DE38613C - Transportable verstellbare Ladevorrichtung - Google Patents
Transportable verstellbare LadevorrichtungInfo
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- DE38613C DE38613C DENDAT38613D DE38613DA DE38613C DE 38613 C DE38613 C DE 38613C DE NDAT38613 D DENDAT38613 D DE NDAT38613D DE 38613D A DE38613D A DE 38613DA DE 38613 C DE38613 C DE 38613C
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- DE
- Germany
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- track
- loading device
- conveyor
- adjustable loading
- scaffolding
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D9/00—Tipping wagons
- B61D9/14—Tipping systems controlled by trackside means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die nachfolgend beschriebene Vorrichtung soll dazu dienen, lose Materialien, als Erde,
Sand, Kohlen, Kies etc., auf Schienengeleisen oder Bahnen in kleineren Wagen hochzubefördern.
Dieselbe ist sowohl in der Länge des Förderweges, wie in der Steigung desselben verstellbar
und kann zusammengelegt transportabel gemacht werden.
Die Wagen werden am Fufse der Bahn beladen, sodann hochgezogen, passiren ein selbstthä'tiges
Zählwerk und geben dann ihren Inhalt in Eisenbahnwaggons, Landfuhrwerke,
Lagerplätze etc. selbstthä'tig ab. Der Betrieb der Entladevorrichtung kann durch Hand-,
Pferde- oder Maschinenbetrieb bewirkt werden.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine auf dem Lande an verschiedenen Orten aufzustellende,
durch Handbetrieb zu bewegende Ladevorrichtung dargestellt, und zwar in:
Fig. ι in der Ansicht, wenn dieselbe am
Arbeitsplatz aufgestellt ist,
Fig. 2 in der Vorderansicht,
Fig. 3 im Grundrifs.
Fig. 4 zeigt, dieselbe Vorrichtung in Form eines zusammengeklappten, zweirädrigen Wagens,
wenn dieselbe von einem Platz zum anderen bewegt werden soll.
In Fig. 5 ist in gröfserem Mafsstabe die selbstthätige Kipp- bezw. Ausladevorrichtung
der kleinen Wagen erkenntlich, und
Fig. 6 stellt einen Förderwagen in fast senkrechter Stellung dar.
Die Laderampe besteht im wesentlichen aus einem aus Holz oder Eisen construirten Gerüst,
welches ein oder mehrere Geleise trägt, die eine geneigte und verstellbare Förderbahn
bilden, sowie ferner aus einer Aufzugsvorrichtung. Auf jeder Förderbahn verkehrt ein
Wagen.
Die Constructionstheile sind so hoch über dem Bürgersteigterrain angeordnet, dafs das für
die Fufsgängerpassage erforderliche Höhenmafs vorhanden ist. Das Gerüst ist aus den Querschwellen
λ, den Langschwellen b, den Ständern c, den Streben d, den Trägern e für die
Winde-Aufzugsvorrichtung, den Unterstützungsstreben ^* und den Holmen g zusammengesetzt.
Die Förderbahnen werden durch verstellbare Träger h gebildet, deren Neigung durch die
Holme g bestimmt wird; aufserdem sind die Träger h an den Ständern c des Gerüstes mittelst
Bolzen befestigt und werden durch Eisenstangen und Seile gehalten. Die Förderbahnträger
werden durch Querstreben in entsprechenden Abständen mit einander verbunden. Auf der höchsten Stelle der Bahn neigt sich
dieselbe, und an dem hierdurch entstandenen Scheitel sind die Träger h mit diesem, welcher
eine Gegenneigung der Bahn bildet, durch ein Gelenk k verbunden.
Um das Gelenk drehen sich die Träger h, um dadurch die Verstellbarkeit der Bahn zu
bewirken. Die Höhe des Kopfes der Förder-
bahn über dem Strafsenniveau ist im allgemeinen so bemessen, dafs Eisenbahnwaggons
und Landfuhrwerk bequem vom Gerüst aus beladen werden können.
Für den Transport der Rampe für Landbetrieb nach und von dem Arbeitsplatz ist dieselbe
derart construirt, dafs sie durch eine leichte Verschiebung in eine wagenartige Form
(s. Fig. 4) verwandelt werden kann. Zu diesem Behufe sind die einzelnen Gonstructionstheile
des Gerüstes durch Scharniere verbunden und die Zapfen lose in die Zapfenlöcher eingesetzt.
Will man ein Gerüst in die in Fig. 4 dargestellte Lage bringen, so löst man die Verbindungsketten
von den Hebeln E, Fig. 1 und 3, und nimmt letztere heraus. Hierauf nimmt man
die Streben d fort, indem man den Bolzen, welcher dieselben mit dem Mittelständer verbindet,
herauszieht. Das ganze. Gerüst wird dann nur noch durch die Bolzen F, Fig. 1, welche die
Holme g mit den Windeträgern e verbinden, gehalten. Ehe man diese Bolzen löst, bindet
man das Ende jeder der beiden auf den Windetrommeln 5 befindlichen Seile an Constructionstheile
des Gerüstkopfes fest. Wird nun der Bolzen F herausgezogen und man schiebt das
Gerüst ein wenig nach vorn, so neigt sich dasselbe infolge der Verrückung des Schwerpunktes
nach vorn über. Durch das allmälige Abwickeln des Seiles wird das Ueberneigen des
Gerüstes entsprechend bedingt.
Beim Betrieb der Rampe stehen die Schwungräder über dem Erdboden, durch das Ueberneigen
des Gerüstes berühren dieselben den Erdboden. Die Hauptlast des Gerüstes ruht jetzt vermittelst der Trommelwelle auf den
Rädern.
Jetzt werden die Räder, welche als Schwungräder mit der Antriebswelle verbunden waren,
für den Transport eingerichtet. Zu diesem Zwecke werden die Achsmuttern losgeschraubt
und Büchsen, die vorher die feste Verbindung der Räder mit der Welle herstellten, umgekehrt
auf die Achsschenkel gesteckt; dadurch ist die feste Verbindung der Räder mit der
Trommelwelle aufgehoben und die Räder können sich frei drehen und als Wagenräder
Anwendung finden.
Das Aufstellen des zusammengeklappten Gerüstes in betriebsfähige Art erfolgt durch Anziehen
der Seile und in der umgekehrten Reihenfolge, wie vorher beschrieben.
Zum Aufstellen der Ladevorrichtung 'dient ein auf jeder Seite der Rampe angebrachtes
Seil n>, welches von der Winderolle Z (Fig. 3) ausgeht, über die Rollen m geführt wird und
an dem Querholz n, das beide Förderbahnen trägt, befestigt ist. Durch Drehung der Rolle /
wird g und dadurch h gehoben. Die Rolle m wird durch die Strebe 0, welche auf der
Schwelle ρ ruht, gestützt (Fig. 1).
"' Soll eine Förderbahn verlängert, also der Wagen über das Gerüst hinausgeführt werden,
so werden beliebig viele Träger h mittelst Bolzen zu einer Strecke verbunden. Der Fufs der
verlängerten Förderbahn ruht fest bei dem Beladungsort auf oder kann auch durch Seile
gehalten werden. Ist es erforderlich, zwischen der Förderbahn und dem Ort der Entladung
der Förderwagen eine für Fufsgänger oder Fuhrwerk freie Passage zu lassen, so können
die Holme g vorgeschoben werden, so dafs die Scheitel i weiter nach vorn zu liegen
kommen.
Für die Herstellung einer Förderbahn auf gröfsere Längen oder z. B. wenn ein Schiffsgefäfs
senkrecht zum Ufer liegt, sind die auf die Windetrommeln s aufgewickelten Seile angeordnet,
welche auf die Querhölzer η aufgelegt und am äufsersten Ende der Förderbahn
befestigt werden. Auf die Seile werden die Querschwellen verlegt und diese nehmen das
Geleise oder auch mehrere derselben für die Förderwagen auf.
In Fig. 6 ist der Anschlufs einer steileren Bahn an die auf dem Gerüst befindliche Bahn
veranschaulicht. Hierbei ist, um ein Kippen der Wagen nach aufsen hin zu verhindern,
eine Sicherheitsschiene im Abstand des Radkranzdurchmessers angebracht worden.
Am Kopf und am Scheitel, sowie an jedem Knie der Förderbahn befinden sich Leitrollen t,
> über welche das Förderseil jB bei Bewegung des Wagens läuft.
Der Arbeitsgang ist folgender:
Durch Drehung der Kurbel D wird entweder mittelst Zahnradgetriebes oder einer Zahnkette
die Seiltrommel A in Umdrehung versetzt und das Zugseil B auf die Trommel A gewickelt.
Die Umdrehung der Trommel kann erst dann erfolgen, wenn durch eine Einrückvorrichtung
die auf der Welle lose angeordnete Trommel mit dieser verbunden ist.
Diese Verbindung erfolgt durch Einrückung einer Kupplung mittelst eines Hebels C. Sobald
der Hebel C, Fig. 3, die Kupplungshälften in einander greifend geführt hat, wird derselbe
in der angenommenen Lage durch eine Falle n>x
festgestellt. Dieselbe dient zur Sicherheit gegen vorzeitiges Ausrücken des Hebels C; aufserdem
wird dieser Hebel noch durch eine Feder am selbsttätigen Einrücken behindert.
Ist der Wägen fast an der höchsten Stelle der Rampe angekommen, so wird er durch
geeignete Vorrichtungen gefafst und, während sich der vordere Theil des Wagens auf die
geneigten Geleise (Scheitel i) begiebt, gekippt, wodurch sein Inhalt selbsttätig herausgleitet.
Soll der Wagen wieder zurücklaufen, so wird er durch dieselbe Vorrichtung, welche ihn
vorher erfafste und hochhob, durch Druck auf eine Platte E des Hebels e\ der durch Ketten
mit dieser Vorrichtung verbunden ist, auf die abwärts laufende Bahn zurückgezogen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei Laderampen, welche in ihrer Höhenrichtung verstellbar sind, die Anordnung des am oberen Ende der Förderbahn sich abwärts neigenden, den Scheitel i bildenden Bahntheiles zum Zwecke einer Selbstentladung der Förderwagen in Verbindung mit einem in der Weise zusammenlegbaren, die Bahn tragenden Gerüste, dafs die Schwungräder der Winde als Laufräder für den Transport der Vorrichtung dienen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE38613C true DE38613C (de) |
Family
ID=314301
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT38613D Expired - Lifetime DE38613C (de) | Transportable verstellbare Ladevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE38613C (de) |
-
0
- DE DENDAT38613D patent/DE38613C/de not_active Expired - Lifetime
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