DE38591C - Selbstthätiger Waschapparat für Gerste - Google Patents

Selbstthätiger Waschapparat für Gerste

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DE38591C
DE38591C DENDAT38591D DE38591DA DE38591C DE 38591 C DE38591 C DE 38591C DE NDAT38591 D DENDAT38591 D DE NDAT38591D DE 38591D A DE38591D A DE 38591DA DE 38591 C DE38591 C DE 38591C
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barley
automatic washing
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DENDAT38591D
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MASCHINENFABRIK GERMANIA VORM. J. S. SCHWALBE & SOHN in Chemnitz
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C1/00Preparation of malt
    • C12C1/02Pretreatment of grains, e.g. washing, steeping

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  • Wood Science & Technology (AREA)
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  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6: Bier, Branntwein, Wein, Essig und Hefe.
Selbsttätiger Waschapparat für Gerste.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. August 1886 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Apparat,, durch welchen theilweise oder auch ganz quellreife Gerste von dem an derselben haftenden Schmutz, den erdigen Bestandtheilen u. dergl. gereinigt wird, Und zwar erfolgt diese Reinigung einestheils durch das zugeführte Wasser, anderenteils durch, eine infolge des Apparates bewirkte Reibung der Gerstenkörner an einander und durch ein öfteres Wenden des Weichgutes infolge von Widerständen, welche in seine Bewegungsrichtung eingeschaltet sind.
Der Apparat selber ist .in der beiliegenden Zeichnung in Fig. 1 im Aufrifs und in Fig. 2 im Horizontalschnitt dargestellt. Der eigentliche Quellstock A, welcher beliebig gestaltet sein kann und in der Zeichnung beispielsweise mit konischem Boden, der event, durch einen pyramidalen oder kegelförmigen ersetzt werden kann, dargestellt ist, endigt in einen Hals A1, in welchem auch das Ablaßventil des Quellstockes seinen Platz findet. An diesen Hals A1 schliefst sich der eigentliche Waschapparat B an. Derselbe besteht aus einem Gehäuse, welches durch einen Deckel F verschliefsbar ist, und erfolgt · dieser Verschlufs durch Kurbelschrauben if if und Schlitzbacken GG, welch letztere an der ThUr F befestigt sind, die in den Scharnieren JJ beweglich ist.
In das Innere des Apparates werden eine Anzahl Widerstände eingeschaltet, welche eine intensive . Durchmischung des Weichgütes bewirken sollen. In der Zeichnung sind diese Widerstände cc1 beispielsweise dachförmig gestaltet. Diese Widerstände hindern das directe Durchfallen des Weichgutes durch den Apparat und bewirken eine fortwährende Aenderung oder Umkehr der Bewegungsrichtung.
Innerhalb dieser Widerstände wird eine Wasserzufuhr bewirkt, wie beispielsweise bei D D dargestellt ist, wo Spritzbleche D D durch geeignete Rohrverbindungen EE das Wasser zugeführt erhalten. .
Das Waschgut tritt nach der erfolgten Behandlung' im Apparat bei K K gemengt mit Wasser aus und wird dann bei Anordnung mehrerer über einander stehender Quellstöcke in dem nächsten Quellstock zur weiteren Behandlung abgelassen. Aus dem letzten Quellstock, oder, wenn nur ein Quellstock angewendet wird, direct aus diesem, wird das Gemenge durch Rutschen auf schräg stehende, perforirte Flächen geführt, auf welchen eine Trennung des Wassers von der Gerste vor sich geht.
Der wesentliche Vorzug des beschriebenen Apparates ist seine Selbstthätigkeit, d. h. dafs derselbe bei regelmäfsiger Zufuhr von Wasser und Weichgut ohne Anwendung irgend einer motorischen .Kraft betrieben werden kann.

Claims (1)

  1. Pateντ-Anspruch:
    Ein selbsttätiger Waschapparat für Gerste u. dergl., welcher gekennzeichnet ist durch ein an den Hals des Quellstockes oder Empfangsapparates angeschlossenes, durch einen Deckel F verschliefsbares Gehäuse B, in welches beliebig gestaltete Widerstände c c1 eingeschaltet sind, um das directe Durchfallen des Weichgutes zu verhindern und eine innige Bewegung, d. h. eine Umkehr desselben zu bewirken, wobei durch Anordnung von Spritzblechen D und entsprechenden Rohrleitungen E eine directe Zufuhr von Wasser bei diesen Widerständen ermöglicht wird, um eine innige Mischung mit der Waschflüssigkeit hervorzurufen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
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