DE388679C - Verfahren zur Herstellung von Formlingen aus fertiger, in Pulver-, Griess- oder Spanform vorliegender Seife - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Formlingen aus fertiger, in Pulver-, Griess- oder Spanform vorliegender Seife

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DE388679C DEW53034D DEW0053034D DE388679C DE 388679 C DE388679 C DE 388679C DE W53034 D DEW53034 D DE W53034D DE W0053034 D DEW0053034 D DE W0053034D DE 388679 C DE388679 C DE 388679C
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  • Verfahren zur Herstellung von Formlingen aus fertiger, in Pulver-, Grieß- oder Spanform vorliegender Seife. Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Formlingen aus Seifenpulver, Seifengries oder Seifenspänen und unterscheidet sich von den bekannten gleichen Verfahren insbesondere dadurch, daß man kein einheitliches, gleich zusammengesetztes Pulver zum Pressen verwendet, sondern vor dem Pressen ihrer chemischen, physikalischen oder mechanischen Beschaffenheit, vor allen Dingen aber ihrer Farbe nach ' verschiedenaArten von _ Seife in Grieß-, Span- oder Pulverform, je nach dem zu erzielenden Effekt mehr oder weniger mischt und dann erst- den Preßvorgang vornimmt. Hierbei kann man auch abwechselnd verschiedene Schichten solcher Seifen übereinanderlegen und das Ganze dann pressen.
  • Es ist immer schon ein Bedürfnis der Technik gewesen, gesprenkelte oder märmorierte Seifen herzustellen, oder Seifen mit verschiedenen Eigenschaften übereinanderzuschichten, oder auch witterungsunbeständige Seife als Kern in eine witterungsbeständige Seife hineinzuarbeiten. Zur Erreichung dieses Zweckes ist - man z. B: so --verfahren, daß man fertige feste Seifenstücke in flüssige, nach dem Erkalten erstarrende Seife hineinmischte. Man hat auch schon vorgeschlagen, Seifenstücke auszuhöhlen, und in die sö: hergestellten Löcher einen Kern aus anderer Seife trocken einzusetzen oder flüssig einzugießen; jedoch handelt es sich hier weder um ein Gemisch aus kernigen Seifenstücken noch um eine Herstellung von: Seifenstücken in einem Arbeitsgang in der Presse: Auch hat man schon voreeschlaaen. eemischte Seifenstücke . so herzustellen, daß man in einer Strangpresse mehrere ineinanderliegende oder einander umhüllende Seifenstränge gleichzeitig erzeugte und die aus einem solchen Strang gewonnenen abgeschnittenen Stücke als solche verwendete. Es handelte sich jedoch auch hier nicht um ein Verpressen eines aus verschiedenen Bestandteilen bestehenden trocken gemischten f Seifenpulvers und auch um ein Verfahren, ' wobei jedes Stück in einem Arbeitsgange für" sich hergestellt wurde. Schließlich hat man jauch schon vorgeschlagen;- durch Zusammenkleben verschiedener, in sich einheitlicher fester Seifenplatten; Seifenstücke zu erhalten, die aus verschiedenen Schichten bestanden. Diese Schichten wurden nur aufeinander befestigt, nicht einmal gepreßt.
  • Ein Zusammenpressen von verschieden gearteten Seifenpulvern oder Seifenspänen, bei sonders solchen, die in der Farbe verschieden i sind, ist bisher in der Technik noch nicht versucht worden; es hat sich jedoch gezeigt, daß man hierbei Wirkungen erzielen kann, E die durch die bekannten Verfahren nicht erreicht werden. Man kann so marmorierte Seife und Seife aus verschiedenen Schichten; z. B. Seifenstücke; erhalten, die auf der einen Seite aus Wasch-, auf der anderen Seite aus Rasierseife bestehen: Solche Seitenstücke eignen sich besonders für den Gebrauch auf der Reise und bieten den Vorteil; ein einziges. handliches Stück mit zweierlei Wirkung zu haben. Zur Herstellung solcher geschichteter Seifen: verfährt man so; daß man die Form vor dem Pressen nacheinander an verschiedenen tfüllschuhen vorbeiführt, wobei sich die Materialien schichtenweise einfüllen, was durch gleichzeitiges selbsttätiges Tieferstellen des Unterstempels leicht zu erreichen ist. Ganz besonders schöne Wirkungen werden erzielt, wenn man verschieden gefärbte Seife granuliert und die einzelnen Grießkörner mifeinander mischt und stark verpreßt. Man bekommt dann marmorartige, ineinander überfließende Farbenmuster, die sich namentlich durch die Wahl verschiedener Korngrößen und durch Mischen von Spänchen mit Körnern besonders schön ausbilden lassen.
  • Das vorliegende Verfahren ermöglicht auch eine vorteilhafte Verwendung der in der Farbe unansehnlichen (braunen oder schwarzen) Seifen, indemdiese, mit Weiß gesprenkelt, einschöneres Muster geben; als wenn alles eine gleichmäßige graue oder bräunliche Mischung bildete. 'Man- kann f=erner nach dem neuen Verfahren gewöhnliche Seife mit reinen, völlig metallfreien Seifen mischen und damit die lediglich letzteren zugegebenen Reduktions-und Oxydationsmittel zu größerer Haltbarkeit bringen.
  • .

Claims (1)

  1. .PATENT-ANsPRUcH: , Verfahren zur Herstellung von Formfingen aus fertiger, in Pulver-, Grieß- oder Spanform vorliegender Seife durch Pressen, dadurch gekennzeichnet, daß man ihrer chemischen, physikalischen oder mechanischen Beschaffenheit oder ihrer Farbe nach verschiedene Arten von Ausgangsmaterial in beliebiger, gegebenenfalls schichtenweise wechselnder Mischung, in Stückpressen verpreßt.
DEW53034D 1919-07-25 1919-07-25 Verfahren zur Herstellung von Formlingen aus fertiger, in Pulver-, Griess- oder Spanform vorliegender Seife Expired DE388679C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2647447A1 (de) * 1976-10-21 1978-04-27 Henkel Kgaa Stueckfoermiges reinigungsmittel

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DE2647447A1 (de) * 1976-10-21 1978-04-27 Henkel Kgaa Stueckfoermiges reinigungsmittel

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