DE375643C - Verfahren und Einrichtung zum Entwickeln von Filmbaendern - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Entwickeln von Filmbaendern

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DE375643C
DE375643C DEF49625D DEF0049625D DE375643C DE 375643 C DE375643 C DE 375643C DE F49625 D DEF49625 D DE F49625D DE F0049625 D DEF0049625 D DE F0049625D DE 375643 C DE375643 C DE 375643C
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DE
Germany
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development
developer
liquid
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showers
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DEF49625D
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D5/00Liquid processing apparatus in which no immersion is effected; Washing apparatus in which no immersion is effected
    • G03D5/04Liquid processing apparatus in which no immersion is effected; Washing apparatus in which no immersion is effected using liquid sprays
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/26Processes using silver-salt-containing photosensitive materials or agents therefor

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Processing Devices Using Wet Methods (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description

375648
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren und eine Einrichtung zur fortlaufenden Entwicklung eines belichteten Filmbandes, wobei es unerheblich ist, ob die auf 5. dem Filmbande befindlichen Einzelaufnahmen unter verschiedenen Verhältnissen aufgenommen und daher verschieden belichtet und exponiert sind.
Das Verfahren und die neue Einrichtung ίο gestattet trotz der durch die verschiedene Belichtung der einzelnen Filmstrecken bedingten wechselnden Entwicklungsdauer eine durchlaufende Entwicklungsarbeit, ohne daß die Filmstücke, wie dies bisher meist üblich ist, entsprechend den unter gleichen Voraussetzungen und insbesondere Balichtungsverhältnissen aufgenommenen Teilstücken gesondert behandelt zu werden brauchen.
Nun sind zwar zum fortlaufenden Entwickeln von Filmbändern schon Maschinen vorgeschlagen worden, welche die Überwachung und Beeinflussung des Entwicklungsvorganges gestatten, so daß trotz der verschieden exponierten Filmstrecken und der dadurch wechselnden Entwicklungsdauer fortlaufende Bandentwicklung möglich ist.
Diesen bekannten Einrichtungen gegenüber zeichnet sich der Erfindungsgegenstand durch größte Einfachheit der Anlage wie auch des Arbeitsverfahrens aus und läßt mit wesentlich billigeren Mitteln den gleichen Erfolg erzielen, wie mit den teueren umständlichen Maschinen, zu deren Bedienung geschulte Arbeiter erforderlich sind.
Das neue Entwicklungsverfahren kennzeichnet sich dadurch, daß man das belichtete Filmband zur Vorentwicklung zunächst durch ein träge wirkendes Hervorruferbad (Standentwickler) durchlaufen läßt und anschließend hieran zum Zwecke der Auf- bzw. Fertigentwicklung der Einwirkung eines Schnellentwicklers aussetzt, dessen Wirkung auf den Film je nach Bedarf streckenweise ein- oder abschaltbar ist, was an sich sonst bekannt ist.
Zur Hemmung der ungewollten Weiterentwicklung ist dabei vorteilhaft neben dem Schnellentwickler Unterbrecherflüssigkeit vorgesehen, was ebenfalls schon vorgeschlagen wurde z. B. in der Patentschrift 333613, sowie Spülwasser angeordnet, wobei mindestens die Unterbrecherflüssigkeit gleich dem Schnellentwickler je nach Bedarf streckenweise ein- oder abgeschaltet werden kann, so daß dessen Wirkung gegen das Filmband regelbar ist.
Eine zur Ausübung des neuen Entwicklungs-Verfahrens dienende Einrichtung ist in der Zeichnung in schematischer Darstellung beispielsweise veranschaulicht. In dem Dunkelkamme rraum A ist ein Trog 1 mit träge wirkendem Entwicklungsbad vorgesehen, welches in etwa 50 Minuten völlig durcharbeitet. Die belichtete Filmkassette 2 wird nun; in den Raum A nahe dem Trog 1 aufgestellt oder an diesem selbst in zweckentsprechender Weise befestigt und das aus der Kassette 2 kommende Filmband, über Rollen geführt, durch das Entwicklungsbad 1 geleitet. Die Transportrollen 11 für das Filmband 3 sind nun derart angetrieben, daß sie dasselbe dauernd und so langsam fortbewegen, daß es etwa 30 Minuten, von der Eintauchstelle bis zur Auslaufstelle gerechnet, in dem Bade verbleibt. Dadurch erfolgt die Vorentwicklung des Filmbandes vollständig selbsttätig und ohne weitere Bedienung.
Kurz nach Verlassen des Bades 1 läuft das Filmband 3, welches durch Beigabe von Chemikalien, beispielsweise Phenosaphranin in die Entwicklerflüssigkeit, gegen schwachen Lichteinfluß nicht mehr empfindlich ist, in den mit hellerem Dunkelkammerlicht versehenen Raum B über und überspannt dort freiliegend
375043
einen Aufsammeltrog 4, dessen eines Ende die Weitertransportwalzen 12 trägt. Über dem Aufsammeltrog 4 sind in einzelnen Gruppen Brausen 5, 6, 7 angeordnet, die durch Absperr-5 organe 13 ausschaltbar sind und unter denen das Filmband vorbeizieht.
Die Brausen 5 einer jeden Gruppe sind an einen Behälter 8 angeschlossen, der Unterbrecherflüssigkeit zur Hemmung der Weiterentwicklung enthält und diese gegen die einzelnen Brausen zuleitet.
Die Brausen 6 einer jeden Gruppe sind an den Wasserbehälter 9 und die Brausen 7 an den Behälter 10 angeschlossen, der mit Schnellentwickler gefüllt ist.
Die Wasserbrausen 6 laufen ständig und duschen den Film ab, während die Unterbrecherbrausen 5 und die Schnellentwicklerbrausen 7 je nach Bedarf durch den den Entwicklungsvorgang überwachenden Arbeiter eingeschaltet werden.
Da der Raum B helleres Licht, zweckmäßig gelbes Licht, besitzt und das Filmband frei gespannt über den Aufsammeltrog 4 hinwegläuft, so gestattet der Film bequeme Durchsicht und damit auch Beobachtung des Entwicklungsvorganges. Kommt nun stellenweise Weiterentwicklung des Filmbandes in Frage, so wird die eine oder andere der Schnellentwicklerbrausen 7 in Tätigkeit gesetzt und durch Abbrausen die Weiterentwicklung der betreffenden Filmstrecke eingeleitet..
Ist die Entwicklung genügend erfolgt, so wird dieselbe durch Unterbrechung. des Entwicklerzuflusses infolge Betätigung der zugehörigen Abschlußorgane eingestellt und die nächstgelegene Brause 5 mit Unterbrecherflüssigkeit geöffnet, wodurch die Entwicklung gehemmt ist.
Der gehörig abgespülte Film wird beim Verlassen der hinteren Transportrollen 12 in das Fixierbad übergeleitet.
Durch die nach Bedarf regelbare Einschaltung der Brausengruppen ist eine genaue Beeinflussung des EntwicklungsVorganges möglich, der infolge der Durchsichtigkeit des Filmbandes bequem verfolgt und geregelt werden kann.
Die Anzahl der hintereinandergeschalteten Brausengruppen kann natürlich eine beliebige sein und es kann an letzter Stelle auch noch eine Brause vorgesehen sein, die während des Betriebes der Entwicklungseinrichtung Fixierbadflüssigkeit abgibt, so daß das Filmband nach der Entwicklung auch unmittelbar fixiert wird und nicht erst in ein besonderes Fixierbad übergeleitet zu werden braucht.
Die Brausengruppen, die bei dem Ausführungsbeispiel über dem unten durchlaufenden Fümbande angeordnet sind, kann man natürlieh auch in der Umkehrung anordnen, so daß dieBrausen unter dem darüber hinwegziehenden Fümbande liegen und gegen dieses von unten wirken. Das Fümband ist in diesem Falle gedreht und läuft mit der Schichtseite nach unten. Die Bearbeitungsflüssigkeit kann dabei entweder aus hochgelegenen Behältern unter natürlichem Drucke zugeführt oder aber aus tiefer gelegenen Behältern durch neutrale, die Flüssigkeit nicht beeinflussende Druckmittel, beispielsweise Kohlensäure, ausgepreßt werden, die man auf den Flüssigkeitsspiegel im Behälter wirken läßt.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Entwickeln von Fümbändern in einem Stück, dadurch gekennzeichnet, daß man das belichtete Filmband (3) zur Vorentwicklung zunächst durch ein träge wirkendes Hervorruferbad (1) laufen läßt, und anschließend hieran zum Zwecke der Auf- bzw. Fertigentwicldung der Einwirkung eines Schnellentwicklers aussetzt, dessen Wirkung auf den Film je nach Bedarf streckenweise ein- oder abschaltbar ist.
2. Ausbüdungsweise des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man neben dem Schnellentwickler Unterbrecherflüssigkeit zur Hemmung der Weiterentwicklung sowie Spülwasser, letzteres zweckmäßig ständig auf das Fümband einwirken läßt, während man die Unterbrecherflüssigkeit gleich dem Schnellentwickler je nach Bedarf streckenweise ein- oder abschaltet.
3. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnellentwickler sowie die Unterbrecherflüssigkeit und das Spülwasser durch nach Bedarf einschaltbare Brausen zugeleitet wird, die nach dem Vorentwicklungsbade (1) angeordnet sind und vor welchen das Fümband (3) frei gespannt hinwegläuft, so daß es Durchsicht und damit Beobachtung des Entwicklungsganges gestattet.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Brausen (5, 6, 7) zu mehreren hintereinander angeordneten Gruppen vereinigt sind, von denen jede gesondert Unterbrecherflüssigkeit, Spülwasser oder Schnellentwickler je nach Bedarf abgibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEF49625D 1921-07-04 Verfahren und Einrichtung zum Entwickeln von Filmbaendern Expired DE375643C (de)

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DE (1) DE375643C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1025716B (de) * 1955-05-04 1958-03-06 Hans Soennke Verfahren zur Nassbehandlung von photographischem Material
DE1059286B (de) * 1952-10-08 1959-06-11 Zindler Lumoprint Kg Vorrichtung zum Herstellen positiver Abzuege nach dem Diffusionsverfahren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059286B (de) * 1952-10-08 1959-06-11 Zindler Lumoprint Kg Vorrichtung zum Herstellen positiver Abzuege nach dem Diffusionsverfahren
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