DE37582C - Ein als Gähr- und Zapf-Ventil dienendes Doppelventil für Fässer - Google Patents

Ein als Gähr- und Zapf-Ventil dienendes Doppelventil für Fässer

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DE37582C
DE37582C DENDAT37582D DE37582DA DE37582C DE 37582 C DE37582 C DE 37582C DE NDAT37582 D DENDAT37582 D DE NDAT37582D DE 37582D A DE37582D A DE 37582DA DE 37582 C DE37582 C DE 37582C
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Germany
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valve
barrels
fermentation
serves
seat
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Application number
DENDAT37582D
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English (en)
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A. LAMART in Paris
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D51/00Closures not otherwise provided for
    • B65D51/16Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas
    • B65D51/1633Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by automatic opening of the closure, container or other element
    • B65D51/1644Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by automatic opening of the closure, container or other element the element being a valve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 13. August 1885 ab.
Der neue Fafsspund dient zum Conserviren von Flüssigkeiten, namentlich von Bier in Fässern.
Derselbe gestattet den Luftzutritt, wenn man Flüssigkeit abzapft und wenn kein Druck im Fasse selbst besteht, und er verhindert den Austritt des Gases, so lange dasselbe nicht einen besonderen Druck überschritten hat. Dieser Druck läfst sich ganz beliebig reguliren.
Fig. ι der Zeichnung ist ein senkrechter . Schnitt durch das Spundgehäuse und die
Fig. 2 bis 8 zeigen die einzelnen Theile, aus welchen der Spund zusammengesetzt ist.
A ist eine Schale aus Gufseisen, welche im Innern mit Gewinde und unten mit einem Ventilsitz C mit darunter befindlicher Aussparung D versehen ist.
Durch ein Rohr E kann die Luft eintreten und das Gas austreten.
Auf diesem Rohr wird der in Fig. 1 punktirt gezeichnete Holzspund G durch eine Mutter F, Fig. 8, befestigt.
Man kann auch das Rohr E aufsen ganz mit Gewinde versehen und in den Holzspund G einschrauben, in welchem Falle die Mutter F wegbleiben kann. Auf den Ventilsitz C wird zuerst der Leder- oder Kautschukring H, Fig. 7, gelegt, auf diesen alsdann der eigentliche Ventilkörper 7, Fig. 5 und 6. Auf seiner unteren Seite/, Fig. 6, ist dieser Ventilkörper mit der Kautschuk- oder Lederklappe K versehen, welche durch die Flachfeder L leicht auf ihren Sitz aufgedrückt wird. Die Aussparung M des Ventils I ist mit einer entsprechenden Anzahl Oeffhungen versehen, durch welche die Luft in das Fafs eintreten kann, wenn sich bei Unterdruck im Fasse die Klappe K nach unten öffnet. Auf das Ventil / drückt die Spiralfeder N, Fig. 4, von dem Schraubendeckel Q., Fig. 2 und 3, regulirt.
Uebersteigt der Gasdruck im Fasse das gewünschte Maximum, so hebt sich der ganze Ventilkörper I von seinem Sitz und läfst das Gas durch die seitlich angebrachte Oeffhung R (durch welche auch gegebenenfalls die Luft einströmt) austreten.
Man kann sich derselben Spundconstruction auch für selbstthätige Fafszapfen bedienen; zu diesem Zwecke genügt es, die Anordnung umzukehren, wie in Fig. 9 dargestellt. Der Holzspund G, Fig. i, fällt hier weg und das Rohr E wird verlängert und umgebogen.
Das Ventil K kann auch durch eine Kugel aus Kautschuk oder dergleichen ersetzt werden.
Das in Fig. 10 und 11 dargestellte System besteht aus einem Eisenrohr E mit unterem Gewinde, um in einen Zapfen eingelassen und dann mit einer Mutter darin befestigt zu werden. Oben trägt es einen Ventilsitz C und das Rohr A.
Auf diesem Ventilsitz sitzt das Ventil / mit der Feder N, welches unten ein kleines Ventil K mit der schwachen Feder L trägt.
Es ist leicht ersichtlich, dafs der Apparat, wenn er in einen Spund eingesetzt wird, das Fortrollen des Fasses gestattet, ohne dafs er Flüssigkeit entweichen läfst, da sich das kleine Ventil K, wenn das Fafs umgelegt wird, auf das grofse Ventil I auflegt. Wenn das Fafs angezapft wird und infolge dessen Unterdruck
in demselben entsteht, so drückt die äufsere Luft auf das Ventil K durch die in / angebrachten Löcher und läfst dabei die schwache Feder L nachgeben. Die Luft wird während des Abzapfens zugeführt, aber sofort wieder abgesperrt, sobald der Unterdruck nachlä'fst, indem alsdann die Feder L das Ventil K auf seinen Sitz zurückführt.
. Ist Ueberdruck im Fasse vorhanden, so hebt sich das Ventil i, der Wirkung der Federn N entgegen, in die Höhe, und der Ueberdruck entweicht durch eine Oeffnung JR.
Der in Fig. 12 bis 17 dargestellte Apparat besteht aus einer umgebogenen Röhre E, welche an ihrem anderen Ende mit einer kupfernen Kapsel von konischer Form versehen ist, welche eine Höhlung A hat.
Das Ventil I ist nach rechts verlängert und umfafst mit einer in dieser Verlängerung angebrachten ovalen Oeffnung I1 das gebogene Rohr E. Auf dieses Ventil kommt ein zweites Ventil K, Fig. 14 bis 17, welches sich unter dem Druck der unten eintretenden Luft öffnet und durch sein Eigengewicht schliefst.
Das Ventil / ist an der Kupferkapsel A durch eine Feder befestigt, welche durch den Haken J" des Ventils J und den Ansatz χ der Kapsel A hindurchgeht. Der Druck des Ventils / wird durch die Feder N, welche durch die Mutter Q. mehr oder weniger gespannt wird, regulirt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Um aus Fässern bei innerem Ueberdruck Gas austreten und in dieselben, sobald durch Abzapfen Unterdruck entsteht, Luft eintreten zu lassen, ein durch stellbaren Federdruck auf seinen Sitz geprefstes Auslafsventil (I), das zugleich den Ventilsitz eines Einlafsventils einer Klappe, Kugel oder dergleichen (K) bildet, welches Doppelventil in oder an einem hölzernen oder metallenen Spunde (Fig. 1 bis 8 und 10) angebracht oder als besonderes Armaturstück (Fig. 9 und 12) ausgeführt sein kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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