027D A DE39027D A DE 39027DA DE 39027 C DE39027 C DE 39027C
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DE
Germany
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brake
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conveyor systems
worm
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39027D
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English (en)
Original Assignee
C. HAGEMANN in Essen a. Ruhr, Bahnhofstrafse 22
Publication of DE39027C publication Critical patent/DE39027C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/18Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S: Bergbau.
Zusatz zum Patent No. 36088 vom 9. December 1885.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. September 1886 ab. Längste Dauer: 8. December igoo.
Die aus beiliegender Zeichnung ersichtliche Einrichtung hat den Zweck, bei der durch Patent No. 36088 geschützten Fangvorrichtung für Fördereinrichtungen automatisch immer fester auf die Bremsscheibe g einzuwirken, gleichgültig, ob das Fangseil α oder a1 von dem fallenden Fördergefäfs erfafst, d. h. ob die Seilrolle b nach der einen oder der anderen Richtung hin in Umdrehung versetzt wird.
Auf der für b und g gemeinsamen Achse m ist ein konisches Rad η befestigt, welches in ein gleiches Rad 0 eingreift und dadurch die Welle ρ nach der einen oder anderen Richtung in Umdrehung versetzen kann. Auf dem anderen Ende der Welle ρ befindet sich eine Schnecke q, welche in das auf der verticalen Spindel r sitzende Schneckenrad s eingreift und so die Bewegung der Welle ρ auf die Spindel r übertragen kann.
Die verticale Spindel r, welche durch das zwischen den Armen des Gestelles t befindliche Schneckenrad s unverrückbar festgehalten wird, besitzt an ihren beiden Enden ein gleiches Schraubengewinde.
Vermittelst dieser Gewinde kann der um den festen Punkt u drehbare Bremsbügel ν auf die obere oder untere Hälfte der Bremsscheibe g angeprefst werden,. und zwar wird je nach der Richtung, in welcher die Schraubenspindel durch die vorbeschriebenen Uebersetzungen in Umdrehung versetzt wird, die eine Hälfte in gleichem Mafse der Bremsscheibe genähert, wie sich die andere Hälfte von dieser Scheibe entfernt.
Die Vortheile dieser Einrichtung zum automatisch immer festeren Anziehen der Bremse gegen die im D. R. P. No. 36088 vorgesehene Einrichtung der stetig gleichmäfsigen Belastung der Bremse besteht darin, dafs in den ersten Momenten des Erfassens der Fangseile diese um den Widerstand der stetig belasteten Bremsen weniger beansprucht werden, indem die automatische Bremse so zu stellen ist, dafs sie erst "nach einiger Zeit auf die Bremsscheibe einwirkt.
Ein fernerer, nicht unwesentlicher Vortheil ist der, dafs die im Schachttiefsten befindlichen Gegengewichte nicht mehr die volle Schwere des beladenen Fördergestelles zu besitzen brauchen. Um nämlich in den ersten Momenten des Erfassens der Fangseile diese möglichst wenig in Anspruch zu nehmen, wurde die Einwirkung der stetig belasteten Bremse möglichst gering gewählt und dieser Einwirkung nur die Verzögerung bis zum Stillstande zugedacht, während die Gewichtsausgleichung voll durch die Gegengewichte im Schachttiefsten bewirkt werden sollte. Bei der automatischen Bremse wird jedoch derselben ein grofser Theil der Gewichtsausgleichung zugemutriet und im Schachttiefsten werden bedeutend geringere Gegengewichte gewählt werden dürfen. Durch letzteres aber wird die Inanspruchnahme der Fang-
seile in den ersten Momenten des Erfassens erheblich vermindert werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An der unter No. 36088 patentirten Fangvorrichtung an Stelle der Bremsen mit stets gleichmäfsiger Belastung eine Bremseinrichtung, bei welcher das Bremsband ν erst nach erfolgtem Bruch des Förderseiles dadurch in eine bis zum Stillstande des Förderkorbes sich steigernde Wirksamkeit^ tritt", dafs von der Bremsscheiben - bezw. Fangseilrollenwelle m aus vermittelst konischer Räder η ο, Schnecke q und Schneckenrad s eine Schraube r gedreht wird, welche in am Bremsbande befestigte Muttern greift und diese und somit das Bremsband so lange an die Bremsscheibe heranzieht, als die Drehung der Schraube anhält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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