DE377909C - Verfahren zum Faerben von Baumwollstraehngarn mit Schwefel- oder Kuepenfarbstoffen - Google Patents

Verfahren zum Faerben von Baumwollstraehngarn mit Schwefel- oder Kuepenfarbstoffen

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DE377909C
DE377909C DEC30996D DEC0030996D DE377909C DE 377909 C DE377909 C DE 377909C DE C30996 D DEC30996 D DE C30996D DE C0030996 D DEC0030996 D DE C0030996D DE 377909 C DE377909 C DE 377909C
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Germany
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sulfur
liquor
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dyeing cotton
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DEC30996D
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Kuesters Textile GmbH
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Zittauer Maschinenfabrik GmbH
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/04Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments
    • D06B3/08Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments as hanks

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  • Textile Engineering (AREA)
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Description

  • Verfahren zum Färben von Baumwollsträhngarn mit Schwefel- oder Küpenfarbstoffen. Das Färben von Schlvefel- und Küpenfarbstoffen auf Baumwollgarnen erfolgt bisher in der Weise, daß die Garne nach dem Färben abgequetscht und gespült werden. Es dienen hierzu Abquetschvorrichtungen, aus zwei Walzen bestehend, die diesen Überfluß der Flotte aus den Strähnen entfernen, worauf die Spülung durch Eintauchen in Waschflotte oder Spülwagen erfolgt.
  • Diese Methode ist einmal sehr umständlich und führt auch vielfach, besonders bei Küpenfarbstoffen, zu unegalen Färbungen.
  • Es hat sich nun gezeigt, d.aß der Cberfluß der Flotte viel besser zu entfernen ist, wenn die auf einem beweglichen Rahmen in bekannter Weise in die Flotte eingetauchten und nach dem Färben aus der Flotte gehobenen Strähne zur Entfernung der überflüssigen Flotte sofort allseitig einem mittels Zerstäuberdüsen erzeugten feinen Wassernebel ausgesetzt werden.
  • Die Feinheit dieses Wassernebels ist von großer Wichtigkeit, denn wenn ein Spülregen angewandt wird, dann wird die Flotte ungleichmäßig entfernt, und es entstehen dementsprechend auch ungleichmäßige Färbungen, cla die Garne hierzu nicht schnell genug vorn Tauchrahmen entfernt «-erden können und in der Zwischenzeit vorzeitige Oxvdation eintritt, außerdem tritt dicker Spülregen nicht genügend in und zwischen die auf dem Rahmen (licht zusarnnienhängenden Strähne ein.
  • In den meisten Fällen kann der mittels Zerstäuberdüsen erzeugte Wassernebel in kaltem Zustande verwendet werden. Es schließt dies jedoch nicht aus, daß durch Zuführung von Dampf oder Wärine eine geringe Erhitzung vorgesehen werden kann.
  • Das Wesentliche der neuen Arbeitsmethode besteht darin, daß unmittelbar nach dem Färben die noch im Rahmen befindlichen Strähne gehoben und sofort von oben und seitwärts einem Wassernebel ausgesetzt werden, um den Überfluß der Farbflotte gleichmäßig zti entfernen. Der mit Zerstäuberdüsen erzeugte Sprühnebel, die fein verteilten, in der Luft schwebenden Wassertröpfchen dringen leicht in die hängenden Strähne ein, verdichten sich durch den Allprall an das Garn und entfernen die anhängende Farbflotte. Die abrinnende Flotte fällt in den Färbebottich zurück, und die Garne werden dann erst (lein normalen Spülen mit Waschflüssigkeit unterworfen. Die Menge des auf das Garn gesprühten und davon ablaufenden Wassers ist auch nicht so groß, als daß dadurch das Färbebad übermäßig verdünnt würde.

Claims (1)

  1. PATENT-AN SPRUCH Verfahren zum Färben von Baumwoll-_ strähngarn mit Sch«-efel- oder Küpenfarbstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß die auf beweglichem Rahmen in die Farbflotte getauchten, nach - dem Färben aus der Flütte gehobenen Strähne zur Entfernung der überflüssigen Flotte sofort allseitig einem mittels Zerstäuberdiisen hergestellten feinen Wassernebel ausgesetzt werden.
DEC30996D 1921-08-13 1921-08-13 Verfahren zum Faerben von Baumwollstraehngarn mit Schwefel- oder Kuepenfarbstoffen Expired DE377909C (de)

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