DE383577C - Steuerung fuer Laufkatzen - Google Patents

Steuerung fuer Laufkatzen

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DE383577C
DE383577C DEST34096D DEST034096D DE383577C DE 383577 C DE383577 C DE 383577C DE ST34096 D DEST34096 D DE ST34096D DE ST034096 D DEST034096 D DE ST034096D DE 383577 C DE383577 C DE 383577C
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DE
Germany
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control
shaft
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trolleys
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Expired
Application number
DEST34096D
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English (en)
Inventor
Otto Steltzner
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C7/00Runways, tracks or trackways for trolleys or cranes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/01General aspects of mobile cranes, overhead travelling cranes, gantry cranes, loading bridges, cranes for building ships on slipways, cranes for foundries or cranes for public works
    • B66C2700/012Trolleys or runways
    • B66C2700/014Devices for trolleys running on monorails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Laufkatzen oder sonstige Hebezeuge (ζ. Β. Drehkrane, Velozipedkrane) mit Elektromotoren für zwei Arbeitsvorgänge, nämlich Lasthebung und Hebezeugbewegung besitzen in der Regel zwei Steuervorrichtungen, welche bei Handsteuerung aus je zwei gewöhnlich an Seilscheiben angreifenden Seilen bestehen. Die Bedienungsweise ist in einfachster Art dadurch gegeben, daß durch Verdrehung ein und derselben Steuerwelle nach der einen oder anderen Richtung — dies gilt auch für magnetische Fernsteuerungen — derselbe Arbeitsvorgang nach entgegengesetzten Richtungen erfolgt. Die Verdrehung der einen Steuerwelle bedingt also das Heben und Senken, die der andern die Vorwärts- und Rückwärtsfahrt.
Bei der Einmotorenlaufkatze nach dem Patent 377541 liegen die Verhältnisse anders, weil
so die eine Steuerwelle zur Umschaltung der die Hub- oder Fahrbewegung bedingenden Feststellvorrichtungen, die andere zum Anlassen des Motors auf Vorwärts- oder Rückwärtslauf dient. Man muß hier also so verfahren, daß man zunächst die die Feststellvorrichtung einstellende Welle auf »Heben« oder »Fahren« und alsdann -die Anlasserwelle des Motors auf »vorwärts« oder »rückwärts« stellt.
In vielen Fällen ist es aber erwünscht, die übliche einfachere Steuerungsart zu benutzen. Eine Einrichtung, die dies gestattet, ist der Gegenstand der Erfindung.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die die Feststellvorrichtungen beeinflussende Umsteuerwelle in Abhängigkeit von der Einstellung zweier Steuerungsglieder steht, derart, daß durch Einstellung des einen die Umsteuerwelle für den einen Arbeitsvorgang eingestellt und die Bewegung des anderen Steuerungsgliedes gleichzeitig gesperrt ist, und daß bei Weiterbewegung des ersten Steuerungsgliedes die Anlasserwelle für den Motor in Bewegung gesetzt wird. Dasselbe gilt bei der Einstellung des zweiten Steuerungsgliedes für den zweiten Arbeits-Vorgang. Vorteilhaft bedient man sich dabei einer Anordnung mit Kurvenscheiben.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungs-
form der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine Einmotorenlaufkatze in Stirnansicht,
Abb. 2 eine seitliche Ansicht der Laufkatze, Abb. 3 das Steuerungsgetriebe in Stirnansicht,
Abb. 4 einen Mittelschnitt durch das Getriebe nach Abb. 3 nach der Linie A-B und Abb. 5 die Anordnung des Steuerungsgetriebes mit Kontroller am Getriebegehäuse. 4 ist der Elektromotor, welcher durch Vermittlung des im Gehäuse 31 eingeschlossenen Getriebes entweder die Lasttrommel 15 oder die Laufräder 2 antreibt. Bei / ist der Anlasser für den Elektromotor angedeutet, g, g' sind die Steuerseile für Heben und Senken, h, h' diejenigen für Rückwärts- und Vorwärtsfahrt.
Das im folgenden beschriebene und in den Abb. 3 und 4 dargestellte Getriebe kann, mit Ausnahme der Steuerscheiben k, i verdeckt im Gehäuse angeordnet sein.
m ist die Umsteuerwelle, welche gemäß dem Hauptpatent die Feststellung oder Freigabe von Gliedern des Differentialgetriebes vorzunehmen hat. η ist die den Anlasser bewegende Welle, k und i sind die Seilscheiben für die Steuerseile g·, g' und h, h'. Auf der Welle η ist ein vier Aussparungen 0, p, q, r besitzender Scheibensektor c aufgekeilt, und auf den Wellen a, s der Seilscheiben sitzen fest zwei Kurvenscheiben t, u, an denen je eine Rolle ν und w befestigt ist, die in der Ebene der Scheibe c liegen.
Auf der Welle m ist fest ein Doppelhebel ei
mit zwei Stangen e und e' angeordnet, die in der Ebene der Kurvenscheiben t, u liegen, und zu deren Geradführung ein lose auf der Welle η drehbarer Lenker h dient.
Wie aus der Abb. 3 ersichtlich ist, sind die beiden Nockenscheiben t und u auf dem größten Teil ihres Umfanges kreisförmig ausgebildet, während sie an den Stellen t' und u Einbuchtungen aufweisen. Die Stangen e, e des Gelenkvierecks haben eine solche Länge, daß eine Verschiebung der Stange e und damit eine Drehung der Umsteuerwelle in durch die Scheibe t nur möglich ist, wenn die Scheibe u mit ihrer Einbuchtung 11' der Stange e' gegenübersteht; anderseits ist eine Verschiebung von e durch die Scheibe 11 nur möglich, wenn die Stange e der Einbuchtung f der Scheibe t gegenübersteht. Beide Kurvenscheiben können also niemals gleichzeitig in Umdrehung versetzt werden, und eine muß sich in ihrer Nullstellung befinden (V oder f nach unten gerichtet), wenn man die Umsteuerwelle in drehen will.
Bei der in Abb. 3 dargestellten Lage der Steuerungsteile hat gerade die Steuerbewegung für das Heben der Last begonnen, indem an dem Seil g gezogen wurde. Dadurch wurde die Kurvenscheibe t aus ihrer Nullstellung in die Lage nach der Abb. 3 und der Hebel d des Gelenkvierecks und dadurch die Umsteuerwelle m in die Stellung gebracht, in welcher das Getriebe für Heben oder Senken der Last geschaltet ist. Zieht man nun weiter an der Schnur g", so schlägt die Rolle ν gegen die rechte Seitenwandung der Öffnung q des Sektors c, und dieser wird in Richtung des Pfeiles gedreht. Er dreht auch die Welle n und bewegt damit den Anlasser, so daß der Motor seine Hubbewegung beginnt. Läßt man das Seil g· los, so schnellt die Kurve t durch eine bekannte Rückschnellfeder wieder in die Nullage und bewegt dabei auch den Sektor c und damit den Anlasser in die Nullstellung zurück. Die Stangen e, e' und damit der Hebel d und die Umsteuerwelle in bleiben aber in ihrer die Hubbewegung bedingenden Stellung stehen.
Will man die Last senken, so hat man nur an dem Seil g' zu ziehen. Die Rolle ν greift dann in den Schlitz r des Sektors c ein, und dieser wird entgegengesetzt der Pfeilrichtung verdreht, so daß die Anlasserwelle gegenüber der früheren Bewegung in umgekehrter Richtung verdreht wird. Hierdurch ist die Senkbewegung des Motors bedingt. Die Rückschnellfeder besorgt beim Loslassen des Seiles g' wieder die Einstellung der Teile t und c in die Nullage.
Für die Steuerung der Fahrbewegung nach vorwärts oder rückwärts hat man nur an dem Seil./} oder //' zu ziehen.
Dadurch wird zunächst der Hebel d in die mit d' bezeichnete Lage und die LTmsteuerwelle m in die Stellung gebracht, in der der Antrieb auf das Fahrwerk geschaltet ist und danach der Anlasser durch Eingreifen der Rolle w entweder in die Aussparung 0 oder in die Aussparung /) des Sektors c im Sinne der Vorwärtsfahrt oder Rückwärtsfahrt eingeschaltet.
Aus dem Obigen ist ersichtlich, daß der Hebel d nur zwei Stellungen einnehmen kann, die Stellung d für die Hub- und Senkbewegung und die Stellung d' für die Fahrbewegung. Während des Hebens und des Senkens und während der Fahrt bleibt er in diesen Stellungen stehen. Beim Einleiten einer Hub- oder Fahrbewegung wird er, falls er nicht schon in der richtigen Stellung steht, durch eine der beiden Kurvenscheiben t, 11 selbsttätig in die richtige Lage gebracht.
Die Handhabungen für das Steuern sind also genau dieselben, wie bei den üblichen Steuerungen, was für solche Betriebe von Wichtigkeit ist, in denen schon Laufkatzen mit der üblichen Art der Steuerung vor-
handen sind, weil dann Irrtümer beim Gebrauch der Steuerung vermieden werden. Da bei Laufkatzen von der Art, für die die Steuerung nach der Erfindung bestimmt ist, nur ein Motor vorhanden ist, so darf immer nur eine Art der Bewegung durch die Steuerung eingeleitet werden, wenn Unglücksfälle nicht entstehen sollen. Diese Bedingung ist dadurch erfüllt, daß die beiden Stangen
ίο oder Stößel e und e' infolge der Kurvenführungen keine Bewegungen einer Steuerscheibe zulassen, wenn die andere bereits für einen Bewegungsvorgang in Tätigkeit gesetzt ist.
Der Gegenstand der Erfindung hat ferner den Vorzug, jede überflüssige Bewegung des Umsteuerhebels d zu vermeiden; denn dieser wird nicht nach jedem Bewegungsvorgang auf Null zurückgebracht, sondern seine Umso stellung erfolgt selbsttätig nur dann, wenn von der Fahrbewegung zur Hubbewegung übergegangen wird oder umgekehrt.
Abb. 4 stellt noch dar, wie in einfacher Weise die Vorrichtung zur Begrenzung der
=*5 Hubbewegung angebracht werden kann. Eine in einem Längsschlitz y geführte Wandermutter ζ wird in bekannter Weise auf einer Spindel χ verschoben, die ihren Antrieb auf beliebige Art von dem in dem Getriebekasten 31 angeordneten Getriebe erhält. Stößt die Wandermutter auf die an den Enden der . Spindel χ befestigten Teile ch oder st, so nimmt sie in bekannter Weise ihren Führungskörper mit und erteilt ihm eine Drehbewegung.
Diese Drehbewegung wird auf die Welle a mit der Seilscheibe i und der Steuerkurve t übertragen. Auf diese Weise erfolgt die Einwirkung auf die Anlasserwelle η und damit das selbsttätige Abschalten des Motors. "
In ganz ähnlicher Weise könnte auch die Fahrbewegung durch eine auf die Welle 5 und die Steuerkurve u einwirkende Wandermutter begrenzt werden. Indessen läßt sich die Fahrbewegung in einfacherer Weise durch Anschläge in der Fahrbahn begrenzen, gegen die die Kurvenscheibe anstößt, so daß sie zwangsweise in die Nullage gedreht wird.»
Abb. 5 zeigt im Schnitt die Anordnung der Teile t, c innerhalb des Gehäuses und außerdem die Übertragung der Bewegung von der wagerechten Welle η auf die senkrechte Welle des Kontrollers f durch zwei konische Zahnräder 3, 4. Der nach unten hängende Kontroller ist von einer Blechhaube f umgeben, welche leicht abgenommen werden kann.
Das ganze Steuerungsgetriebe ist hier also innerhalb des Getriebegehäuses eingekapselt und der Kontroller ist an dem Steuerungsbock 5 angehängt.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Steuerung für Laufkatzen mit nur einem Antriebsmittel für zwei verschiedene Bewegungsvorgänge nach Patent 377541, gekennzeichnet durch die Verbindung zweier Steuerungsglieder (I1 k) für die Last und für die Fahrbewegung einerseits mit der Umsteuerwelle (m) der Feststellvorrichtung und anderseits mit der Anlasserwelle (η) in der Weise, daß bei der Bewegung eines Steuerungsgliedes zunächst die Einstellung der Umsteuerwelle (m) für den einen Bewegungsgang und alsdann die Bewegung der Anlasserwelle (n) erfolgt.
2. Steuerung für Laufkatzen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei mit den Steuerungsgliedern (i, k) verbundene Kreisscheiben (i, u) mit herzförmigen Aussparungen (f, u') zwei mit der Umsteuerwelle (m) verbundenen Bewegungsgliedern {e, e') gegenüberstehen, von denen jedes durch die ihm zugehörige Kurvenscheibe (u, t) nur bewegt werden kann, wenn dem andern die herzförmige Aussparung der ihm zugehörigen Kurvenscheibe gegenübersteht.
3. Steuerung für Laufkatzen nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Anlasserwelle («) eine Sektorscheibe (c) fest angeordnet ist, die an ihrem Umfange mit Aussparungen (0, p, q, r) versehen ist, in welche an den Kurvenscheiben (u, f) angebrachte Anschläge {v, w) bei deren Bewegung eingreifen.
4. Steuerung für Laufkatzen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Bewegungsglieder (e, e') aus zwei Stößeln bestehen, welche zwei Glieder eines Gelenkvierecks bilden, dessen drittes Glied (d) fest auf der Umsteuerwelle (m) sitzt, während das vierte -Glied (&) lose schwingbar auf der Anlasserwelle (n) angeordnet ist.
5. Steuerung für Laufkatzen nach den Ansprüchen 1 bis 4 mit Wandermutter für selbsttätige Bewegungsausschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Führung der Wandermutter fest mit der Welle eines Steuergliedes (i, k) verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEST34096D 1919-07-02 1921-02-06 Steuerung fuer Laufkatzen Expired DE383577C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST34096D DE383577C (de) 1919-07-02 1921-02-06 Steuerung fuer Laufkatzen
DEST34588D DE386491C (de) 1921-02-06 1921-05-31 Laufkatze

Applications Claiming Priority (2)

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DEST32135D DE377541C (de) 1919-07-02 1919-07-02 Laufkatze
DEST34096D DE383577C (de) 1919-07-02 1921-02-06 Steuerung fuer Laufkatzen

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DE383577C true DE383577C (de) 1923-10-15

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ID=7461962

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DEST34096D Expired DE383577C (de) 1919-07-02 1921-02-06 Steuerung fuer Laufkatzen

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