DE387698C - Vorrichtung zur Einstellung des Farbmessers zur Regelung der Farbenzufuhr an Druckmaschinen u. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zur Einstellung des Farbmessers zur Regelung der Farbenzufuhr an Druckmaschinen u. dgl.Info
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- DE387698C DE387698C DEM77686D DEM0077686D DE387698C DE 387698 C DE387698 C DE 387698C DE M77686 D DEM77686 D DE M77686D DE M0077686 D DEM0077686 D DE M0077686D DE 387698 C DE387698 C DE 387698C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F31/00—Inking arrangements or devices
- B41F31/02—Ducts, containers, supply or metering devices
- B41F31/04—Ducts, containers, supply or metering devices with duct-blades or like metering devices
Landscapes
- Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Regelung der Farbenzufuhr an Druckmaschinen
o. dgl. An den bis jetzt bestehenden Farbkästen wirkt die Stellschraube unmittelbar auf
das Farbmesser, wobei es vorkommt, daß schon bei der geringsten Berührung derselben eine
allzu merkbare Veränderung der Farbenzufuhr eintritt. Das Einstellen des Farbmessers bei
Beginn des Druckes kann nur durch Fingergef ühl geschehen, welches aber bei verschiedenen
Personen ungleich entwickelt ist und nur als unsicherer Wegweiser dienen kann. Der Gefühlssinn
geht erst über zum Gesichtssinn, wenn die Maschine in Tätigkeit gesetzt wird und der Druck in der Querrichtung eine ungleichmäßige
Farbenhaltung aufweist. Oft werden Tausende von Bogen gedruckt, ehe eine einwandfreie Farbenzufuhr erzielt ist und die
Anwendungsmöglichkeit dieser teilweise in Frage gestellt werden kann.
Diese Nachteile sollen nach der Erfindung behoben werden, indem zwischen dem Farbmesser
und der Stellschraube für dieses ein Keil mit Flächen verschiedener Neigungschwingbar
gelagert ist, so daß die Drehung der als Mikrometerschraube ausgebildeten Stellschraube
mit Übersetzung auf das Farbmesser übertragen wird.
Mit Hilfe der verbesserten Regelvorrichtung ist es möglich, bei Bildformen mit Text schon
vor dem Beginn des Druckes da, wo die Druckstöcke stehen, die gradweisen Übergänge und
die Abstufungen der Farbenzufuhr nach der Gradeinteilung zu regem, bei kräftigeren Druckstöcken
einige Teilgrade mehr als wie bei den lichteren. Ist die Farbenzufuhr nach einer
solchen Bildform für eine glatte Textform umzustellen, so werden je nach der Breite der
Form die entsprechenden Stellschrauben auf eine gleichmäßige normale Stellung der Skala
gebracht; der übrige Unterschied wird durch die Zähnezahl am Sperrad so ausgeglichen, daß
der Heber einen breiteren oder schmäleren Streifen von der Zufuhrwalze abhebt.
Mithin ist der Vorteil geboten,- den Stand der Stellschrauben auf dem Farbbogen der jeweiligen
Arbeit anzuzeichnen, z. B. 3V2 0 11^t
vier Zähnen; bei Wiederholung derselben Arbeit sind die gleichen Grade einzuhalten und die
Farbenzufuhr wird für alle Bogen die gleiche werden.
Der Farbkasten mit der Regelvorrichtung nach der Erfindung ist demnach ein Hilfsmittel,
durch das auch dem weniger Geübten Gelegenheit-geboten wird, eine gleichmäßige Farbenzufuhr
rasch zu erreichen und die allgemeine Leistung einer Druckmaschine nach Menge und
Güte erhöht werden kann.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt. Abb. 1
zeigt einen Gesamtdurchschnitt des Farbkastens. Abb. 2 ist ein Schnitt durch das
Stativ dieses Kastens. Abb. 3 ist eine Ansicht des Stativs von vorn gesehen. Abb. 4 zeigt eine
Ansicht des Stativs von innen gesehen und Abb. 5 eine Ansicht des Stativs von oben ge-
sehen. Abb. 6 ist ein Querschnitt des Farbmessers. Abb. 7 ist eine Ansicht des Farbmessers
nach Abb. 6 von unten gesehen. Abb. 8 zeigt den schwingbaren Keil von oben gesehen
und Abb. g denselben in Vorderansicht. Abb.io ist eine Ansicht der Stellschraube mit Mikrometerskala.
Der Farbkasten besteht aus dem Stativ a
und dem Farbmesser b, welches auf dem Gußstück b1 festgenietet ist. Der schwingbare
Keil c ruht mit seinem Lagerzapfen c1 (Abb. 8)
in einer Rinne des Stativs α und berührt mit seiner oberen Auflagefläche c2 den unteren Teil
des Farbmessers b. Die untere Fläche c3 mit Rinne ruht auf der Stellschraube d.
Das Farbmesser mit Füllstück δ1 wird je nach der Breite der Maschine mit fünf bis
sieben Schrauben e befestigt, wodurch gleichzeitig die schwingbaren Keile in ihre Lagerung
eingeschlossen werden. Die durch ein Sperrad mit Sperrklinke bewegte Farbwalze f (Duktor)
ist fest gelagert. In dem zwischen dem Farbmesser b und der Farbwalze f befindlichen
Raum g befindet sich die Farbe. Das Schutzblech h ist am Stativ α festgeschraubt und
dient dazu, den Eintritt von Staub in den inneren Farbkasten möglichst zu verhüten.
Die Heberwalze i überführt die auf der Farbwalze f abgelagerte Farbe auf den Farbtisch
oder -zylinder.
Der Farbkasten ist zur Einstellung de ι Farbenzufuhr je nach der Breite der Maschine
mit einer Anzahl von Stellschrauben versehen, welche in einem Abstand von etwa 40 mm
nebeneinanderstehen. Der schwingbare Keil c übersetzt die Wirkung der Stellschraube d auf
das Farbmesser b. Die untere Fläche c3 des schwingbaren Keiles, welcher aus Stahl ist,
besitzt in der halbrunden Rinne den eigentliehen Reibungs- odei Wirkungspunkt der ganzen
Einrichtung*. Der Durchmesser der Rinne ist der gleiche wie die Rundung der Stellschraube d.
Die Druckfläche c2 des schwingbaren Keiles c hat die gleiche Richtung wie das Farbmesser
oder einen Winkel von 25 °, dagegen die Fläche c3
einen Winkel von etwa 50. Durch die Übersetzung
der beiden Flächen mit ihren verschiedenen Neigungen wird die Wirkung der Stellschraube auf das Farbmesser herabgesetzt.
Bei Wahl der angegebenen Keilwinkel können fünfmal größere Umdrehungen vorgenommen
werden, als wie die Wirkung auf das Farbmesser ausmacht. Auf diese Weise lassen sich
die feinsten Abstufungen und Übergänge verwirklichen.
Durch ein An- und Abziehen der Stellschrauben d wird der schwingbare Keil c und
gleichzeitig das Farbmesser δ gehoben oder gesenkt, außerdem verschwindet oder tritt die
Gradeinteilung der Stellschraube am Stativ des Farbkastens hervor, an welchem der Stand
des Farbmessers b gegenüber der Farbwalze f angezeigt wird, und zwar die ganze Grad-
! einteilung an der Stativkante und die Viertel- ! grade an den den Pfeilen in Abb. 3 gegenüberj
liegenden Stellen.
Die Breite der Ringeinteilungen der Gradskala richtet sich nach dem jeweiligen Gewindegang
der Stellschraube. In jeden Ring sind die Ziffern o, 1, 2, 3, 4 usw. viermal eingeschlagen.
Die Vierteleinteilung ist an den vier Strichen in gerader Richtung mit den Ziffern Y4, V2, 3/4
und V1 bezeichnet.
Ist die Stellschraube auf Nullstellung angezogen, so bezeichnet dies, daß keine Farbe an
der Farbwalze haftenbleibt. Je mehr die Stellschraube zurückgedreht wird, um so breiter
wird die Öffnung zwischen b und f, so daß mehr Farbe an der Farbwalze haftenbleibt,
um von der Heberwalze i auf das Farbwerk überführt zu werden.
Der günstige Aufbau des Farbkastens gestattet die Verwendung einer dreimal stärkeren
Stellschraube, als wie es bis jetzt möglich war. Die Stellschraube ist außerdem dreimal im
Stativ gelagert, das erstemal an der Gradeinteilung, das zweitemal im Gewindegang
und das drittemal in der halbrunden Rinne. Demnach ist ein Durchbiegen der Stellschraube
vollständig ausgeschlossen. Um einem Durch- 9" biegen des Stativs in senkrechter Richtung
durch die Einwirkung des Farbmessers auf die Zufuhrwalze vorzubeugen, ist das Stativ unter
den Rinnen mit einer kräftigen Verstärkung versehen.
Um eine gleichbleibende Stellung des Farbkastens beizubehalten, fallen die noch oft vorkommenden
Stellschrauben auf beiden Seiten zur Einstellung des ganzen Farbkastens weg. Beim Reinigen des Farbkastens werden nur
die Teile b und b1 abgeschraubt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zur Einstellung des Färbmessers zur Regelung der Farbenzufuhr an Druckmaschinen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Farbmesser und der Stellschraube für dieses ein Keil (c) mit Flächen verschiedener Neigung schwingbar gelagert ist, so daß die Drehung der als Mikrometerschraube ausgebildeten Stellschraube mit Übersetzung auf das Farbmesser übertragen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM77686D DE387698C (de) | 1922-05-12 | 1922-05-12 | Vorrichtung zur Einstellung des Farbmessers zur Regelung der Farbenzufuhr an Druckmaschinen u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEM77686D DE387698C (de) | 1922-05-12 | 1922-05-12 | Vorrichtung zur Einstellung des Farbmessers zur Regelung der Farbenzufuhr an Druckmaschinen u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE387698C true DE387698C (de) | 1924-01-02 |
Family
ID=7317824
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM77686D Expired DE387698C (de) | 1922-05-12 | 1922-05-12 | Vorrichtung zur Einstellung des Farbmessers zur Regelung der Farbenzufuhr an Druckmaschinen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE387698C (de) |
-
1922
- 1922-05-12 DE DEM77686D patent/DE387698C/de not_active Expired
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