DE37584C - - Google Patents

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DE37584C
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00—Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/08—Arrangements for simultaneously releasing several animals

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um zu verhindern, dafs im Stalle das Vieh zu seinem Nachbar kommen kann, ist zwischen beiden ein Bügel t, Fig. i, 2, 3 und 6, passend befestigt, z. B. am Pfosten A. Die an der Stange a. befestigte Kuppelkette legt sich um den Bügel t und wird dadurch so verkürzt, dafs das betreffende Vieh nicht an des Nachbars Krippe gelangen kann, um dessen Futter zu fressen, wodurch der Stand unbehelligt bleibt und die aus dem gegenseitigen Verkehr beider Nachbaren entspringenden Gefahren vermieden werden.
Um die Entkuppelung des Viehes bei Feuersbrünsten von beliebigen Punkten aus bewirken zu können., ist ein passend angebrachter und in seiner oberen Stellung fixirter Gewichtshebel η angewendet, der leicht und im Augenblick gelöst werden kann und durch seine vom Falle des Gewichtes entstehende Drehung die Bewegung des Winkelhebels O der Pfeilrichtung, Fig. 1, veranlafst und damit die Drehung der Entkuppelungswelle i und Hebung der Stange α zur Folge hat.
Die Anordnungen richten sich ganz nach den örtlichen Verhältnissen. In der Einrichtung Fig. i, 2, 5 und 6 sitzt der Winkelhebel O mit dem Gewichtshebel r auf einem am Pfosten A befestigten Zapfen \. Sobald die den Hebel r in seiner oberen Stellung sperrende Verbindung gelöst wird, fällt r. Nun wird der Hebel O durch den am Gewichte T1 oder dem Hebel r befestigten Stift s mitgenommen und in der Pfeilrichtung gedreht. Die Einrichtung Fig. 3 und 4 setzt voraus, dafs der Gewichtshebel r mit seinem Lager u an einer von der Welle i entfernteren Stelle angebracht und mit dem Winkelhebel p, der mit dem Hehel O auf demselben Zapfen ^ sitzt,, durch die Stange q verbunden ist. Wird hier die den Hebel r in seiner oberen Stellung sperrende Verbindung gelöst, so wird der Hebel O durch den in q sitzenden Stift s mitgenommen und gedreht.
Die Feststellung des Hebels r in seiner oberen Stellung kann in verschiedener Weise geschehen. In Fig. 3 und 4 ist r durch eine Schnur, Kette etc. aufgehängt. Diese Verbindung kann leicht durchschnitten, zerrissen etc. oder abgehängt werden. Hierbei ist es nur möglich, die Lösung an dieser einen Verbindung zu bewirken.
Die Fig. 1, 2, 5 und 6 zeigen eine Einrichtung, durch welche man im Stande ist, an mehreren, ja beliebig vielen, aber bestimmten Punkten den Fall des Gewichtshebels leicht und augenblicklich zu veranlassen. Hier lehnt der Stift r2 des Hebels r gegen einen Winkelhebel α.. Bei einer Drehung von α in der Pfeilrichtung wird dem Stift r2 der stützende Widerstand sofort entzogen. Der Hebel α wird nun entweder direct durch eine Schnur oder dergleichen aufgehängt oder durch Winkelhebel β und deren Verbindungen γ δ etc. an irgend einer beliebigen Stelle befestigt. Die Leitungen γ δ
können hierbei an gewissen Punkten, die leicht zugänglich sind, zerstörbar gemacht werden, und zwar dadurch, dafs darin Schnüre cS\ oder dergleichen eingeschaltet werden, welche über Führungsrollen w in dem mit Glasscheiben V1 verschlossenen Kästchen ν gehen. Soll im Moment der Gefahr die Drehung des Hebels α erfolgen, so wird die Scheibe V1. zerschlagen und das Schnurende ^1 durchschnitten oder abgehängt. Man kann auch w durch eine leicht lösbare Schnur mit Bleiplombe oder in anderer geeigneter Weise so verschliefsen, dafs man nur in äufserster Gefahr die Verbindung löst, Während sonst diese Lösung von unbefugter Hand nicht so leicht, sondern nur mit Widerstand geschehen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Um den Ausrückhebel (O) einer Entkuppelungsvorrichtung für Vieh im Stalle von einer beliebigen Stelle aus zu bewegen, ein Gewichtshebel (r), welcher in einer labilen Stellung durch eine der Localität angepafste, aus Winkelhebeln (ααββ) und Verbindungsstangen (y &) oder aus Ketten und Schnüren bestehende Leitung festgehalten wird, aber sobald diese Leitung an einer Stelle zerstört wird, niedersinkt und mit einem Zapfen (s) oder mit Zugstange und Hebel [qp in Fig. 3) den Ausrückhebel mitnimmt, wobei die zerstörbare Stelle der Leitung durch Schutzkästchen oder dergleichen vor Unbefugten geschützt sein kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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