DE382004C - Verfahren zur Herstellung von Ammoniumsulfat aus Calciumsulfat mit Ammoniak und Kohlensaeure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Ammoniumsulfat aus Calciumsulfat mit Ammoniak und Kohlensaeure

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DE382004C
DE382004C DEB98552D DEB0098552D DE382004C DE 382004 C DE382004 C DE 382004C DE B98552 D DEB98552 D DE B98552D DE B0098552 D DEB0098552 D DE B0098552D DE 382004 C DE382004 C DE 382004C
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ammonia
carbonic acid
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ammonium sulfate
sulfate
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DEB98552D
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English (en)
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Dr Leopold Hecht
Dr Karl Kircher
Dr Fritz Winkler
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BASF SE
Original Assignee
BASF SE
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01CAMMONIA; CYANOGEN; COMPOUNDS THEREOF
    • C01C1/00Ammonia; Compounds thereof
    • C01C1/24Sulfates of ammonium
    • C01C1/244Preparation by double decomposition of ammonium salts with sulfates

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Ammoniumsulfat aus Calciumsulfat mit Ammoniak und Kohlensäure. Im Hauptpatent 336767 ist ein Verfahren beschrieben, wonach Ammoniumsulfat durch Wechselwirkung von Calciumsulfat mit-Ammoniak und Kohlensäure in der Weise hergestellt wird, daß dauernd mit einem Überschuß von Ammoniak gegenüber der Kohlensäure gearbeitet wird, wobei man vorteilhaft das ,gesamte Ammoniak bereits im Anfang zuführt.
  • Es hat sich nun weiter gezeigt, daß es bei der Ausführung dieses Verfahrens behufs einer raschen Erzeugung konzentrierter Ammoniumsulfatlösungen besonders vorteilhaft ist, vor der Einleitung der Kohlensäure die zuvor mit Ammoniak, zweckmäßig der erforderlichen Gesamtmenge davon, versetzte Gipssuspension stark zu kühlen, zweckmäßig schon während der Einleitung des Ammoniaks, so daß die Kohlensäure in eine stark ammoniakalische Gipssuspension eintritt, die nicht über etwa 30° warm ist. Man erreicht auf diese Weise, daß einerseits die Kohlensäure von der starken Ammoniaklösung rasch aufgenommen wird, anderseits, daß nur sehr wenig Ammoniak sich verflüchtigt.
  • Beispielsweise wird in eine Aufschlämmung von fein gemahlenem Gips oder Anhydrit in Wasser die berechnete Menge Ammoniak unter guter Kühlung eingeleitet, wobei die Verhältnisse so gewählt "verden, daß sehr rasch eine etwa 16- bis r8prozentige Ammoniaklösung entsteht. In die Gipsaufschlämmune,. deren Temperatur auf etwa 2o° oder noch darunter gebracht ist, werden kohlensäurehaltige Gase rasch eingeleitet, wobei eine Erwärmung eintritt und sehr schnell die Umsetzung zu Ammoniumsulfat stattfindet. Nötigenfalls wird auch hierbei Kühlung verwendet, um einen zu hohen Anstieg der Temperatur und damit verbundene Ammoniakverluste zu vermeiden. Die gebildete, zum Schluß nur noch wenig freies Ammoniak enthaltende starke Ammoniumsulfatlösung (mit etwa 40 Prozent und darüber) wird schließlich vom Calciumcarbonat abfiltriert. Die beim Auswaschen des Rückstandes erhaltenen Waschwässer werden für einen neuen Arbeitsgang verwendet, indem man sie mit Gips und Ammoniak in beliebiger Reihenfolge versetzt.
  • Das Verfahren kann zweckmäßig auch unter Druck ausgeführt werden, indem man die kohlensäurehalti,-en Gase in komprimierter Form in die hierzu geeignet gebauten Umsetzungsbehälter einleitet. Auch die Ammoniakabsorption kann unter erhöhtem Druck vorgenommen werden, z. B. zweckmäßig in der Art, daß die beim Auswaschen des Kalkrückstandes erhaltenen ammonsulfathaltigen Waschwässer unmittelbar für die Auswaschung von Ammoniak aus den unter Druck befindlichen katalvtisclieti Reaktionshasen benutzt werden. Nach "Zusatz von Gips kann dann die Behandlung der abgekühlten Suspension mit Kohlensäure erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRVCPI: Verfahren zur Herstellung von Ammoniumsulfat aus Calciumsulfat durch Wechselwirkung mit Ammoniak und Kohlensäure gemäß Patent 336767, dadurch gekennzeichnet, daß man die Absorptionsflüssigkeit vor Einleitung der kohlensäurehaltigen Gase, zweckmäßig schon während der Einleitung des Ammoniaks, stark kühlt.
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