DE38501C - Kugelpatrone - Google Patents

Kugelpatrone

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Publication number
DE38501C
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DE
Germany
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ball
ball cartridge
cartridge
cap
anvil
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT38501D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. ANGERER in Deuerling bei Eichkofen, Oberpfalz
Publication of DE38501C publication Critical patent/DE38501C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B15/00Self-propelled projectiles or missiles, e.g. rockets; Guided missiles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Tires In General (AREA)
  • Road Repair (AREA)

Description

Fig. ι zeigt die Kugelpatrone im Längenschnitt und in theilweiser Ansicht in vergröfsertem Mafsstabe.
Sie besteht aus der eigentlichen Kugel oder . dem Kopf α, dem Mittelstück b in Gestalt einer Schraube und dem Hintertheil c.
Die Kugel hat einen etwas gröfseren Durchmesser als der eigentliche Lauf. In der Patronenkammer soll dieser dementsprechend auch etwas weiter sein, so dafs die Stauchung der Kugel bewirkt wird. Das Schraubenmittelstück b (mit einem Gewindegang) hat entsprechend der äufseren Form die schraubenförmige Pulverkammer c. Die schraubenförmige Gestalt des Mittelstückes hat den Zweck, dasselbe möglichst leicht zu machen, die Stauchung zu erleichtern und die Reibung zu vermeiden, indem nur das wul'stförmige Schraubengewinde an der Laufwandung anliegt. Den Abschlufs dieses Gewindes bildet der ringförmige Wulst c1.
Der Bodentheil c trägt den Ambos d, der in drei Armen (Fig. 2, hintere Ansicht punktirt) die Zündpille i trägt bezw. einschliefst. Die Ambosarme spitzen sich zu einem Kegel zu und erhalten oben einen kleinen Rand, der das Herausfallen der Zündpille i verhindert, Fig. ι.
Der Bodentheil schliefst mit der Verschlufskappe c2 und dem Aufsatzreifen c8 ab, der eventuell des leichteren Einzwängens halber in den Lauf nach Fig. 2 gestaltet sein kann.
Bei Anfertigung der Kugelpatrone besteht Verschliafskappe und Aufsatzreifen anfangs aus 'einem Stück, welches erst durch Ausdrehen oder Ausfräsen gespalten wird. Wenn die Kugelpatrone geladen ist, wird die Verschlufskappe üfoer den Ambos zugewölbt und geschlossen.
Als Pulverfüllung dürfte sich am besten Holzpulver eignen.
Der Vorgang beim Abfeuern ist folgender:
Der Schlagbolzenstift schlägt durch die dünne Verschlufskappe auf die Zündpille. Bei der Zündung wird sich vorerst die Kraft der Gase gegen die Kugelpatronenwandung äufsern. Die Gase finden dann zwischen Schlagbolzen und der nun vollständig geöffneten Verschlufskappe genügend Raum, um den erforderlichen Druck von hinten auf die Kugelpatrone auszuüben. Dieselbe kommt zum Weichen, wird gestaucht und verläfst in der in Fig. 3 gezeichneten Form den Lauf.
Patenτ-Α νspruch:
Eine Kugelpatrone, bestehend aus der eigentlichen Kugel a, dem schraubenförmigen Mittelstück b mit ebensolcher Pulverkammer e und dem Bodentheil c mit Wulst c1, Ambos d mit Zündpille i, Verschlufskappe c2 und Rand c3.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN- GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE 72: Schüsswaffen und Geschosse.
    Kugelpatrone.
    Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. September 1886 ab.
DENDAT38501D Kugelpatrone Expired - Lifetime DE38501C (de)

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DE38501C true DE38501C (de)

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ID=314197

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DENDAT38501D Expired - Lifetime DE38501C (de) Kugelpatrone

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