DE37802C - Neuerung an Deckenlampen - Google Patents

Neuerung an Deckenlampen

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Publication number
DE37802C
DE37802C DENDAT37802D DE37802DA DE37802C DE 37802 C DE37802 C DE 37802C DE NDAT37802 D DENDAT37802 D DE NDAT37802D DE 37802D A DE37802D A DE 37802DA DE 37802 C DE37802 C DE 37802C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lamp
wick
tube
air
housing
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT37802D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. ZIMMERMANN in Berlin S., Sebastianstrafse 69
Publication of DE37802C publication Critical patent/DE37802C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23D—BURNERS
    • F23D3/00—Burners using capillary action
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23D—BURNERS
    • F23D2900/00—Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31003—Inverted wick burners; Wick burners using preheated air

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Arrangements Of Lighting Devices For Vehicle Interiors, Mounting And Supporting Thereof, Circuits Therefore (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE -4: Beleuchtungsgegenstände.
CARL ZIMMERMANN in BERLIN. Neuerung an Deckenlampen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. April 1886 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Deckenlampen für Eisenbahnwagen, Zimmer u. s. w., wo es hauptsächlich darauf ankommt, dafs die Lichtstrahlen nach unten gerichtet werden. Eine flache, nahezu horizontal liegende Dochtrphre reicht fast bis zum Brennpunkt eines kegelförmig gestalteten Reflectors, und zwar befindet sich diese Röhre oberhalb eines ringförmigen Oelreservoirs, welches, um stets kühl gehalten zu werden, auf der Aufsenseite des Reflectors um diesen herumgeführt wird. Der fast horizontal vorstehende Theil der Dochtröhre ist von einer Luftzuleitungsröhre umgeben, die an ihrem vorderen Ende nach innen zu derart umgebogen ist, dafs die Luft nach der Flamme zu abgelenkt wird. Da nun aber das vordere Ende der Luftzuleitungsröhre über das Ende der Dochtröhre hinausreicht, so ist es schwierig, den Docht zu reguliren und die Lampe anzuzünden. Der Hauptgegenstand der Erfindung besteht nun darin, die Dochtröhre, sowie auch andere Theile der Lampe, welche regulirt und gereinigt werden ' müssen, leicht zugänglich zu machen. Zu diesem Zwecke wird die die Dochtröhre umgebende Luftröhre aus zwei Theilen hergestellt, von welchen der untere an dem Reflector befestigt ist und von diesem nach innen zu vorspringt, während: der obere Theil wie eine Thür beweglich ist und so gestattet, zu der Dochtröhre zu gelangen. Diese letztere reicht noch etwas in das Reservoir hinein, welches sich in dem unteren Theile des Lampengehäuses befindet. Der. obere Theil des Lampengehäuses ist an dem unteren Theil durch Scharniere oder auf andere geeignete . Weise befestigt; bei Lampen für Eisenbahn^ wagen oder solchen, die der Zugluft ausgesetzt sind, ist der obere Theil des Gehäuses mit Luftlöchern versehen, um eine gute Ventilation in der Lampe hervorzubringen und die heifse Luft sowie die Verbrennungsproducte entweichen zu lassen. Alle diese Oeffnungen sind, durch Windschirme geschützt. Nach Ent fernung des oberen Theiles des Lampengehäuses kann der obere Theil der Luftzuleitungsröhre geöffnet, .der Docht alsdann regulirt und die Lampe angezündet werden. Das Reservoir befindet sich unterhalb der Mündung der Dochtröhre, so dafs die Flamme durch Capillarität gespeist wird; um das Reservoir stets kühl zu halten, läfst man überall die Luft um dasselbe circuliren, so .'dafs alle"' Arten von OeIe, selbst solche, die sich etwas leicht verflüchtigen, für diese Lampen gebraucht werden können. Statt nur einer können auch zwei, drei oder mehrere Flammen von dem Umfang des Reservoirs zum Brennpunkt des Reflectors geleitet werden. Ueber dem letzteren befindet sich ein Lampencylinder, um alle Verbrennungsproducte abzuführen. An dem unteren Rande des Reflectors ist eine Glasschale angebracht. Statt letzterer kann auch eine flache Glasscheibe oder eine flache, umgekehrt liegende Glasschale genommen werden.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist die Hälfte eines Verticalschnittes einer in der Decke eines Eisenbahnfahrzeuges angebrachten Lampe,
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie x-x der Fig. i.
Die Lampe wird in gewöhnlicher Weise ;durch die in dem Wagendach angebrachte
kreisrunde Oeffnung A von aufsen eingesetzt. B ist das Oelreservoir von ringförmiger Gestalt, aus welchem eine dünne Röhre b hervorragt, um die Luft oder- den Dampf entweichen zu lassen.
C ist eine flache Röhre, durch welche der aus dem Reservoir B kommende Docht Z) ΰ1 hindurchgeführt ist und aus welcher der Docht bei D1 in fast horizontaler Richtung hervortritt; das OeI steigt in dem Docht vermöge der Capillarität in die Höhe. An der Biegung der Dochtröhre bei E ist in gewöhnlicher Weise ein Sternrad angebracht, wodurch der Docht D vor- und rückwärts geschoben werden kann. Das Sternrad wird bei E mittelst eines durch eine Welle F in Drehung versetzten konischen Getriebes gedreht; auf der Welle F befindet sich ein Knopf/, welcher, wenn das Lampengehäuse geöffnet ist, mit der Hand gedreht werden kann. Die Drehung der Spindel F kann auch wie bei einer Uhr durch eine an dem unteren Theile des Lampengehäuses bei/1 angebrachte Oeffnung mittelst hindurchgesteckten Schlüssels bewirkt werden. Der obere Theil der Dochtröhre C ist von einem röhrenähnlichen Gehäuse G umgeben, in welches behufs Speisung der Flamme durch die bei g angebrachten Oeffnungen Luft eintritt, welche durch die nach innen zu gebogenen Ränder g^g1 nach der Flamme zu abgelenkt wird. Der obere Theil H des Gehäuses G kann behufs Anzündens der Lampe nach oben zu geöffnet werden, und hat zu diesem Zweck der Wärter einfach bei ft1, nachdem das Lampengehäuse geöffnet ist, die mit H verbundene Stange h in die Höhe zu ziehen. Sollte nach dem Anzünden der Flamme der Wärter vergessen, die Stange h nach unten zu drücken, so geschieht dies beim Schliefsen des oberen Theiles des Lampengehäuses, welcher in der Regel durch Scharniere mit dem unteren Theil verbunden ist und sich in der Linie K öffnet, automatisch durch eine an der inneren Wandung des oberen Theiles des Lampengehäuses hervortretende Feder k, so dafs die Thür H stets sicher geschlossen wird. Die Flamme reicht von D1 bis ungefähr in die Mitte des inneren Raumes des Reflectors, an dessen unterem Rande die Glasschale M befestigt ist; um letzterer ein linsenartiges Aussehen zu geben, ist dieselbe bei m etwas stärker wie an anderen Stellen. Ueber der Flamme befindet sich der Cylinder N. Das Lampengehäuse ist in ähnlicher Weise wie bei gewöhnlichen Lampen mit Oeffnungen versehen, um die Luft sowie die Verbrennungsproducte entweichen zu lassen und eine gute Ventilation herzustellen, wie dies in der Zeichnung mit Pfeilen angedeutet ist.- Die Ein- und Ausströmöffnungen sind zum Schütze gegen äufsere Luftzüge mit Windschirmen versehen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Um bei Deckenlampen ohne Anwendung von Glascylindern oder anderen durchsichtigen Zugförderungsvorrichtungen einen genügenden Luftzug hervorzubringen, die Anordnung eines Luftzuführungsrohres G, welches die fast horizontal liegende Dochtröhre C umschliefst und dessen oberer Theil sich öffnen läfst, um das Anzünden der Lampe zu gestatten.
2. Bei der vorstehend unter i. angegebenen Einrichtung:
a) die Anordnung eines ringförmigen OeI-reservoirs B, in welchem das OeI durch die von aufsen in das Lampengehäuse einströmende Luft kühl gehalten wird;
b) die Feder k, welche beim Schliefsen des aufklappbaren Theiles des Lampengehäuses die mit H verbundene Stange h niederdrückt, wodurch das Offenbleiben
' der zum Anzünden der Lampe dienenden Oeffnung verhütet wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
berlin. Gedruckt in der reichsdruCkerei.
DENDAT37802D Neuerung an Deckenlampen Expired - Lifetime DE37802C (de)

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