DE386852C - Notenblattwender - Google Patents

Notenblattwender

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DE386852C
DE386852C DEB105644D DEB0105644D DE386852C DE 386852 C DE386852 C DE 386852C DE B105644 D DEB105644 D DE B105644D DE B0105644 D DEB0105644 D DE B0105644D DE 386852 C DE386852 C DE 386852C
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turning
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sheet music
turner
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DEB105644D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D9/00Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
    • B42D9/04Leaf turners
    • B42D9/08Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively
    • B42D9/088Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively actuated by means other than springs

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Description

  • Notenblattwender. Die Erfindung b Ar'fft e;iit, z:,m «'enden von Notenblättern dienliche Vorrichtung, die man an einem Musikpult, Notenauflageständer o.dgl. anbringen kann. Die Vorrichtung umfaßt eine Anzahl Wendeorgane, die um eine gemeinsame Achse einz°ln unabhängig schwingbar sind. und nacheinander von einem in einer Schraubenl;nie g@fiihrten Wendearm gefaßt werden, wob°i die jedesmalige Bewegung durch Auslösung eines Federspannwerkes erfolgt.
  • Nach der Erfindung sind die Scharnierglieder der Wendeorgane als übereinander gestaffelte Finger angeordnet, an welchen der Wendearm angreift. Hierdurch wird ermöglicht, den Wendearm und das Federtriebwerk an den unteren Teil des Apparates zu verlegen, wodurch gegenüber bereits bekannten Vorrichtungen eine bequeme Handhabung und ein zuverlässiges `''enden erreicht und außerdem eine Einstellung für v.#rschiedene Blattformate entbehrlich wird.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt. Abb. i zeigt die Vorrichtung im Aufriß, bruchstückweise geschnitten; Abb. 2 ist eine S@itenansicht zu Abb. i, teilweise im Schnitt; Abb. 3 ist ein Querschnitt nach der L-nie a-a in Abb. i, ferner Abb. .f ein solcher nach der L#nie b-b in Abb. i und Abb. 5 ein zolcher nach der Linie c-c in Abb. i ; endlich ist Abb. 6 eine Ge#amtansicht der Vorrichtung, wie sie an einem Notenpult angebracht erscheint.
  • Gemäß der gezeichneten Ausführung- form sollen fünf Bügelstangen i die Blätter wenden; sie erstrecken sich in der Längsrichtung des Blattes. Oben und unten sind sie über Zapfen 2 und 3 auf gemeinsamer Achse gelagert. Der erstgenannte Zapfen sitzt oben fest an der Rückenplatte 4. (Abb. 2), der untere Zapfen 3 lagert in einem Gehäuse 5, das am Fuße der Platte q. befestigt ist. jeder Bügelstange i ist ein oberer Finger 6 und ein unterer Finger 7 zugehörig. Die Finger 6 sowohl wie die Finger 7 sind übereinander und gestaffelt an dem betreffenden Zapfen derart aufgereiht, daß sich die Bügelgliedcr unabhängig voneinander drehen können. Der untere Zapfen 3 ist an seinem Unterende als Schraube 8 ausgebildet, an der die Scheibe 9 aufgeE chraubt ist; von dieser Scheibe ragt der Wendearm 22 seitlich aufwärts in den Bereich der Finger 7, deren aufeinanderfolgende Betätigung (mit Schwingung um je 18o°) durch ihn veranlaßt werden soll. Damit die Scheibe 9 aus ihrer Anfangs- oder Hub-@;tellung (Abb. i) stufenweise niedergeschraubt wird., befindet sie sich in Kupplungseingriff mit einer für schaltweise Drehung eingerichteten unteren Scheibe ri (Abb. q), die auf dem zapfenförm-gen Ende der selbst festliegenden Schraub" 8 lose drehbar und an Längsverschiebung im Verhältnis zu ihr gehindert ist. Die an der Scheibe ii festsitzenden, parallel zur Schraubenachse gerichteten Kuppelstifte io sind in Gleitungseingriff mit Löchern der Scheibe 9, so daß sich jede Drehung jener unteren auf diese obere überträgt. Mit der Scheibe ii ist. ein Zahnrad 12 fest verbunden, welches mit zwei anderen Zahnrädern 13, 14. in Eingriff liegt, die -m Gehäuse 5 untergebracht und je mit einem Schlüssel 15, 16 zur Drehung mittels Hand befähigt sind. Dem Zahnrad 13 ist eine Uhrfeder als Antriebsmittel zugehörig (Abb.5) und ein Gesperre, wodurch die Aufzugdrehung in einer Richtung entgegen der Uhrzeigerdrehung ermöglicht wird; das Zahnrad 12 und die Scheibe ix werden dabei im Uhrzeigersinne gedreht.
  • Für die Sperrung der Scheibe ii nach je einmaliger Umdrehung ist eine Sperrnase i9 vorgesehen. Diesseits vor dem Gehäuse 5 ist ein von einer Feder beeinflußter Klinkenhebel i8 (Abb. 2) angebracht, dessen Klinkenende hinter jene Sperrnase i9 grerfen kann. Andererseits ist noch eine Daumenschwellung 2o (Abb. q.) am Umfange der Scheibe ix vorgesehen, mit der eine Bremsfeder 21 so zusammenwirkt, daß, wenn sich durch die Antriebsfeder 17 die Scheibe ii in Drehung befindet und die Sperrnase i9 sich dem Sperrhebel 18 nähert, die Bewegung gebremst wird, ehe der letztere die Sperrnase erreicht.
  • Der Wendearm 22 an der Scheibe 9 greift bei der Sperrlage der Reihe nach hinter die Finger 7, je nachdem die Scheibe 9 an der Schraube 8 niedergeschraubt ist. Wenn der Wendearm 22 unter Mitnahme des betreffenden Fingers 7 eine halbe Umdrehung vollendet hat, gerät er vermöge des Schraubengangweges außer Eingriff und legt die folgende Halbdrehung im Leergangswege zurück.
  • Die Bügelglieder i, die zu je einer Schwingung um 18o' befähigt werden, sind einzeln mit zwei horizontalen Armen 23 ausgestattet, die sich an den Bügelstangen verschieben lassen, wie aus Abb. 6 ersichtlich, wobei genannte Arme oberhalb und unterhalb des von dem Notensatz eingenommenen Teils des Blattes eingestellt werden können.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende.
  • Wenn angenommen wird, daß die horizontale Tragplatte 24 (Abb. i und 3) des Notenpults mit einer entsprechenden Ausnehmung versehen ist, bietet sich diese zur Anbringung der Vorrichtung dar, indem der Doppelfalzrand 25 an dem Gehäuse über die Einfassungsränder jener Tragplatte 2¢ aufgeschoben wird. Alle Bügelglieder i mögen nach rechts in ihre Anfangslage (Abb. i) eingestellt sein, und der Feder 17 hat man von vornherein durch Drehung des Schlüssels 15 in Uhrzeigerrichtung (Abb. 5) die gehörige Spannung zu verleihen. Die Vorrichtung wird vorbereitungsweise so eingestellt, daß sich die Scheibe 9 bei der betreffenden Anfangstellung in ihrer höchsten Lage befindet, wobei der Wendearm 22 in derselben Ebene als wie der höchste Finger 7 zu stehen kommt. Das Notenheft wird mit seinen Einzelblättern zwischen den Bügelgliedern i und deren zugehörigen Armen 23 eingeschoben.
  • Wenn ein Blatt umgewendet werden soll, so wird das Federzugwerk durch einen kleinen Druck auf den Hebel 18 (mittels des Geigenbogens oder sonstwie) freigesetzt und die Sperre i9 ausgelöst; infolgedessen dreht sich die Scheibe ii einmal herum, nämlich bis die Sperre i9 wieder dem Klinkenhebel 18 begegnet. Indem sich die. Scheibe m so unter dem Federdruck dreht, wird auch die Scheibe 9 mitgedreht und muß der Wendearm 22, der hinter den obersten Finger 7 faßt, damit das erste Bügelglied nach links mitnehmen. Sobald das Bügelglied um eine volle halbe Schwingung umgelegt ist, hat sich die Scheiben um soviel an der Schraube 8 niederbewegt, daß der Wendearm 22 unterhalb des obersten Fingers 7 weggleitet, weswegen das umgewendete Blatt liegenbleibt, während die Scheibe ii und Scheibe 9 nebst Wendearm 22 ihren Umfang vollenden. Danach ist wiederum der Wendearm 22 in solcher Stellung, daß er hinter den nächsthöchsten Finger 7 greift und bei der nächsten Auslösung voranbewegt.
  • Auf diese Weise wird ein Blatt nach dem andern umgewendet, bis sich schließlich die Scheibe 9 so weit niedergeschraubt hat, daß der Wendearm 22 unter dem tiefstgelegenen Finger 7 vorbeischlüpft.
  • Wenn das Notenheft gewechselt werden soll, so kann man die Bügelglieder i zur Anfangstellung durch Drehung des Schlüssels 16 (Abb. 5) umlegen, wobei sich die Bewegungen umgekehrt vollziehen, d. h. die Bügelglieder kehren eines nach dem anderen zur Anfangstellung zurück und die Feder 17 wird wieder gespannt. Will man die Vorbereitung für eine Wiederholung des Tonstückes treffen, so muß man den Schlüssel 16 aufziehen.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜCIIE: i. Notenblattwender, bei dem die Wendeorgane um eine gemeinsame Achse einzeln unabhängig schwingbar sind und nacheinander von einem in einer Schraubenlinie geführten Wendearm gefaßt werden, wobei die jedesmalige Bewegung durch Auslösung eines Federspannwerkes erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharnierglieder der Wendeorgane als übereinander gestaffelte Finger angeordnet sind, an welchen der Wendearm angreift.
  2. 2. Wender nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zur Schraubenachse kbnachsiale und vom "Federtriebwerk angetriebene Scheibe, die Sperrmittel zur Auslösung für je eine Umdrehung trägt und ihre Drehung auf eine zweite, die Schraubbewegung ausführende und den Wendearm tragende Scheibe mittels Gleitstifte überträgt.
DEB105644D Notenblattwender Expired DE386852C (de)

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