DE37556C - Gashähne mit elektrischem Anzeiger - Google Patents
Gashähne mit elektrischem AnzeigerInfo
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- DE37556C DE37556C DENDAT37556D DE37556DA DE37556C DE 37556 C DE37556 C DE 37556C DE NDAT37556 D DENDAT37556 D DE NDAT37556D DE 37556D A DE37556D A DE 37556DA DE 37556 C DE37556 C DE 37556C
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- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F17—STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
- F17D—PIPE-LINE SYSTEMS; PIPE-LINES
- F17D5/00—Protection or supervision of installations
- F17D5/005—Protection or supervision of installations of gas pipelines, e.g. alarm
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Measuring Volume Flow (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung hat eine höchst einfache Anordnung zum Gegenstand, die,
wenn man die Gasuhr eines Gebäudes schliefst, sofort erkennen läfst, ob etwa ein von dieser
Uhr aus gespeister Brenner offen geblieben ist. Dieser Apparat kann auch an Gasuhren angebracht
werden, welche mit der Hand, und für solche, welche aus der Ferne geschlossen
werden. Für diese letzteren besonders hat die nachstehend beschriebene Disposition grofsen
, praktischen Werth.
Wie Jedermann weifs, ist es unklug und kostspielig, den Gaszähler offen zu lassen, wenn
man das Gas nicht gebraucht, und doch wird er nur in seltenen Fällen regelmäfsig geschlossen.
Dies läfst sich auf verschiedene Ursachen zurückführen, deren hauptsächlichste wohl folgende
sein mögen: die Schwierigkeit, den Gasmesser nicht von dem Orte aus handhaben zu können,
an dem man sich aufhält, und die Gefahr, welche aus einem Abschliefsen des Zählers erwachsen
kann, wenn Gasbrenner offen geblieben sind.
Um diesem Uebelstande entgegenzutreten, haben wir eine Anordnung geschaffen, die eine
absolute Sicherheit gewährt. Sie besteht in einem elektrischen Contact, welcher ein Läutewerk
anschlägt, wenn, nachdem der Zähler geschlossen ist, ein Gasbrenner offen blieb.
Dadurch aufmerksam gemacht, wird es ein Leichtes sein, den Hahn zu entdecken, der nicht
in Ordnung ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist: ■' ·
Fig. ι eine Vorderansicht des Hahnes, den wir zur Anwendung bringen;
Fig. 2 eine Seitenansicht desselben.
Fig. 3 zeigt die Leitung, welche den Brenner, das Läutewerk und die Gasuhr in sich fafst.
Fig. 4 vergegenwärtigt den Schliefsungsapparat zur Handhabung aus der Ferne, in
Combination mit der Sicherheitsvorrichtung,
Fig- 5· ■
A ist der Schlüssel des Gashahnes, B eine
Gontactfeder, welche sich in der Oeffnungslage des Hahnes gegen die Klemmschraube C lehnt.
Der negative Pol des Läutewerkes ist durch die Röhre mit dem Hahn und der Feder verbunden;
der positive Pol steht mit der Klemmschraube C vermittelst eines isolirten Drahtes
in Verbindung. Durch einen Zwischensatz d ist die Klemmschraube von der Leitungsröhre
isolirt. -
Durch diese Anordnung, welche den Contact der Feder B mit der Schraube C herstellt, ist
der Strom indessen noch nicht geschlossen, eine zweite Unterbrechung besteht noch an
der Gasuhr, derart, dafs das Läutewerk stumm ist, so lange der Zähler offen bleibt.
Bewerkstelligt man indessen den Abschlufs der Gasuhr, so, bringt dieses Manöver einen
Stromschlufs mit sich vermittelst einer der oben beschriebenen ähnlichen oder jeder anderen Vorrichtung,
z. B. der Contacte B1 C1, Fig. 3 und 5,
und das Klingewerk wird thätig sein, bis der Strom durch Schlufs des offen gebliebenen
Hahnes unterbrochen wird.
Bei einem Lüster, einem Kronleuchter oder jedem Apparat mit mehreren Brennern genügt
es, den Haupthahn mit dem Läutewerk zu verbinden.
Eine Anzeigetafel könnte im Bedürfnifsfalle genau den Brenner bezeichnen, der nicht in
Ordnung ist. In den Wohnungen, welche schon elektrische Läutewerke besitzen, läfst sich
die gegenwärtige Anordnung leicht mit der bestehenden combiniren. ■ ■ ·
Wenn man einen Apparat zur Bedienung des Zählers auf Distanz zur Anwendung bringt,
ist die Anordnung eine etwas andere.
In diesem Falle ist der Kopf des Schlüssels am Gasmesser in fester Verbindung mit einer
Spurscheibe D, die genügend grofs und in horizontaler Lage aufgesetzt ist. An der
Scheibe ist eine Schnur befestigt, welche durch den Winkelhebel F functionirt und über eine
Leitrolle F führt.
Wenn man den Zähler öffnet, zieht man die Hauptrolle D mittelst der mit dem Hebel E
combinirten Schnur an und damit den vier-
• kantigen Kopf des Schlüssels, der in' der Achse
der Scheibe ruht. Diese letztere trägt einen Ansatz 1, welcher alsdann auf die Stahlfeder R
wirkt und dieselbe spannt.
Der Winkelhebel G hängt mit einem federnden Riegel zusammen, der gegen die Unterseite
der Scheibe D drückt, welche eine in ein Lager endigende Nuth besitzt. Hat nun der
/Schlüssel eine Vierteldrehung gemacht und der -Hahn ist offen, dann schnappt der Federriegel
-in das Lager der Nuth ein und hält die Scheibe in dieser Lage, ungeachtet der Gegen-,
wirkung der Feder jR. Zum Schliefsen des Zählers genügt es, die mit dem Winkelhebel G
'- correspondirende Schnur anzuziehen, damit die Scheibe und damit der Schlüssel nach Aus-
• lösung des Riegels, der Wirkung der Feder F
-folgend, in die Schliefsungslage zurückgeht.
Ein Blick auf die Schnüre genügt, um sich
■ davon zu überzeugen, ob der Gasmesser offen oder geschlossen ist.
Die Contactvorrichtung am Zähler selbst kann aus einem mit einem Federblatt J31 versehenen
und vermittelst einer Druckschraube C2 .. auf einem Theile befestigten Reiter B2 bestehen,
wobei die Anordnung so getroffen ist, dafs der Stromschlufs durch die Berührung des Federblattes
mit einer von der Leitung isolirten und
■ mit · dem- Läutewerk durch einen Draht verbundenen
Klemmschraube C! herbeigeführtwird, sobald der Zähler geschlossen ist. Man könnte
auch, im Gegensatz zu dieser Anordnung, den Reiter B2 auf der Scheibe D befestigen, um den
gleichen Zweck zu erreichen, Fig. 5.
Claims (2)
1. Eine Einrichtung, um auf elektrischem
Wege anzuzeigen, ob beim Schliefsen eines Gaszählers alle mit diesem verbundenen
Brennerhähne geschlossen sind, darin bestehend, dafs in ihrer Oeffnungslage sämmtliche
Brennerhähne infolge gegenseitiger Berührung ihrer Contacte B C mit dem einen Pol eines elektrischen Läutewerkes
verbunden sind, dessen anderer Pol mit dem isolirten Contact C1 am Gaszähler
verbunden ist, so dafs durch Schliefsen des Hahnes des letzteren über dessen Contact B1,
den Metallkörper des Zählers und die nach den Brennern führenden .Gasleitungsröhren
Stromschlufs hergestellt und das Läutewerk erregt wird, wenn noch ein Hahn offen
ist, dafs dagegen der Stromkreis unterbrochen bleibt, wenn sämmtliche Brennerhähne
geschlossen sind, indem alsdann durch Trennung von deren Contacten B C
die Verbindung mit dem Läutewerk unterbrochen ist.
2. In Verbindung mit der unter 1. gekennzeichneten Einrichtung eine Vorrichtung
zum Schliefsen des Gasmessers aus der Entfernung, bestehend:
a) aus einer mit dem Haupthahnschlüssel fest verbundenen Scheibe D, welche
mittelst des Winkelhebels E und der über die Rolle F laufenden Schnur bewegt
wird;
b) aus der Feder R, welche auf den Knaggen J wirkt und durch ihre Spannung
den Schlufs des Haupthahnes zu bewirken sucht;
c) aus einem Federriegel, der bei geöffnetem Hahn und folglich gespannter
Feder R in eine in der Scheibe D befindliche Nuth eingreift, und welcher,
mittelst des Winkelhebels G zurückgezogen, der Feder R erlaubt, den Haupthahn zu schliefsen,
und wobei der Contact C1 von einem mit dem Hahnschlüssel beweglichen Theile
(Scheibe D) getragen wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE37556C true DE37556C (de) |
Family
ID=313301
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT37556D Expired - Lifetime DE37556C (de) | Gashähne mit elektrischem Anzeiger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE37556C (de) |
-
0
- DE DENDAT37556D patent/DE37556C/de not_active Expired - Lifetime
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