DE382689C - Lageranstellvorrichtung fuer Walzwerke - Google Patents

Lageranstellvorrichtung fuer Walzwerke

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DE382689C
DE382689C DEW61213D DEW0061213D DE382689C DE 382689 C DE382689 C DE 382689C DE W61213 D DEW61213 D DE W61213D DE W0061213 D DEW0061213 D DE W0061213D DE 382689 C DE382689 C DE 382689C
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DE
Germany
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bearing
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DEW61213D
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RICHARD HEIN DIPL ING
WITKOWITZER BERGB GEWERKSCHAFT
Original Assignee
RICHARD HEIN DIPL ING
WITKOWITZER BERGB GEWERKSCHAFT
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/16Adjusting or positioning rolls
    • B21B31/18Adjusting or positioning rolls by moving rolls axially

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

  • Lageranstellvorrichtung für Walzwerke. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur zentralen Anstellung der Walzen in der achsialen Richtung.
  • Bei bekannten Einrichtungen dieser Art sind die Lagergehäuse mit Flanschen versehen, welche durch Schrauben an den Walzenständer herangezogen «erden; dadurch wird gleichzeitig das Lagergehäuse und die Walze verstellt.
  • Nach einer anderen Ausführungsform werden Druckbügel verwendet, welche auf den Walzenständern und den Lagergehäusen aufliegen und durch Schrauben, welche in den Wangen der Walzenständer sitzen, angezogen werden.
  • Will man mit diesen Anordnungen die Walze in achsialer Richtung verschieben, so müssen die Schrauben an beiden Enden der Walze und beiderseits der Zapfen gelöst und je nach der Richtung, nach welcher die Walze verschoben werden soll, verstellt oder angezogen werden. Da es nun aber praktisch unmöglich ist, diese verschiedenen Schrauben gleichmäßig anzuziehen, so ergeben sich für den Betrieb und die Instandhaltung des Walzwerks die größten Mängel. Die Folge des ungleichmäßigen Schraubenanzugs ist nämlich ein Übereckstellen bzw. Schrägstellen der Lager und der Walzen, und daraus ergibt sich als natürliche Folge ein außergewöhnlich hoher Verschleiß der Lagerzapfen und Verlust an Energie infolge der vergrößerten Reibungsarbeit.
  • Die Erfindung ist bestimmt, diese Nachteile der bestehenden Bauarten zu beseitigen.
  • Zu diesem Zwecke ist eine auf das Lagergehäuse zu beiden Seiten jedes Zapfens gleichmäßig wirkende Anstellvorrichtung vorgesehen, bei deren Verstellung die Lager in achsialer Richtung zwangläufig gleichmäßig verschoben werden.
  • Diese Anstellvorrichtung kann als Bügelhebel ausgebildet sein, dessen Scheitel am Walzenständer in achsialer Richtung verstellbar angeordnet ist und dessen Schenkelenden in an dem Walzenständer vorgesehenen Lagerkonsolen drehbar gelagert sind. Die beiden Schenkel greifen an das Lager zu beiden Seiten des Zapfens an. Die neue Vorrichtung ist in den Abbildungen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Vorderansicht derselben, Abb. 2 einen wagerechten Schnitt durch die Abb. i, Abb. 3 eine Seitenansicht der Abb. i.
  • Die Abb. 4., 5 und 6 sind entsprechende Darstellungen einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
  • In dem Walzenständer a sitzt das Lager b (ler Walze c. An dem Walzenständer ist eine Schraubenspindel d vorgesehen, und auf dieser ist der Bügelhebel e vermittels seiner ösenartigen Schlaufe f geführt. Zur Verstellung des Bügelhebels in achsialer Richtung dienen die Muttern g, g1. An den beiden Schenkelenden sind Zapfen h vorgesehen, und diese Zapfen la werden von zwei am Walzenständer a l;efestigten Lagerkonsolen i getragen. An den leiden Hebelschenkeln sitzen zwei Drucklaschen k, welche an den beiden Seiten des Lagergehäuses b angreifen.
  • Soll nun die Walze mit ihrem Lagergehäuse nach der einen oder anderen Richtung achsial verschoben werden, so werden dementsprechend die Muttern g bzw. g1 gelüftet bzw. angezogen. Dadurch werden die Hebel am Scheitel verstellt, und infolgedessen wirken die Drucklaschen k zu beiden Seiten des Zapfens auf das Lagergehäuse gleichmäßig, so daß eine genaue zentrale Verstellung der Walzen samt den Lagergehäusen erfolgt.
  • In den Abb. q., 5 und 6 sind an Stelle der Drucklaschen an dem Bügelhebel Drucknokken n vorgesehen.

Claims (2)

  1. PATE \TT-ANSPRLCI1r: i. Lageranstellvorrichtung für Walzwerke, dadurch gekennzeichnet, daß sie zu beiden Seiten jedes Zapfens auf die Lagergehäuse oder Einbaustücke gleichzeitig wirkt und diese bei ihrer Verstellung gleichmäßig verschiebt.
  2. 2. Anstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung der Lager (b) durch Scheitelverstellung eines Bügelhebels (e) erfolgt, dessen Schenkelenden an dem Walzenständer (a) drehbar gelagert sind.
DEW61213D 1922-05-15 Lageranstellvorrichtung fuer Walzwerke Expired DE382689C (de)

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DE197650X 1922-05-15

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DE382689C true DE382689C (de) 1923-10-05

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1596063A3 (de) * 2004-05-11 2009-12-02 REpower Systems AG Windturbine mit gekrümmten Rotorblättern

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