DE88375C - - Google Patents
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- DE88375C DE88375C DENDAT88375D DE88375DA DE88375C DE 88375 C DE88375 C DE 88375C DE NDAT88375 D DENDAT88375 D DE NDAT88375D DE 88375D A DE88375D A DE 88375DA DE 88375 C DE88375 C DE 88375C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B29/00—Laying, rebuilding, or taking-up tracks; Tools or machines therefor
- E01B29/02—Transporting, laying, removing, or renewing lengths of assembled track, assembled switches, or assembled crossings
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
if η
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung, vermittelst welcher das
maschinelle Verlegen von fertig montirten Eisenbahngeleisen an der Baustelle auf raschere und
weniger kostspielige Art als mit den gebräuchlichen Mitteln bewerkstelligt werden kann.
Das Montiren sowie das Verladen der fertigen Eisenbahngeleise auf Transportwagen, welche
die Beförderung derselben bis zur Baustelle übernehmen, kann hierbei in irgend einer bekannten
Weise vorgenommen werden.
Zweckmäfsig werden zum Montiren der Eisenbahngeleise entsprechend gestaltete Schablonenwagen
benutzt, während das Verladen der fertigen Geleisstücke auf Rollkarren, welche über ein auf den Transportwagen angeordnetes
durchlaufendes Schienengeleise bis zur eigentlichen Geleislegemaschine vorgefahren werden,
mittelst fahrbarer Ladekrahne erfolgt, welche den Stapelplatz für fertige Geleisstücke, sowie
mehrere Hülfsgeleise überspannen.
Die in Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung dargestellte Geleislegemaschine D besteht aus
einem mit Motor versehenen fahrbaren Wagen mit vier Achsen, welche zu zweien in einem
drehbaren Untergestell zusammengefafst sind, um Curven bequem passiren zu können. Auf
der Plattform dieses Wagens sind mittelst kräftiger Pfosten zwei lange, nach vorn geneigte
Träger E montirt, die vorn und hinten um mehr als die halbe Schienenlänge über die
Plattform des Maschinenwagens hinausragen. Auf diesen Trägern läuft eine fahrbare Winde F,
mit welcher durch Seile ein oder mehrere Laufgewichte G verbunden sind, die dazu
dienen, das selbstthätige Abwärtsfahren .der belasteten Winde sowie das selbstthätige Aufwärtsgehen
der leeren Winde zu bewirken. Aufserdem sind auf der Plattform der Maschine motorische Einrichtungen H zu dem später angegebenen
Zwecke vorgesehen.
Die vorbeschriebene Geleislegemaschine, welche sich am Ende des zu verlängernden
Geleises befindet, ist nun in der Weise wirksam, dafs sie die von den Transportwagen herbeigeführten
Geleisstücke erfafst, bis zum Geleisende vorbringt und dort verlegt. Der Arbeitsvorgang
ist hierbei folgender: Es wird zunächst das oberste der auf dem vierachsigen Wagen K
aufgestapelten Geleisstücke mittelst der Laufwinde F angehoben; zweckmäfsig werden zum
Anhängen der Geleisstücke selbstthätige Greifvorrichtnngen / (Fig. 2 und 3) verwendet,
welche derart eingerichtet sind, dafs beim Niederlassen Klauen selbstthätig an die Schienenköpfe
greifen, welche beim Abheben mit der Hand oder einer Stange ausgelöst. werden.
Nach Abheben des obersten Geleisstückes wird eine die Laufräder der Winde F fixirende
Bremse ausgelöst; durch das angehängte Geleisstück überwiegt die Laufwinde mit ihrer Last
die Gegengewichte G und läuft die schrägen Träger hinab. Ist die Winde mit ihrer Last
in der untersten Stellung angelangt, so läfst man das Geleisstück nieder und lascht es an
das Geleisende an; nunmehr haben aber wieder die Laufgewichte das Uebergewicht erlangt und
ziehen die leere Laufwinde auf den geneigten Trägern aufwärts in ihre obere Stellung zurück.
Ist ein Geleisstück verlegt, so fährt die Geleisverlegemaschine um eine Schienenlänge vor
und der geschilderte Vorgang wiederholt sich,
bis der Schienenstofs des ersten vierachsigen Wagens, der mit der Geleislegemaschine in
permanenter Verbindung sich befindet, aufgearbeitet ist. Das allmälige Vorbringen der
mit den Schienenstücken beladenen Rollkarren M von den rückwärtigen Transportwagen C erfolgt
mittelst des an der Geleislegemaschine vorgesehenen Haspels H, während die entladenen
Rollkarren durch irgend eine zweckentsprechende Vorrichtung von dem auf den Transportwagen angeordneten durchlaufenden
Schienengeleise entfernt werden, um das Vorrücken der nachfolgenden beladenen Karren
zu ermöglichen; man kann hierzu einen kleinen fahrbaren Drehkrahn benutzen, mittelst dessen
die Karren in die in dem Trägergestell der Transportwagen angeordneten Kasten versenkt
oder auch seitlich der Geleisstrecke abgelegt werden können.
Es ist selbstverständlich, dafs der Antrieb sowohl für die Geleislegemaschine als auch für
die mit derselben in Verbindung stehenden motorischen Einrichtungen (Laufwinde, Haspel
u. s. w.) nicht ausschliefslich mittelst Dampfkraft zu erfolgen braucht, sondern dafs für
die Wahl der anzuwendenden Betriebskraft die jeweiligen Verhältnisse ausschlaggebend sein
werden.
Schliefslich mag hervorgehoben werden, dafs die beschriebene Vorrichtung in jedem Terrain
Verwendung finden kann, und dafs auch Einschnitte und Tunnels, selbst in der Curve
liegende, die Anwendung derselben nicht beeinträchtigen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Verlegen fertig montirter Eisenbahngeleise, dadurch gekennzeichnet, dafs auf einer fahrbaren Plattform (DJ aufser den erforderlichen motorischen Einrichtungen entsprechend lange, gegen die Baustelle schräg geneigte Träger (EJ angeordnet sind, aufweichen eine unter Gewichtswirkung stehende Laufwinde (F) in der Weise auf- und abrollt, dafs sie in unbelastetem Zustande durch die Wirkung der Gewichte (GJ nach oben .gezogen wird, nach Anhängung eines Geleisstückes von dem hinter der Geleislegemaschine auf Rollkarren befindlichen Stapel aber selbstthätig nach abwärts bis zur Baustelle läuft.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE88375C true DE88375C (de) |
Family
ID=360268
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT88375D Active DE88375C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE88375C (de) |
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0
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