DE3886C - Kartoffel-Legemaschine - Google Patents
Kartoffel-LegemaschineInfo
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- Preparation Of Fruits And Vegetables (AREA)
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- Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
Description
1878.
H. SCHLIGGEMANN in DEUBEN bei DRESDEN. Kartoffel-Legemaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1878 ab.
In beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι Schnitt nach g-h.
Fig. 2 Seitenansicht ohne Rad.
Fig. 3 Grundrifs und Schnitt a-b.
Fig. 4 Schnitt c-d und Schnitt e-f.
Der Kasten α wird mit Kartoffeln gefüllt.
Auf der Nabe eines Fahrrades sitzt die mit Erhöhungen versehene Scheibe b. Das Röllchen
d, welches sich an dem herumgebogenen Ende des Armes e dreht, läuft auf dieser
Scheibe und wird durch die Spiralfeder f an dieselbe gedrückt, so dafs bei Umdrehung des
Rades der Arm e eine hin-und hergehende Bewegung machen mufs. Da der Arm e durch
eine Stange mit dem Brette g verbunden ist, so wird dieses in gleicher Weise bewegt. Das
Brett g ist an gebogenen Stangen aufgehangen und kann frei schwingen.
Aus dem Kasten α gelangen die Kartoffeln durch eine Oeffnung in den Raum h, wo sich
der Aufheber i befindet. Dieser besteht aus einem Brette k, welches mit zwei Eisenstäben /,
die oben Augen haben, versehen ist. Das mit zehn halbkugelförmigen Vertiefungen in versehene
Gufsstück η hat seinen Drehpunkt in den Augen der Stäbe /.
Der Aufheber kann sich in Führungen aufimd abbewegen. Durch die Hin- und Herbewegung
des Brettes g werden die Kartoffeln geschüttelt und die halbkugelförmigen Vertiefungen
m in dem Gufsstück η mit Kartoffeln gefüllt.
Die Axe der Fahrräder trägt einen Hebedaumen 0; dieser ertheilt dem Doppelhebel p,
welcher mit einer Rolle auf demselben ruht, eine aufgehende Bewegung, wodurch ebenfalls
der Aufheber i gehoben wird; abwärts fällt der Aufheber durch das Eigengewicht. Das
Brett q mit einer daran befestigten Leiste dient den beiden Kästen r zur Führung. Diese
Kästen sind ohne Boden und in fünf gleiche Abtheilungen getheilt.
Das Brett q hat zwei Löcher ί mit zwei
darunter befindlichen Röhren t. Auf der Axe der Fahrräder sitzen die zwei unrunden
Scheiben u; die herumgebogenen Enden der beiden Arme ν tragen die Röllchen w, die
durch Spiralfedern χ an die unrunden Scheiben u
gedrückt werden. Diese Scheiben sind so construjrt, dafs die Röllchen gleichmäfsig von dem
Mittelpunkte der Fahrradaxe hinweggeschoben werden; sobald der höchste Punkt erreicht ist,
werden die Röllchen wieder in die auf der Zeichnung angegebene Stellung geworfen. Die
Arme ν sind mittelst Stiften, die sich in Schlitzen bewegen, mit den Kästen r verbunden,
so dafs dieselben gleichmäfsig auf dem Brette q hingeschoben werden und dann plötzlich wieder
die auf der Zeichnung angegebene Stellung einnehmen. Die Kästen r sind jetzt so gestellt,
dafs die beiden äufsersten Abtheilungen mit den Röhren / communiciren. Der Aufheber i
wird jetzt schnell gehoben, die Nase y stöfst an den Haken z, wodurch die Kartoffeln in
die Kästen r geworfen werden.
Die beiden äufsersten Kartoffeln fallen sofort durch die Röhren / in die Furchen und die
anderen werden gleichmäfsig nachgeworfen. Die zwei Schaare a' sind an dem hölzernen Rahmen
befestigt. Das vordere Rad läuft in einer Gabel, deren Stange oben Gewinde hat. Die
Mutter b' wird von einem, von unten heraufreichenden
Arm c * gehalten. Wird b' nach
oben bewegt, so wird die Maschine vorn in die Höhe gehoben und mit ihr die Schaare.
Die viereckigen Kästen d1 ohne Boden befinden
sich genau unter den Röhren t und werden von dem Hebel e' in der Furche nachgeschleift,
nach unten zu sind die Kästen spitz, so dafs sie sich genau an die Furchen anschmiegen.
Die Kartoffeln fallen in die Kästen d\ werden
eine kurze Strecke mit fortgeschleift, dann treten die Knaggen /', die sich an dem
vorderen Rade befinden, unter die Rolle gi, so dafs die Kästen dx in die Höhe gehoben
werden und die Kartoffeln liegen bleiben. Auf diese Weise wird eine gleichmäfsige Vertheilung
erreicht.
In Fig. 5 ist die unrunde Scheibe u dargestellt.
Bei ι fällt die erste Kartoffel, bei 2 die zweite u. s. w.; sobald die fünfte Kartoffel gefallen
ist, schnellen die Kästen r plötzlich zurück.
Claims (3)
1. Die Construction der Aufhebevorrichtung.
2. Die Vorrichtung, vermittelst deren die Kartoffeln in gleichen Zeittheilen in die Furchen
geworfen werden.
3. Der Mechanismus zum Rütteln der Kartoffeln und zum gleichmäfsigen Vertheilen
derselben in die Furchen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3886C true DE3886C (de) |
Family
ID=282773
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3886D Active DE3886C (de) | Kartoffel-Legemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3886C (de) |
-
0
- DE DENDAT3886D patent/DE3886C/de active Active
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