DE500313C - Radioschaltuhr mit eingebautem Schaltwerk - Google Patents

Radioschaltuhr mit eingebautem Schaltwerk

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DE500313C
DE500313C DEW78269D DEW0078269D DE500313C DE 500313 C DE500313 C DE 500313C DE W78269 D DEW78269 D DE W78269D DE W0078269 D DEW0078269 D DE W0078269D DE 500313 C DE500313 C DE 500313C
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DEW78269D
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/14Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day
    • G04C23/16Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day acting only at one preselected time or during one adjustable time interval

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electric Clocks (AREA)

Description

  • Radioschaltuhr mit eingebautem Schaltwerk Gegenstand der Erfindung ist eine Weckeruhr mit normalem (36- oder d.8-) Stundenwerk, die sich von den jetzt im Handel befindlichen Svstemen dadurch unterscheidet, daß an Stelle des Weckers ein Mechanismus tritt, der das Radiogerät selbsttätig ein- und ausschaltet. Die Zeit ist .dabei von 3 Minuten bis zu fast 12 Stunden einstellbar. Die Rad ioschaltuhr ist außerdem gleichzeitig der Hauptschalter des Röhrengerätes und verhin-. fiert durch bekannte Konstruktion der Steckschalter in unbefugtes Benutzen des Rundfunkempfängers. Schließlich ist sie noch so konstruiert, daß sie in Radiogeräte eingebaut «-erden kann, .da die Bedienung der Uhr von der Vorderseite aus getätigt wird.
  • Die nach .dem fertigen Modell im Maßtab 1 : i gezeichneten Figuren zeigen .in Fig. i die Vorderansicht, in Fig. 2 den Steckschalter und Steckschlüssel im Ouerschnitt und in Fig. 3 (unter Weglassung des eigentlichen Uhrwerks) den inneren Schaltmechanismus der Rad ouhr mit den, am unteren Teil der Rückwand befindlichen Anschlußbuchsen.
  • Fig. i zeigt die Vorderseite der Rad.ioschaltuhr. Das Zifferblatt ist durch eine Glastür e verschlossen. Aufgezogen wird die Uhr bei a (wie üblich). Durch den Zeiger d wird die Zeit eingestellt, zu welcher die Uhr ein- oder ausschalten soll.
  • Die Schaltung erfolgt durch den Hebel c, der um die Achse f beweglich ist. Durch Nicd.erdrücken kommt der durch die Öff- nung k nach der Vorderseite abgebogene Hebel c auf die Felder i zu liegen. In dieser Stellung wird er von der Stahlschliene j mit Ansatz l festgehalten. Die Verbindung der Stahlschiene j mit dem Weckerzeiger d ist bekannt, da sie in allen besseren Weckeruhren angewandt wird. Zu der durch den Weckerzeiger d eingestellten Zeit ,geht die Stahlschiene j zurück, unid der Hebel' c wird durch eine um die Achse f gelegte und auf den Schenkel des Hebels c wirkende Feder an die Kontaktfeder h gelegt. Die Federn.h und i sind auf einem Stück Isoliermaterial g und dieses an .dem Uhrgehäuse befestigt. Die Buchsen ic und v, die Kontaktfedern h und i, der Hebel c und die Stecksch.alterfedernrm und it sind untereinander durch die Litzen r verbunden, und zwar: Buchse, u (H) mit Messingschiene und -feder, m, Buchse v (z. A.) mit Schalterfeder n2 und Hebel c, Kontaktfeder h mit Feder .t-, Feder i mit Feder n'. Hebel c ist im Gegensatz- zu den Federn h und i nicht isoliert befestigt. Es wird so bei Schaltuhren, die in Radiogeräte :eingebaut werden, eine Beeinflussung der Radioapparatur vermieden, weil die Metallmasse der Uhr geerdet bzw. an den Minuspol der Batterien gelegt ist.
  • Hinter den in .der vorderen. Hol,zw.andp befindlichen Buchsen b ist eine Leiste q mit den Stiften o angebracht. Die Stifte o reichen zwischen die Federn m und n hinein. Die Uhr und somit auch der Rundfunkapparat kann also nur durch einen am unteren Ende au.sgehöhlten Steckschlüssel in Tätigkeit gesetzt werden, da mit einem vollen Metallstab (oder Bananenstecker usw.) eine Kontaktgehu g zwischen den Federn: m, und ia unmöglich ist. Fig.2 zeigt den dazu notwendigen Schlüssel, der aus dem unten ausgehöhlten Metallteil s und ,dem .aus Isoliermaterial gefertigten Kopf t besteht.
  • Die Arbeitsweise und Bedienung der Radiosch,altuhr ist folgende: Mit den Buchsen u (H - Heizung) und v (z. A. - zum Apparat) wird die Uhr- in ,die mit dem Minuspol .der Anodenbatterie verbun,derne Heizleitung (meistenteils, die Minus-Heizleitung) eingeschaltet; also: Minuspol ;der Anod@enbattenie und Minus-oder Plus-)Pol des Akkumulators zur Buchse ac; von der Buchse v zur entsprechenden Buchse am Empfangsgerät.
  • Der Heizstrom fließt von der Buchse u über Litze r zur Feder m. Hier ist der Stromweg unterbrochen. Der Rundfunkapparat ist ausgeschaltet, kann nur vorn Besitzer des .Steckschlüssels in. Betrieb gesetzt werden. Zu diesem Zweck wird der Steckschlüssel in die Buchse H (- Hauptschalter) eingeführt. Das Uhrwerk wird dadurch vollkommen umgangen, und der Heizstrom fließt über den Steckschlüssel, Feder ya2, Litze und Buchse v zum Apparat (Eingeschaltet).
  • Die Uhr soll einschalten: Der Zeiger d wird auf die gewünschte Zeit eingestellt, Hebel c niedergedrückt und der Steckschlüs,sel in Buch.sie E (- Einschalten) eingeführt. Der Stromweg ist dann: Buchsec, Litze, Feder na, Steckschlüssel, Feder 0 zur Feder h. Zur eingestellten Zeit geht Hebel c von der Feder i zur Feder lt über. Der Strom geht nun weiter über Hebel c, Litze, Buchse v zum Apparat.
  • Die Uhr soll ausschalten: Der Zeiger d wird auf die gewünschte Zeit eingestellt, Hebel c niedergedrückt und, der Steckschlüssel in die Buchse A (== Aus!schalten)eingeführt. Der Stromweg ist .dann: Buchse 2c, Litze, Feder in, Steckschlüssel, Feder 7z3, Litze, Feder i, Hebel c, Litze, Buchse v zum Apparat. Zur eingestellten Zeit wird dieser Stromweg durch Übergehen des Hebelsc von Federi zu ta unterbrochen, der Radioapparat somit ausgeschaltet.
  • Die im Handel befindlichen Schaltapparate für Rundfunkgeräte sind keine Uhren, lassen sich für nur verhältnismäßig kurze Zeit (meist nur bis zu 6o Minuten) einstellen und können nur ein- oder ausschalten. Gegenüber diesen Fabrikaten hat die Radlioschaltuhr folgende Vorzüge und Verbesserungen: i. Sie verbindet die Annehmlichkeiten einer normalen Zeituhr mit denen eines Schaltapparates für Radiogeräte, 2. ersetzt den Hauptschalter am Radiogerät, 3. sichert das Gerät gegen unbefugte Benutzung, d.. ist bis zu fast 12 Stunden einstellbar und kann den Rundfunkempfänger selbsttätig ein- und ausschalten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Radioschaltuhr mit eingebautem Schaltwerk, für welches kein Federaufzug benötigt wird, mit einem Schalthebel, der durch Hand in Sperrstellung gebracht, durch das Uhrwerk zu einer bestimmten Zeit ausgelöst wird und dabei einen Kontakt schließt oder öffnet, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Anzahl von wahlweise zu schließenden Steckkontakten, die .einzeln in besonderen Stromkreisen und mit dem Kontakt des Schalthebels in Reihe liegen und so .in der Schaltstellung des Hebels die Schließung des ihnen zugeordneten Stromkreises ermöglichen.
  2. 2. Ra.dioschaltuhr nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung eines dem Hebelkontakt parallel liegenden Kurzschlußkontaktes (H) zur Ein- und Ausschaltung unabhängig vom Uhrwerk.
DEW78269D 1928-01-21 1928-01-21 Radioschaltuhr mit eingebautem Schaltwerk Expired DE500313C (de)

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DEW78269D DE500313C (de) 1928-01-21 1928-01-21 Radioschaltuhr mit eingebautem Schaltwerk

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DEW78269D DE500313C (de) 1928-01-21 1928-01-21 Radioschaltuhr mit eingebautem Schaltwerk

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DE500313C true DE500313C (de) 1930-06-20

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DEW78269D Expired DE500313C (de) 1928-01-21 1928-01-21 Radioschaltuhr mit eingebautem Schaltwerk

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