DE378979C - Elektrische Weckeinrichtung - Google Patents

Elektrische Weckeinrichtung

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DE378979C
DE378979C DEF49596D DEF0049596D DE378979C DE 378979 C DE378979 C DE 378979C DE F49596 D DEF49596 D DE F49596D DE F0049596 D DEF0049596 D DE F0049596D DE 378979 C DE378979 C DE 378979C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C21/00Producing acoustic time signals by electrical means
    • G04C21/16Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times
    • G04C21/20Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times by closing a contact to ring an electromechanical alarm

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Elektrische Weckeinrichtung. Weckuhren oder Weckvorrichtungen, bei denen der Weckvorgang unter Zuhilfenahme elektrischer Apparate erreicht wird, sind bekannt. Diese Einrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß sie nicht nur die zu wekkende Person im Schlafe stören, sondern auch andere im gleichen Zimmer befindliche Personen mitwecken oder aber, daß sie infolge ihrer Konstruktion schädliche Einwirkungen auf den menschlichen Organismus ausüben, wenn nur eine einzelne Person geweckt werden soll. Auch zeigen die bekannten Vorrichtungen keine Mittel, um der vom Schlaf gestörten Person auch gleichzeitig während des Weckvorgangs die Zeit anzuzeigen. Von diesen Apparaten unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß man auf das Trommelfell der zu weckenden Person ein für die Nerven unschädliches, weckerähnliches Geräusch einwirken läßt und während dieses Vorgangs auch das Zifferblatt der Weckuhr beleuchtet, so daß der vom Schlaf Geweckte sich von der Richtigkeit der Zeit überzeugen und gleichzeitig das akustische und optische Signal ausschalten kann.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in vier Abbildungen dargestellt, es zeigt: Abb. i eine Vorderansicht gegen den Wekkerapparat, Abb. 2 einen Längsschnitt, Abb.3 denjenigen durch die elektrische Einrichtung, Abb. 4. eine Seitenansicht gegen die nach dein Ohr zugekehrte Seite.
  • Mit i ist ein Weckerwerk bekannter Ausführung bezeichnet. welches, wie bekannt, ein Zifferblatt 2 und eine Weckereinstellskala 3 aufweist. Unterhalb des Zifferblattes befindet sich eine elektrische Glühbirne h, deren Lichtschein mittels eines Reflektors w gegen das Zifferblatt hin zurückgeworfen wird. Das Uhrgehäuse i nimmt in seinem unteren Teil außerdem eine elektrische Batterie mit zwei Klemmen b und k auf.
  • Gemäß der Erfindung wird nun ein mit dem Uhrwerk durch elektrische Stromleitungskabel verbundener Apparat m mittels eines Anschnallriemens .4 um den Kopf der zu weckenden Person geschnallt, wobei das Ohr in eine Vertiefung, welche von einer Zelluloidplatte q begrenzt ist, zu liegen kommt. Im Innern des in Abb. 3 dargestellten Teils ist eine nach Art einer elektrischen Klingel wirkende Anordnung zweier Eisenkerne n, welche mittels zweier sie umgebender Drahtspulen bei Stromführung elektromagnetisch wirken, sowie ein Anker o angeordnet. Der letztere ist mit seinem Ende mit den Spulen durch einen Draht r verbunden, während das andere Ende einen Klöppel p besitzt, welcher im Augenblick der Weckerauslösung gegen die Zelluloidplatte q aufschlägt, um so ein weckerähnliches Geräusch zu erzeugen. Mittels eines Umschalthebels t kann der Stromkreis geöffnet oder geschlossen werden.
  • Das Uhrwerk wird in bekannter Weise mittels der Anordnung 3 auf die gewünschte Zeit eingestellt und hierauf der Weckapparat m mittels des Riemens q. am Kopf angeschnallt. Sodann wird der Hebel t mit dem Kabelstückchen einerseits und mit einem Metallblättchen f anderseits in Berührung gebracht. Im Augenblick der Weckerauslösung, d. h. wenn die Weckerstellfeder d mit dem Weckerstellrad 5 eingeschnappt ist, hat der von b kommende und durch den Draht c in die Feder d eingeleitete Strom die Gelegenheit, über den Kontakt 6 in den Draht e zu gelangen, welcher in den um den Kopf geschnallten Apparat eingeführt ist und die Eisenkerne n umgibt. Der Strom geht nun über den Draht r, den Anker o, den Draht ic, den Abstellhebel t, das Metallblättchen f und den Rückleitungsdraht g. Der Anker o wird in bekannter Weise angezogen und der Stromkreis bei s unterbrochen, wodurch sich die Betätigung des Klöppels ergibt. Der durch den Draht g kommende Strom tritt bei v unter Vermittlung einer Blattfeder 7 in die Glühbirne h ein und wird durch ein Kabel i zur Klemme k der Batterie a zurückgeleitet, es wird also die Glühbirne während der ganzen Weckperiode brennen und das 7.ifferblatt 2 beleuchten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH Elektrische Weckeinrichtung, gekennzeichnet durch den Anschluß eines mit einer Abstellvorrichtung (t) versehenen, am Kopf anschnallbaren Apparates (m) mit einer Weckmembran (q), bei deren Betätigung zum Wecken einer einzelnen Person auch gleichzeitig das Zifferblatt (2) der Weckuhr in an sich bekannter Weise beleuchtet wird.
DEF49596D Elektrische Weckeinrichtung Expired DE378979C (de)

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