DE386089C - Greifer fuer Kinematographen - Google Patents

Greifer fuer Kinematographen

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DE386089C
DE386089C DEM76087D DEM0076087D DE386089C DE 386089 C DE386089 C DE 386089C DE M76087 D DEM76087 D DE M76087D DE M0076087 D DEM0076087 D DE M0076087D DE 386089 C DE386089 C DE 386089C
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gripper
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cinematograph
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/18Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof
    • G03B1/20Acting means
    • G03B1/22Claws or pins engaging holes in the film

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 3. DEZEMBER 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 386089 - - KLASSE 57a GRUPPE 33
(M 76087 VIJ57O?)
Frank Mladinich in New York.
Greifer für Kinematographen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Dezember 1921 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 1. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 24. November 1920 beansprucht.
Die Erfindung betrifft einen als einarmigen linig geführt wird. Abweichend von den be
Hebel ausgebildeten Greifer für Kinematographen, von dem ein Punkt durch einen Kurbelkannten Greifern dieser Art ist gemäß der Erfindung die Anordnung so getroffen, daß der
zapfen in kreisförmige Bewegung versetzt und t durch den Kurbelzapfen angetriebene Punkt 5 ein anderer Punkt geradlinig oder fast gerad- ■, nahe der Greiferspitze und der in oder an der 10
Führung bewegliche Punkt am entgegengesetzten Ende des Greiferhebels liegt. Durch diese Anordnung werden die Greiferspitzen derart geführt, daß ein Reißen oder Zerren des Biidbandes während· des Vorschubes verhindert wird.
Die Zeichnungen stellen einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar die eine Ausführungsform in Abb. ι im ίο Schnitt nach Linie i-i der Abb. 2, in Abb. 2 in Vorderansicht bei abgenommenem Verschluß, während die Abb. 3 und 4 zwei weitere Ausführungsformen zeigen. !
ι ist die Filmführung, gegen welche die Platte 2 durch Federn 3 gedrückt wird. Der Film 4 wird durch das Stiftrad 5 zugeführt ; und durch das Stiftrad 6 abgezogen, wobei die Stifte dieser Räder in entsprechende Lochun- ι gen an einer Seite des Films eingreifen. 7 ist das iVntriebsrad, das mit dem Rad' 5 unmittelbar und mit dem Rad· 6 durch Zwischenräder 8 und 9 (Abb.2) verbunden ist. Die Welle 10 des ■, Zahnrades 8 trägt ein Kegelrad 11, das mit einem Kegelrad 12 in Eingriff steht, welches den [ Verschluß 13 betätigt, der einen Teil des Films j hinter der Öffnung 14 in der rohrförmigen Ver- j längerung 15 belichtet. Die Filmführung itjt vor und hinter den Lochungen des Films in der üblichen Weise ausgeschnitten. Auf der Welle 10 befindet sich eine Scheibe 16 mit einem Kurbelzapfen 17, auf welchem ein Finger oder Greifer 18 schwingbar gelagert ist. Dieser ist mit einem Arm 19 ver- | sehen, dessen freies Ende in einer 'bei 21 an dem Gestell der Kamera angebrachten Schlitzführung 20 geradlinig gleiten kann. Bei der Betätigung des Filmvorschubs bewegt sich die Scheibe 16 entgegengesetzt dem Uhrzeiger (Abb. 1), so daß der Greifer 18 zunächst in eine der Lochungen des Films 4 eintritt. Beim Weiterdrehen der Scheibe bewegt sich der Greifer 18 nach unten und zieht den Film mit. Ist die Achse des Kurbelzapfens 17 unter j die Achse der Welle 10 gelangt, so gelangt , der Finger 18 allmählich aus der Durchlochung i des Films, und zwar durch eine im wesentlichen | geradlinige Bewegung im rechten Winkel zu | der Ebene des Films, der nun einen Absatz ■ seiner Bewegung zurückgelegt hat. Bei wei- j terer Drehung der Kurbelscheibe bewegt sich j der Finger 18 nach oben gegen den Film hin j und tritt in eine zweite Durchlochung des- j selben, um den Film um eine weitere Bildhöhe j vorzuschieben.
Der Greifer 18 läuft an beiden Seiten spitz zu, so daß er den Film nicht eher erfassen kann, als bis ein wesentlicher Teil des Greifers bei seiner Vorwärtsbewegung in den Film eingetreten ist. Ebenso gibt der Greifer beim Verlassen des Films die Seiten der Durchlochung frei, bevor er vollständig aus der Durchlochung herausgezogen ist. Aiif diese Weise wird eine zwangläufige, absatzweise Bewegung des Films bei geringer Reibung auf den Film hervorgerufen und dadurch ermöglicht, den Apparat bei hoher Geschwindigkeit zu betreiben, ohne eine Beschädigung befürchten zu müssen.
In Abb. 3 ist mit dem Arm 19 der Greiferspitze 18 ein Lenker 201 verbunden, der seiner- seits an einem Tragarm 22 angelenkt ist, wodurch im wesentlichen dieselben Bewegungen des Fingers 18 wie in Abb. 1 und 2 erzielt werden.
In Abb. 4 sind zwei Greiferspitzen 181 vorgesehen, deren Arm 191 sich nach oben erstreckt und in einem Schlitz 202 geradlinig geführt ist. Der FiIm^1 hat die doppelte Anzahl Lochungen wie der Film 4. Im übrigen ist die Anordnung und Wirkungsweise ähnlich wie in Abb. ι und 2.
In jedem Fall müssen die Teile so zueinander bemessen sein, daß die Greiferspitze in eine Lochung einzutreten beginnt und diese schließlich verläßt, wenn der Kurbelzapfen in der Nähe des oberen oder unteren Teiles seines Hutes sich befindet, wobei die Richtung der Bewegung des Greifers in diesen Augenblicken ungefähr senkrecht zu dem gegenüberstehenden Teil des Films ist.
Der auf der Zeichnung dargestellte Film besitzt die halbe Breite eines üblichen Films. In diesem Falle ist nur eine Reihe von Durchlochungen erforderlich. Die Erfindung ist aber hierauf nicht eingeschränkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Als einarmiger Hebel ausgebildeter Greifer für Kinematographen, von dem ein Punkt durch einen Kurbelzapfen in kreisförmige Bewegung versetzt und ein anderer Punkt geradlinig oder fast geradlinig geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der durch den Kurbelzapfen (17) angetriebene Punkt nahe der Greif er spitze (18) und der in oder an der Führung (20, 201, 202) bewegliche Punkt am entgegengesetzten Ende des Greiferhebels (19) Hegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM76087D 1920-11-24 1921-12-17 Greifer fuer Kinematographen Expired DE386089C (de)

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