DE39008C - Gewindebohrer-Halter - Google Patents

Gewindebohrer-Halter

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DE39008C
DE39008C DENDAT39008D DE39008DA DE39008C DE 39008 C DE39008 C DE 39008C DE NDAT39008 D DENDAT39008 D DE NDAT39008D DE 39008D A DE39008D A DE 39008DA DE 39008 C DE39008 C DE 39008C
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DE
Germany
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spindle
tap
spring
disk
nut
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39008D
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English (en)
Original Assignee
W. A. PEARN in Manchester, England
Publication of DE39008C publication Critical patent/DE39008C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D7/00Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock
    • F16D7/04Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock of the ratchet type
    • F16D7/042Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock of the ratchet type with at least one part moving axially between engagement and disengagement
    • F16D7/044Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock of the ratchet type with at least one part moving axially between engagement and disengagement the axially moving part being coaxial with the rotation, e.g. a gear with face teeth
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G1/00Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
    • B23G1/44Equipment or accessories specially designed for machines or devices for thread cutting
    • B23G1/46Equipment or accessories specially designed for machines or devices for thread cutting for holding the threading tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die durch Fig. 1 bis 6 beiliegender Zeichnung dargestellte neuartige Vorrichtung zum Aufhalten der Drehbewegung von Gewindebohrern, um einer Beschädigung derselben vorzubeugen, wenn sie am unteren Ende des Mutterloches anlangen oder auf zu grofsen Widerstand stofsen; die Drehbewegung wird dabei in solcher Weise übertragen, dafs die Endbewegungen des Gewindebohrers selbstthätig erfolgen. Das obere Ende al der Spindel α wird in dem Ende der Triebstahlspindel befestigt und hierdurch in Drehung versetzt; diese Spindel der Bohrmaschine unterscheidet sich nicht von den bisherigen und kann nach beliebiger Richtung hin gedreht und dabei längsweise verschoben werden. Die Spindel α sitzt unten mit ihrem Bunde a2 in einer Aussparung der mit einem hülsenförmigen Theil versehenen Scheibe b, in welcher sie durch den in b eingeschraubten Ring b1 festgehalten wird, so dafs Scheibe b und Spindel α sich in der Längsrichtung zusammen bewegen, b sich aber frei auf α drehen kann. Ueber b sitzt die mit Rohransatz und zwei Führungsnuthen versehene Scheibe c, die mit ihren Nuthen über die Längsrippen α3 der Spindel a, Fig. 2, geschoben ist, so dafs sie sich mit letzterer drehen mufs, aber in der Längsrichtung darauf schiebbar ist. Der Schraubenring bl ist ebenfalls mit zwei Ausnehmungen versehen, um vor seinem Einschrauben über die Rippen a3 gebracht werden zu können.
Um den rohrförmigen Theil von c ist die sich unten gegen den Scheibentheil anlegende starke Schraubenfeder d gelegt, deren oberes Ende gegen den lose auf α sitzenden Ring d1 anstöfst, der durch die Klemmmutter α4 herabgeschoben werden kann, um die Feder d zusammen- und die. Scheibe c gegen die Scheibe b zu drücken. Die innere Fläche von b ist mit einer oder mit mehreren Aussparungen (am besten drei) und die innere Fläche von c mit einer entsprechenden Anzahl von Vorsprüngen c1 versehen; Aussparungen und Vorsprünge sind an ihren Kanten abgeschrägt, Fig. 4. Die Feder d wird genügend zusammengeprefst, um eine Umdrehung des Gewindebohrers gegen den ihm gebotenen Widerstand herbeizuführen; übersteigt letztere aber die normale Grenze, so wird die Umdrehung von b unterbrochen, da dann die Schraubenfeder d nachgiebt und die Vorsprünge cl von c aus den Aussparungen von b heraustreten und dadurch einer Beschädigung vorbeugen. (Die Vorsprünge können selbstredend auch an b und die Aussparungen in c angebracht werden.)
Das rohrförmige Ende der Scheibe b umfafst das mit Keilnuth versehene runde Ende des Gewindebohrers e, der durch die Rippe i>2, Fig. 3, mitgenommen wird, sich aber längsweise in b verschieben kann.
Der Gewindebohrer e ist mit seinem Muttergewinde auf das Ende der kantigen Stange e1 aufgeschraubt, die durch ein entsprechend kantiges Loch in der Zwischenwand b3 in den Hohlraum der Spindel α eintritt und unten mit einem Bunde versehen ist, der sich von unten gegen b3 anlegt. Oben ist die Stange e1 von der Schraubenfeder e2 umgeben, welche durch die bundartige Scheibe e3 gegen die obere Fläche von b3 angedrückt wird. Um
den Gewindebohrer e aufzuschrauben, hat man nur nöthig, die Stange e1, deren Drehung durch die viereckige Oeffhung in i3 verhindert wird, in die in Fig. 6 gezeigte Lage herabzuziehen und sie durch die über den unteren Bund an e1 geschobene Gabel χ so lange festzuhalten, bis e fest aufgeschraubt ist; hierauf wird die Gabel fortgezogen und der Bohrer e durch die Feder e2 gegen die Zwischenwand b3 geschnellt, Fig. i.
Beim Gebrauch der Vorrichtung und bei Anwendung derselben in einer Bohrmaschine wird die Triebstahlspindel so weit vorgeschoben, dafs die Spitze des Gewindebohrers e in das anzuschneidende Loch eintritt; damit hört die Längsbewegung 'der Spindel auf und der Gewindebohrer wird selbstthätig aus dem Rohrtheile von b herausgezogen, während er (e) in das Mutterloch eintritt und das Gewinde anschneidet. Kann der Bohrer e nun nicht weiter, so läfst die Feder d die Ansätze c1 an der Scheibe c aus den Aussparungen in der Scheibe b heraustreten, worauf der Arbeiter die Triebstahlspindel in umgekehrter Richtung dreht und dadurch den Mutterbohrer e aus dem Mutterloch herausschraubt; hierbei tritt e, unterstützt durch die Feder e2, in den Rohrtheil von b wieder ein. Vor gänzlichem Herausschrauben des Bohrers e aus der Mutter aber schraubt der Arbeiter auch die Triebstahlspindel ein wenig zurück, wodurch der Zwischenraum zwischen e und ba wieder vergröfsert und die Feder e2 gespannt wird, so dafs bei nun folgendem gänzlichen Herausschrauben des Bohrers e aus der Mutter dieser mit einem leichten Schlage gegen die Zwischenwand bs anschlägt, was ein Abfallen der anhängenden Bohrspäne zur Folge hat. Der Bohrer wird hierdurch zum Anschneiden des nächsten Mutterloches gereinigt. Die die Spindel α antreibende Spindel wird durch Treibriemen oder Stirnräder angetrieben, so dafs sie nach beiden Richtungen, das eine Mal um den Gewindebohrer einzudrehen, das andere Mal um ihn herauszuschrauben, gedreht Und gleichzeitig nach beiden Seiten in ihrer Längsrichtung verschoben werden kann.

Claims (2)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung für Gewindebohrer, gekennzeichnet durch:
    ι. die Verbindung der Spindel α mit den auf derselben sitzenden, mit je einem Rohransatze versehenen Scheiben b c, welche durch die unter der Einwirkung der Klemmmutter a4 stehende Schraubenfeder d zusammengehalten werden, um eine Drehbewegung auf die Gewindebohrer zu übertragen;
  2. 2. die Anordnung des im Rohrtheile der Scheibe b in Längsrichtung gleitbaren und mit der Spindel sich drehenden Gewindebohrers e, der durch die mit ihm verbundene Feder e2 auf die Spindel zu gezogen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT39008D Gewindebohrer-Halter Expired - Lifetime DE39008C (de)

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