DE386673C - Flugzeug - Google Patents

Flugzeug

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DE386673C
DE386673C DEU7900D DEU0007900D DE386673C DE 386673 C DE386673 C DE 386673C DE U7900 D DEU7900 D DE U7900D DE U0007900 D DEU0007900 D DE U0007900D DE 386673 C DE386673 C DE 386673C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
    • B64C11/006Paddle wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Flugzeug. Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des Flugzeuges nach Pa> tent 386672. Letztere betrifft eine Auftriebsvorrichtung für Flugzeuge mit symmetrisch zur Flugzeugmittellinie angeordneten, schaufelradartig arbeitenden und aus einer Trommel während des Arbeitsganges hervortretenden Schwingen und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel an ihrem Umfang angetrieben wird und die Schwingen einerseits an einer exzentrisch in der Trommel liegenden Achse artgelenkt, anderseits in Schlitzen der Trommel gleitend geführt sind, so daß ihre Umfangsgeschwindigkeit- sich während des Herausschiebens vergrößert und während des Hineinschiebens verkleinert. Durch diese Arbeitsweise der schaufelradartigen Schwingen wird dem Flugzeug ein Auftrieb erteilt, der sowohl, ein senkrechtes Aufwärtsfliegen als auch ein Stehenbleiben in der Luft gestattet. In dem Hauptpatent ist ferner die Zusammenarbeit dieser Auftriebsvorrichtung mit einem gewöhnlichen Flugzeugpropeller vorgesehen, und zwar in der Weise, daß man die Schwingen in einer gewissen Neigung zur Horizontale anordnet, so daß sie nicht nur schwingenartig, sondern gleichzeitig drachenartig wirken. Auf diese Weise wird durch die Schlagwirkung der Schwingen Auftrieb und durch den Propeller im Verein mit der Drachenwirkung der Schwingen Vortrieb erzielt. Durch die vorliegende Erfindung wird der Gegenstand des Hauptpatents insofern noch weiter ausgebildet, als man nicht nur den Auftrieb, sondern auch den Vortrieb durch die schaufelradartigen Schwingen bewirkt. Die Erfindung besteht darin, daß die Schwingen derart zur Flugzeugmittellinie geneigt angeordnet sind, daß sie schraubenartig wirken und neben Auftrieb auch Vortrieb erzielen.
  • In den Abb. z und 2 der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Abb. r zeigt die Gesamtanordnung in einem Querschnitt und Abb. 2 einen Längsschnitt nach der Linie A-B in Abb. r.
  • Die Anordnung nach Abb. z entspricht derjenigen des Hauptpatents. Symmetrisch zu beiden Seiten des Flugzeugrumpfes z sind die beiden an ihrem Umfang q. angetriebenen Trommeln 2 angeordnet. An den exzentrisch in den Trommeln liegenden Achsen 3 sind die Schwingen x, y artgelenkt, die anderseits in den Schlitzen s der Trommel gleitend geführt sind und während des Arbeitsganges aus diesen hervortreten.
  • Der Längsschnitt A-B (Abb. 2) schneidet die in diesem Augenblick horizontal liegenden Schwingen y. In der Zeichnung sind beispielsweise fünf solcher Schwingen y, bis y, nebeneinander an die Achse 3 artgelenkt gedacht. Die Querschnitte dieser fünf Schwingen sind gegen die Flugzeugmittellinie geneigt. Während jedoch diese Neigung dem Patentanspruch 2 des Hauptpatents gemäß so zu denken ist, daß in der Flugrichtung a gesehen die Vorderkante des Schwingenquerschnitts höher liegt als die Hinterkante, hat man gemäß vorliegender Erfindung den Schwingen eine Neigung im umgekehrten Sinne gegeben, also derart, daß die Vorderkante tiefer liegt als die Hinterkante. Die Folge davon ist, daß die Schwingen beim Durchschlagen der Luft schraubenartig wirken und das Flugzeug in der Richtung a vorwärts treiben. Dabei wird der nötige Auftrieb, um das Flugzeug schwebend zu erhalten, gemäß dem Hauptpatent durch die Schlagwirkung der Schwingen erzielt.
  • Nötigenfalls kann man das Flugzeug gemäß vorliegender Erfindung noch mit starren Tragflächen versehen, die jedoch in jedem Fall bedeutend kleiner und leichter ausfallen werden als bei den bisher bekannten Flugzeugen, da ja das Flugzeug schon durch die Schlagwirkung der Schwingen bei entsprechender Dimensionierung derselben einen hinreichend großen Auftrieb erhält.
  • Die Schwingenquerschnitte y, his y$ können zur Erzielung der günstigsten Schraubenwirkung in bekannterWeise eine entsprechend gewölbte oder geschweifte Form erhalten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCFI: Flugzeug nach Patent 386672, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingen derart geneigt zur 'Flugzeugmittellinie angeordnet sind, daß in der Flugrichtung gesehen ihre Vorderkante tiefer liegt als ihre Hinterkante, so daß sie schraubenartig wirken und neben Auftrieb auch Vortrieb erzielen.
DEU7900D 1922-08-19 1922-08-19 Flugzeug Expired DE386673C (de)

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DE386673C true DE386673C (de) 1923-12-22

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