DE377652C - Schaltungsanordnung zur nutzbringenden Erzeugung zweier oder mehrerer Schwingungen mit elektrischen Entladungsgefaessen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur nutzbringenden Erzeugung zweier oder mehrerer Schwingungen mit elektrischen Entladungsgefaessen

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DE377652C
DE377652C DEH83056D DEH0083056D DE377652C DE 377652 C DE377652 C DE 377652C DE H83056 D DEH83056 D DE H83056D DE H0083056 D DEH0083056 D DE H0083056D DE 377652 C DE377652 C DE 377652C
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vibrations
circle
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B5/00Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input
    • H03B5/08Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element comprising lumped inductance and capacitance
    • H03B5/10Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element comprising lumped inductance and capacitance active element in amplifier being vacuum tube

Landscapes

  • Microwave Tubes (AREA)

Description

Zur Erzeugung elektrischer Schwingungen werden gewöhnlich Entladungsgefäße mit zwei Haupt- und einer Hilfselektrode verwendet, und diese Elektroden werden in entsprechender äußerer Schaltung mit Schwungradkreisen gekoppelt, um dauernd ungedämpfte Schwingungen zu erzeugen. Zur Erzeugung von zwei oder mehreren Wellen für Nutzzwecke wurden bisher ebenso viele
ίο Aggregate der auseinandergesetzten Art verwendet, als Wellen gleichzeitig* erzeugt werden sollen. Es wurde auch schon vorgeschlagen, eine Schwingungserzeugerschaltung für mehrere Wellen dadurch zu schaffen, daß für
IS jede dieser Wellen in einem gemeinsamen Gefäß zum mindesten eine besondere Haupt- und Hilfselektrode über einer gemeinsamen Basis (gewöhnlich einer gemeinsamen Kathode), angeordnet werden.
Nach der Erkenntnis der Erfindung stellt dies eine unnötige Komplikation dar hinsichtlich der Bauart des Entladungsgefäßes, und insbesondere erscheint es schwierig, die verschiedenen Wellen mit gleicher Leistung einzustellen, da geringfügige Unterschiede in den Entfernungen der Elektroden und deren Ausbildung auch Unterschiede in der Leistung auf dem Wege über diese verschiedenen Elektrodenbahnen hervorrufen.
Die Erfindung besteht darin, daß zwischen Primär- und Sekundärstrecke des Relais einer Rückkopplungsschalturig zwei oder mehrere voneinander unabhängige Schwungradkreise geschaltet werden, welche auf die verschiedenen Wellen einstellbar sind, und diese Wellen zu Nutzzwecken benutzt werden. Bei einer äußerlich schaltungstechnisch rückkopplungsfreien Schaltung werden gemäß der
Erfindung parallel zu den Hauptelektroden einerseits und zu einer Haupt- und Nebenelektrode andererseits die gleiche Zahl von untereinander unabhängigen Schwungradkreisen geschältet und je ein Schwungradkreis zwischen zwei Hauptelektroden und zwischen einer Haupt und Nebenelektrode auf nahezu gleiche Wellen abgestimmt. Bei der zuerst erwähnten Rückkopplungsschaltung werden
ίο die verschiedenen Schwungradkreise in Rückkopplungsschaltung für jeden einzelnen derselben gleichfalls auf verschiedene Schwingungen abgestimmt und diese nutzbringend verwertet.
Versuche haben ergeben, daß auf diesem Wege voneinander völlig unabhängige und in der Frequenz verschiedene Wellen auch gleichzeitig erzeugt werden können, auch wenn es sich nicht um Wellen handelt, die zueinander im Verhältnis der Harmonischen stehen.
Es ist möglich, zur Erzeugung von weniger als der maximalen Wellenzahl mit der erfindungsgemäßen Schaltung entweder die zugehörige Antenne abzukoppeln oder die Schaltung zur Erzeugung der betreffenden, augenblicklich nicht benutzten Welle zu unterbrechen, so daß diese Welle nicht mehr auftritt. | Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, r ist ein Entladungsgefäß mit Kathode k, Gitter g, Anode a. Schwungradkreisen b, c im Anodenkreis und c, f im Gitterkreis, die untereinander je parallel geschaltet sind. Jeder der Schwungradkreise kann für sich abgeschaltet werden, so daß es in der Hand des Bedienungsmannes liegt, mit einer oder mehreren Wellen zu arbeiten. Die betreffenden Schaltorgane können mechanisch miteinander gekuppelt sein, ebenso die Einstellorgane der einander zugeordneten Schwungradkreise. Mit diesen Schaltorganen können auch Umschalter u in : der Antenne gekoppelt sein, so daß gleichzeitig mit der Einschaltung eines Schwungradkreispaares auch die Antenne gekoppelt wird und umgekehrt. An Stelle der mechanischen Kupplung können natürlich auch Blockierungen treten. Bei gleichzeitiger Erzeugung mehrerer Wellen muß natürlich auch die Antennenzahl der erzeugten Wellenzahl entsprechen.
\erschiedene Wellen werden also gemäß der Erfindung ausschließlich für Nutzzwecke erzeugt und unabhängig davon, ob diese Wellen untereinander etwa Harmonische sind oder nicht. Die Erfindung unterscheidet sich hierdurch von einem älteren Vorschlag, bei dem bloße Energievernichtungskreise außerhalb der Röhre für solche Schwingungen angeordnet werden, die bei Erzeugung und Aufrechterhaltung der Grundfrequenz unvermeidlich auftreten und daher in bestimmtem Verhältnis und in bestimmter Abhängigkeit von dieser Grundfrequenz stehen. Diese Energievernichtungskreise stellen daher gleichsam Kühl- oder Entlastungsvorrichtungen elektrischer Art für die Röhre selbst dar, während die Erfindung im Gegensatz hierzu eine zusätzliche Belastung der Röhre schafft und die erzeugten Energien verschiedener Frequenz zu Nutzzwecken verwendet.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur nutzbringenden Erzeugung zweier oder mehrerer Schwingungen mit elektrischen Entladungsgefäßen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Entladungsgefäß in der für die Erzeugung einer einzigen Schwingung üblichen Bauart mit zwei oder mehreren voneinander unabhängigen Schwungradkreisen gekoppelt ist, zu dem Zwecke, zwei oder mehrere voneinander unabhängige Schwingungen, die nicht im Verhältnis der Harmonischen zueinander stehen, unter Benutzung derselben Elektroden zu erzeugen.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl Anoden- als auch Gitterkreis derselben go Röhre mit zwei oder mehreren Schwungradkreisen mittelbar oder unmittelbar rückgekoppelt sind und diese Schwungradkreise einerseits auf voneinander verschiedene Frequenzen eingestellt werden können und andererseits jeder für sich die in ihm erzeugte Energie der eingestellten Frequenz nutzbringend abgibt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Anodenkreis einerseits und den Gitterkreis andererseits ein und desselben Entladungsgefäßes je zwei oder mehrere unabhängig voneinander einstellbare Schwungradkreise angeschaltet sind und je ein Schwungradkreis im Anodenkreis auf annähernd gleiche Frequenz wie ein äußerlich schaltungstechnisch mit ihm nicht gekoppelter Schwungradkreis im Gitterkreis eingestellt wird, so daß von- no einander unabhängige Frequenzen auch gleichzeitig mit derselben Röhre erzeugt und nutzbringend abgegeben werden können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEH83056D 1920-11-03 1920-11-03 Schaltungsanordnung zur nutzbringenden Erzeugung zweier oder mehrerer Schwingungen mit elektrischen Entladungsgefaessen Expired DE377652C (de)

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