DE378351C - Maschine zum Einsetzen von OEsen - Google Patents

Maschine zum Einsetzen von OEsen

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DE378351C
DE378351C DEU6850D DEU0006850D DE378351C DE 378351 C DE378351 C DE 378351C DE U6850 D DEU6850 D DE U6850D DE U0006850 D DEU0006850 D DE U0006850D DE 378351 C DE378351 C DE 378351C
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eyelets
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machine
eyelet
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Expired
Application number
DEU6850D
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United Shoe Machinery Corp
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United Shoe Machinery Corp
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Publication of DE378351C publication Critical patent/DE378351C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D100/00Setting or removing eyelets, buttons, lacing-hooks, or elastic gussets in shoes
    • A43D100/02Punching and eyelet-setting machines or tools

Landscapes

  • Automatic Assembly (AREA)

Description

  • Faschine zum Einsetzen von Ösen. Die üblichen Maschinen zum Einsetzen von Ösen enthalten einen Ösenbehälter, aus dem die Ösen entnommen und durch eine Leitrinne dem Stempel zugeführt werden, der sie in das Werkstück, beispielsweise das Schuhoberleder, einsetzt. Der Einsetzstempel sticht in die unterste Öse in der Leitrinne ein, und die Leitrinne schwingt dann seitwärts und läßt die Ösen auf dem Stempel, so daß dieser die aufgenommenen Ösen in das Werkstück eindrücken kann. Bei den bekannten Maschinen dieser Art führt die ganze Leitrinne diese Hin- und Herbewegung aus, und auch der Osenbehälter nimmt an der Bewegung teil. Infolgedessen ist die zu beschleunigende Masse ziemlich groß, besonders wenn der Ösenbehälter mit Ösen gefüllt ist. Die Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine kann infolge der entstehenden Stöße nur beschränkt sein. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Oseneinsetzmaschine, bei welcher die hin und her schwingende Masse nach Möglichkeit verringert worden ist. Zu diesem Zweck ist die vom Osenbehälter zur Einsetzstelle führende Gleitbahn unterbrochen, und nur der untere Teil macht die Schwingbewegung, während der andere Teil, insbesondere der Ösenbehälter, fest stehenbleibt. Die Einrichtung ist aber so getroffen, daß der Ablauf der Ösen aus dem Behälter durch diese Einrichtung nicht beeinträchtigt wird. Am zweckmäßigsten teilt man die Osenleitrinne selbst in einen festen und einen beweglichen Teil, und bewegt nur den beweglichen, der das Ablieferungsende bildet. Die Verbindung beider Teile kann durch einen Zapfen geschehen, dessen Achse zwischen den Leitkanten der Leitrinne liegt, so daß der Anschluß der oberen und unteren Leitrinnenteile bei- der Schwingbewegung nicht verlorengeht.
  • Auf diese Weise gelingt es, die Masse der . hin und her beweglichen Teile sehr zu vermindern, so daß die Arbeitsgeschwindigkeit vergrößert werden kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt ein Schaubild, zum Teil im Schnitt, von vorn gesehen.
  • Abb. 2 zeigt ein Schaubild, zum Teil im Schnitt, von hinten gesehen.
  • Abb. 3 bis 7 zeigen Einzelheiten. Der an einen schwingbaren Kopf 13 senkrecht geführte Einsetzstempel io, 12 besitzt einen federnden Dorn 14, der in die un#,e-ste, von der Leitrinne dargebotene Öse eintreten kann und sie während der Seitwärtsbe«-egung der Leitrinne festhält, so daß sie von d(r Leitrinne frei wird.
  • Der Einsetzstempel bewegt sich dann nach unten, drückt die aufgenommene Öse in ein vorgestanztes Loch des Werkstücks ein und nietet sie zusammen mit dem Gegenstempel ii um. Dann kehrt der Einsetzstempel zurück, und die Leitrinne wird wieder vorgeschoben, so daß die nächste Öse unter dem Dorn 14 steht. Der zugleich als Lochstanze dienende Gegenstempel ii bewirkt den Werkstückvorschub quer zu der Linie, in welcher die Lf itrinne hin und her schwingt.
  • Die Leitrinne besteht aus zwei Teilen 45, 46, die durch den Zapfen 48 (Abb. 3) miteinander verbunden sind. Die Achse des Zapfens liegt zwischen den Leitkanten der Rinnenteile, so daß diese bei allen Stellungen zusammenschließen und das Herabgleiten der Öse nicht beeinträchtigen (Abb. 2). Der obere Teil 45 ist während des Betriebes ortsfest und schließt an den Ösenbehälter 47 an, aus welchem die Ösen einzeln durch eine umlaufende Bürste o. dgl. in die Leitrinne übergeführt werden.
  • Die Schwingbewegung des Leitrinnenteiles 46 wird durch eine auf der Hauptwelle 26 sitzende Kurvenscheibe 49 hervorgebracht, die auf einem um die Achse 5i schwingbaren Hebel 50 einwirkt. Ein federbelasteter Kolben 52, 53 hält die am Ende des Hebels 5o angebrachte Reibrolle an der Kurvenscheibe 49. Das obere Ende des Hebels 50 ist durch einen Zapfen 54 und ein Lenkstück 55 mit einem Zapfen 56 am Leitrinnenteil 46 verbunden. Um den Leitrinnenteil leicht aus der Maschine entfernen und wiedereinsetzen zu können, ist das vordere Ende der Stange 55 zu einem Haken 57 ausgebildet, der zwischen zwei Bünden 64 des Endes 58 des Zapfens 56 eingreift (s. Abb. 4 und 5). Durch einen Drücker 6o, der durch eine Feder 61 belastet ist, wird die Stange 55 in der Eingriffstellung gehalten. Drücker 6o, Feder 61 und der Schraubenstöpsel 62 zur Regelung der Federspannung sind in einem Handgriff 59 untergebracht, so daß durch Niederdrücken die Verbindung gelöst werden kann. Eine Führung 67 stützt die sehr leicht ausgeführte Lenkstange 55 und begrenzt die Abwärtsbewegung bei der Ab lösung von Zapfen 56. Das Ende 58 ist gegen den Hauptteil 56 des Zapfens versetzt, so daß durch Drehung des Zapfens 56 der Leitrinnenteil 46 eingestellt werden kann. Die Drehung ist durch einen in einem Schlitz eingesetzten Schraubenzieher leicht möglich, sobald eine Klemmschraube 63 gelöst ist. In ähnlicher Weise ist auch der Zapfen 54 drehbar und durch eine Klemmschraube 66, die durch zwei Ansätze 65 hindurchgeführt ist, feststellbar. Auf diese Weise kann ohne besondere Werkzeuge der bewegliche Osenteil eingestellt und abgenommen werden.
  • Der obere Leitrinnentei145 ist am Maschinengestell durch einen Zapfen 68 leicht lösbar befestigt. Der Zapfen wird durch einen federnden Drücker 7o, 71, der in eine Nut 69 des Zapfens eingreift, gehalten, so daß er ohne Anwendung eines Werkzeuges herausgezogen werden kann, um die Leitrinne 45 abzunehmen. Der Zapfen ist mit der Leitrinne durch eine exzentrische Muffe igo verbunden, die durch einen Sechskantkopfigi gedreht werden kann, um die Leitrinne in senkrechter Richtung einzustellen. Um die Leitrinne um den Drehzapfen 68 einstellen zu können, ist an dem Leitrinnenteil 45 eine Platte 73 befestigt (vgl. Abb. 2 und 7), und zwar vermöge der durch Längslöcher75 hindurchgeführten Befestigungsschrauben 74 einstellbar. Die Platte besitzt mehrere Schraubenlöcher in einem Bogen um die Achse des Zapfens 68, in deren eines ein Schraubenbolzen 76,-77 mit einem. gekordelten Kopf 78 eingesetzt werden kann. Dieser Schraubenbolzen wird von einer Konsole 72 getragen, die am Maschinengestell befestigt ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Einsetzen von Ösen mit einem Ösenbehälter und einer die Ösen zu dem Einsetzwerkzeug führenden Leitrinne, dadurch gekennzeichnet, daß, während das Ablieferungsende (46) in die Ablieferungsstellung und aus ihr herausschwingt, das andere Ende df r Gleitbahn stets in solcher Stellung bleibt, daß es Ösen aus dem feststehenden Behälter (47) aufnehmen kann.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeende (45) der Leitrinne ortsfest bleibt, während das Ablieferungsende (46) hin und her bewegt wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der obere und untere Teil der Leitrinne durch einen Zapfen (48) miteinander verbunden sind, derart, daß dLr obere Teil ortsfest bleiben kann, während der untere hin und her schwingt.
DEU6850D 1920-01-06 1920-01-06 Maschine zum Einsetzen von OEsen Expired DE378351C (de)

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DE378351C true DE378351C (de) 1923-07-11

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