DE377249C - Lufthammersteuerung - Google Patents

Lufthammersteuerung

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DE377249C
DE377249C DEW61017D DEW0061017D DE377249C DE 377249 C DE377249 C DE 377249C DE W61017 D DEW61017 D DE W61017D DE W0061017 D DEW0061017 D DE W0061017D DE 377249 C DE377249 C DE 377249C
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DE
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valve
spindle
air
control
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Expired
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DEW61017D
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GUSTAV WIPPERMANN GmbH
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GUSTAV WIPPERMANN GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/22Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers
    • B21J7/24Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers operated by steam, air, or other gaseous pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Lufthammersteuerung. Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuerung für L ufthämmer mit getrenntem Pumpen- und Bärzylinder und bezweckt, die Steuereng für Einzelschlag,bei einer gewissen Luftspannung im Pumpenzylinder selbsttätig zu bewirken. Derartige Steuerungen sind an sich bereits bekannt, ebenfalls die Maßnahme, die Steuerung von der Kurbelwelle aus zu betätigen. Bei der vorliegenden Erfindung soll jedoch das Ziel mit neuen Mitteln erreicht werden, (lie einfacher als die bisherigen und unbedingt zuverlässig wirken. Ferner ist es bei dieser Steuerung möglich, dem Bär eine besonders große Schlagkraft zu erteilen, wie sie finit den bekannten Steuerungen katini zti erzielen sein dürfte.
  • Die Erfindung möge an Hand der 7_eichitttng näher erläutert «-erden.
  • Abb. i -zeigt eine Seitenansicht des Haniiners finit der Steuerung, Abb. 2 den zugehörigen Grundriß, Abb. 3 eine Ansicht der Steuerung von hinten, Abb. d. einen Wagereclttschnitt durch die beiden Zylinder und die Steuerung in Höhe des Absperrventils.
  • a ist der Bärzvlinder, b der Pumpenzylinder. Beide sind an den Hubenden miteinander durch die wagerechten Rohre c und d verbunden, in «-elchen die Drehschieber der Steuerung angeordnet sind. Diese Schieber sitzen finit senkrechter Drehachse in einem Gehäuse c und «-erden durch einen Han dltebel f mittels Schraubensegmente g und h gesteuert. Der Handhebel f steht in der gezeichneten Stellung auf Hochhalten des Bärs. Beim Niederpressen, des Bärs steht der Handriff um d5° nach links und beim Durchschlagen um d.5° nach rechts. In der äußersten Durchschlagsstellung wird ein besonderes Ventil i, welches in der oberen Verbindungsleitung c am Purnpenzylinder sitzt und gegen den Druck der Preßluft geöffnet werden kann, geschlossen, während es beim Schlichten, Hochhalten und Niederpressen offengehalten wird. Hat der Pumpenkolben nun einen bestimmten Weg nach oben zurückgelegt und ist hierdurch die Luft auf einen bestimmten Druck zusammengepreßt, so wird das Ventil i plötzlich geöffnet, und die hochgespannte Luft tritt über den Bär und erteilt ihni eine sehr große Schlagkraft.
  • Die ztvanglätifige Öffnung des Ventils i, erfolgt von der Antriebswelle k aus durch eine Nockenscheibe l mittels der Hebel und Gestänge ni, ri, o, p. Der Zeitpunkt des Offnens wird bestimmt durch die Stellung der Lockenscheibe 1. Beim Schlichten, Hochhalten und Niederpressen wird das Ventil i von dem Handhebel aus durch die Nockenscheiben q und r (A.bb. d.) auf der Ventilspindel offengehalten, indem die drehbare Scheibe q die auf der Spindel befestigte und nicht drehbare Scheibe r und damit die Spindel selbst gegen die Ventilfeder s nach innen drückt, so daß in diesen Stellungen der Hammer als gewöhnlicher L uftliainnier arbeitet. Erst in der äußerstenDurchschlagsstellung, wenn alsoderHandgriff f um d5° nach rechts gedreht ist, wird mittels der Übertragungshebel und Gestänge t, ir, v die Nockenscheibe q so weit gelreht, (laß die Gegenscheibe r- unter der Federwirkung einspringt und dadurch das Ventil schließt.

Claims (2)

  1. PATrNT-ANSPRÜcIjE: i. Lufthammersteuerung für verstärkten Einzelschlag bei einer gewissen Luftspannung im Pumpenzylinder bei Lufthämmern finit getrenntem Pumpen- und Bä rzylinder, dadurch gekennzeichnet, daß in der oberen Verbindungsleitung der beiden Zylinder an dein Pumpenzylinder ein besonderes Ventil (i) angeordnet ist, welches beim gewöhnlichen Arbeiten des Hammers, (1. h. beim Schlichten, Hochhalten und Niederpressen beständig geöffnet gehalten wird, während es in der äußersten Durchschlagsstellung der Steuerung geschlossen wird, wodurch die Luft im Ptnnpenzclinder nach Erreichung eines bestimmtenKolbenhubes zusammengepreßt wird, so daß bei nunmehriger zwangsläufiger Öffnung des Ventils durch eine von der Kurbelwelle (k) beeinflußte Nockenscheibe (1) die hochgespannte Luft über den Bärkolben tritt und diesem eine verstärkte Beschleunigung mit entsprechendem Einzelschlag erteilt.
  2. 2. Steuerung nach. Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der äußeren Spindel des Durchschlagsventils (i) eine drehbare Nockenscheibe (q) unverschiebbar gelagert ist, die mit einer auf der Spindel befestigten und sich gegen die Ventilfeder (s) stützenden Gegenscheibe (r) zusaininenIvirkt, so daß beim Drehen der ersteren Scheibe (q) mittels Hebels und Gestänges (t, u, v) von der Handsteuerung (f) aus die Ventilspindel achsial verschoben und das Ventil geöffnet oder geschlossen gehalten wird, während das Verschieben der Spindel bei geschlossenem Ventil zwecks Öffnung desselben in bestimmter Stellung ein Dattinenltebel (o, p) bewirkt, der mittels Gestänge und Hebel (i, ri, in-) zwangläufig von der Nockenscheibe der Antriebswelle gesteuert wird, seine Wirkung auf das Ventil jedoch nur ausüben kann, wenn die Ventilspindel in seinem Hubbereiche liegt, cl. lt., wenn (las Ventil infolge Einklinkung der zusammenwirkenden Nockenscheiben (p. r) auf der Spindel geschlossen ist.
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