DE379940C - Zuender fuer mit verfluessigten Gasen gesaettigte Patronen - Google Patents

Zuender fuer mit verfluessigten Gasen gesaettigte Patronen

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DE379940C
DE379940C DEK62825D DEK0062825D DE379940C DE 379940 C DE379940 C DE 379940C DE K62825 D DEK62825 D DE K62825D DE K0062825 D DEK0062825 D DE K0062825D DE 379940 C DE379940 C DE 379940C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06CDETONATING OR PRIMING DEVICES; FUSES; CHEMICAL LIGHTERS; PYROPHORIC COMPOSITIONS
    • C06C7/00Non-electric detonators; Blasting caps; Primers

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  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

  • Zünder für mit verflüssigten Gasen gesättigte Patronen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Abänderung und Verbesserung des Hauptpatentes, welches die Verwendung und Zufügung von Superoxyden u. dgl. schützt. Man kann nun die beabsichtigte Zündverstärkung wesentlich erhöhen und eine bisher nicht erreichte Initialwirkung sichern, wenn man den Zündbestandteilen, wie Ruß, Korkmehl o. dgl., Zündbestandteilen mit oder ohne Verwendung von Superoxyden Bleiazid, Knallquecksilber oder Trinitrotoluol zumischt. Die fortschrittliche Wirkung einer derartigen Zündmischung besteht in der Erzielung einer bisher nicht erreichten Dichte der Ladung bei gleichzeitiger Ungefährlichkeit in ungetauchtern Zustande. Eine solche Mischung hat den großen Vorteil, vor ihrer Durchtränkung mit flüssiger Luft vollständig ungefährlich zu sein, Evas nicht der Fall ist, wenn das Bleiazid als Aufsatz angewendet ist. Eine Mischung von z. B. 3o Prozent Bleiazid und 70 Prozent Kohlenstoffträger würde beispielsweise bei starker Erhitzung und ohne Tränkung mit flüssiger Luft ohne Explosion abbrennen. Durch die Zuführung der obengenannten Explosivstoffe erhöht man nun die Ladedichte und damit bedeutend die Wirkung und erzielt eine viel stärkere Ladedichte, als sie einem reinen flüssigen Luftzünder zukommt. Reine Zünder mit flüssiger Luft besitzen zwar eine--große Brisanz; falls diese aber für bestimmte Fälle nicht genügt und man die Detonationswelle noch wesentlich verstärken und beschleunigen will oder muß, kann dies durch Zufügung eines der genannten Explosivstoffe herbeigeführt werden. Diese Mischung ergibt trotz der tiefen Temperatur der flüssigen Luft einen Initialsprengstoff, der, wie Versuche bewiesen haben, die Wirkung eines reinen Initialsprengstoffes wie die von reinem Bleiazid oder Knallquecksilber noch weit übertrifft. Es äußert sich dieses in bekannter Weise z. B. darin, daß Sprengstoffe, welche von Bleiazid oder Knallquecksilber u. dgl. in gewissen Mengen allein nicht mehr initiiert werden, von denselben Mengen in dem kombinierten Zünder noch glatt zur Detonation gebracht werden. Die zwischen dem Kohlenstoff gelagerten Explosivbestandteile beschleunigen und verstärken den energiereichen Umsatz innerhalb des Zünders außerordentlich. Ton besonderem Vorteil ist ferner, daß die Zündmischung in unget:iuchtem "Zustande, d. h. ohne flüssigen Sauerstoff, infolge Vermischung der Explosivstoffe mit inertem Stoff, wie Ruß, bedeutend unempfindlicher und handhabungssicherer ist als die Füllung der gewöhnlichen Sprengkapseln aus mir den genannten Explosivstoffen. Die Zündmischung kann innerhalb oder außerhalb des Bohrloches mit flüssigem Sauerstoff Oder flüssiger Luft getränkt werden. Wesentlich ist, claß tnan die Explosivstoffe tnit den mit Sauerstoff zu tränkenden Bestandteilen innig in ungefähr gleichen @Jengen mischt, besonders bei trägeren Mischungen oder wenn die Explosivbestandteile ohne eine flüssige Luftmischung zu schwach sind oder die flüssige Luftmischung zu schwach geworden ist und die Patrone noch genügend ',auerstott enthält.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsrRucH: Zünder mit Kohlenstofträger und flüssiger Luft, Zusatz turn Patent 362350, dadurch gekennzeichnet, daß rnan an Stelle oder neben den Superoxyden, Nitraten o. dgl. fertige Explosivstoffe, wie Bleiazid, Knallquecksilber oder Trinitrotoluol. zumischt.
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