DE375437C - Maschine zum Zunaehen gefuellter und von einer Foerdervorrichtung weiterbewegter Saecke - Google Patents

Maschine zum Zunaehen gefuellter und von einer Foerdervorrichtung weiterbewegter Saecke

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DE375437C
DE375437C DEU7156D DEU0007156D DE375437C DE 375437 C DE375437 C DE 375437C DE U7156 D DEU7156 D DE U7156D DE U0007156 D DEU0007156 D DE U0007156D DE 375437 C DE375437 C DE 375437C
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DE
Germany
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sack
machine
sewing
belt
sacks
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Expired
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DEU7156D
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Union Special Machine Co
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Union Special Machine Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B13/00Machines for sewing sacks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

AUSGEGEBEN
AM 12. MAI 1923
KLASSE 52 a GRUPPE
(U 7156
Die Erfindung betrifft eitie Maschine zum Zunähen gefüllter Säcke, insbesondere die Einrichtung zum Zuführen des Sackes zu der Nähvorrichtung, und bietet den Vorteil, daß die Säcke an jeder beliebigen Stelle vor der Nähvorrichtung auf die Fördervorrichtung aufgesetzt werden können, so daß .es also nicht nötig ist, die Säcke zu ganz bestimmten Stellen hinzuschaffen und zu warten, bis durch die langsam arbeitende Fördervorrichtung der Sack an die Nähvorrichtung gelangt. Ferner wird durch die neue Maschine das .Herabrutschen eines Teiles des oberen Sackendes mit Sicherheit vermieden, so daß ungenügend zugenähte Säcke nicht vorkommen. Die Erfindung besteht darin, daß das offene Ende des Sackes derart der Nähvorrichtung zugeführt wird, daß eine gerade, zur oberen
Kante des Sackes parallele Naht entsteht. Zu diesem Zwecke wird das offene Ende des Sackes auf Stiften festgesteckt, die auf einem endlosen Bande oder Kette sitzen. Dieses Band vollführt eine bestimmte Bahn, so daß das Zuführen des Sackes zur Nähvorrichtung und von dieser weg derart erfolgt, daß eine gerade Naht hergestellt wird. Auf der Maschine ist außerdem eine Einrichtung angeordnet, durch die die Stichreihe zwischen den genähten Säcken zerschnitten wird, sowie eine Einrichtung, durch die der Sack nach dem Nähen und nach dem Durchschneiden der Stichreihe von den Stiften abgenommen wird. In der Zeichnung ist Abb. 1 eine schaubildliche Darstellung eines Teiles der Vorrichtung, Abb. 2 eine Vorderansicht, aus der einzelne Teile der Nähvorrichtung der Deutlichkeit halber fortgelassen sind, Abb. 3 ein Grundriß der in Abb. 1 gezeichneten Teile, Abb. 4 eine Einzeldarstellung des Endes des Armes der Nähmaschine und des endlosen Bandes zum Zuführen des offenen Endes des Sackes, Abb. 5 eine Vorderansicht der Nähvorrichtung, Abb. 6 eine schaubildliche Darstellung der Maschine, in der die Einrichtung zum Durchschneiden der Stichreihe zwischen zwei genähten Säcken dargestellt ist, Abb. 7 eine Endansicht eines Teiles der Maschine und der Schervorrichtung, Abb. 8 eine ähnliche Ansicht, von der Seite der Maschine gesehen, Abb. 9 ein Grundriß eines Teiles des Stoffträgers, Abb. 10 eine schaubildliche Darstellung eines Schuhes zum Eindrücken der Stichreihe in die Schervorrichtung und Abb. 11 eine Einzeldarstellung dieser Schervorrichtung.
Die Maschine besteht aus einem Tisch 1,
auf dem ein Träger zum Zuführen der zu nähenden Säcke angeordnet ist. Dieser Träger besteht aus einem Tisch 2 und einem endlosen Bande 3, das über Rollen 4 und 5 läuft.
Auf dem Tisch 1 befindet sich ein Ständer 6, an dem ein Schlitten 7 in der Senkrechten verstellbar ist. An diesem Schlitten ist die eigentliche Nähvorrichtung befestigt. Sie besteht aus einem überhängenden Arm 9 und einem zur Führung der Säcke dienenden Arm 10.
In dem Arm 10 ist der zum Vorschieben der Säcke dienende Stoffschieber 11 angeordnet (Abb. 5), dessen Antrieb die übliche Bauart besitzt und ihm eine vierfache Bewegung erteilt. Die Nähvorrichtung besteht aus einer auf einer Nadelstange 13 angeordneten Nadel 12 (Abb. 4). Die Nadelstange wird in der üblichen Weise hin und her bewegt. Sie arbeitet mit einem Schiingenmacher oder einer ähnlichen Einrichtung zur Herstellung der Stiche zusammen.
Die Teile der Nähmaschine werden von ' einer Welle 14 angetrieben, auf der eine [ Riemenscheibe 15 sitzt. Zum Antrieb der Riemenscheibe 15 dient eine senkrechte An-. triebswelle 16 mit Riemenscheibe 17 und Riemen 19. Die letztere ist auf einer Konsole τ 8 des Schlittens 7 gelagert und kann sich ; auf der Welle 16 vermöge eines Federkeiles in der Längsrichtung verschieben.
Die senkrechte Welle 16 wird durch \"ermittlung einer Kupplung von einer Riemenscheibe 50 angetrieben (Abb. 5). Sie steht j durch ein Schneckenradgetriebe mit einer j Ouerwelle 52 und diese durch ein Kettenrad-I getriebe mit der Walze 4 zum Zwecke des Anj triebs des Förderbandes 3 in Verbindung. Die Walzen 4 und 5 sind auf einem Schlitten angeordnet, der mittels zweier Schraubenspindeln 53, 53 in der Senkrechten eingestellt werden kann. Die Schnecke des Schneckenradgetriebes ist auf der Welle 16 in der j Längsrichtung verschiebbar, so daß die senkrechte Verstellung der Walzen 4 und 5 ohne weiteres erfolgen kann.
Der gefüllte Sack ist in den Abbildungen mit B bezeichnet. Sein offenes Ende wird der Nähvorrichtung zugeführt und mittels der j Nähvorrichtung zugenäht. Damit die Naht gerade über den Sack verläuft, ist eine Haltevorrichtung für das offene Sackende vorgesehen, die sich 'mit dem Sack mit derselben j Geschwindigkeit fortbewegt wie die Vor- ! Schubvorrichtung der Nähvorrichtung und das Förderband 3. Diese Einrichtung besteht aus einem endlosen Bande 20, das über Rollen 21 und 22 geführt ist (Abb. ij. Die senkrechten Achsen dieser Rollen liegen auf beiden Seiten der Nähvorrichtung. Auf dem Bande sind in gewissen Abständen Stifte 23 angeordnet. Die Lager 26, 27 der Wellen der Rollen 21 und 22 sind in Armen eines Bockes 24 angeordnet, dessen Grundplatte 25 am Schlitten 7 festgeschraubt ist.
Die Rolle 21 ist auf einer kurzen, in dem Lager 26 geführten Welle angeordnet. Die die Rolle 22 tragende Welle 28 ist in dem Lager 27 und in einem zweiten Lager 29 geführt, das in einem von der Grundplatte 25 vorragenden Arm angeordnet ist. Sie erhält schaltende Drehbewegung durch Vermittlung einer Reibungskupplung 31. Der drehbare Arm dieser Kupplung erhält durch einen Lenker 32 von einem Exzenter 33 der Hauptwelle 14 aus eine hin und her gehende Bewegung. H5
Die schaltende drehende Bewegung der Welle 28 wird auf das Band 20 übertragen. Dieses ist über den Stoffträger geführt und läuft in einer Vertiefung 34 des letzteren oberhalb des Stoff Schiebers ii, so daß es die Einrichtungen zum Vorschieben und Nähen des Stoffes in ihrer Arbeit nicht stört. Durch
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diese Vertiefung wird das Band sicher geführt, so daß der Sack die richtige Einstellung in der Senkrechten erhält. Das Band ist in der Senkrechten so steif, daß es das offene Ende »des Sackes gerade führen kann. Dadurch wird mit Sicherheit eine gerade Naht erhalten.
Rechts von der Nähvorrichtung liegt hinter
dem vorderen Trumm des Bandes 20 eine Stange 340, die ein Widerlager für das Band beim Aufstecken des Sackes auf die Stifte bildet.
An ieinem Arm 35 des Lagers 27 ist eine schrägstehende Platte 36 befestigt, durch deren Schlitz 37 das Band und die Stifte hindurchtreten können (Abb. 3). Diese Platte erstreckt sich quer über das Band und dient dazu, den Sack von den Stiften abzustreifen. Das in den Abb. 6 bis 11 dargestellte Aus-
ao führungsbeispiel entspricht im wesentlichen dem oben beschriebenen. Nur ist außerdem noch eine Einrichtung zum Zerschneiden der Stichreihe zwischen den genähten Säcken vorgesehen. Die Maschine stellt nämlich eine
Kette von Stichen her, wenn die Nähvorrichtung zwischen zwei Säcken arbeitet. Es empfiehlt sich, diese Stichreihe durchzuschneiden, so daß die Säcke getrennt abgenommen werden können.
An dem den Stoffträger tragenden Arm 10 sitzt eine Platte 40, in deren Schlitz 41 der Stoffschieber 11 liegt. An den Schlitz 41 schließt nach hinten ein Schlitz 42 an. Der Stoff wird durch einen Stoffdrücker 43 an die Platte angedrückt. Ein Schuh 44 des Stoffdrückers ist an einem Schaft 45 befestigt, der in einer am Stoffdrücker sitzenden Hülse 46 verschiebbar ist, und im allgemeinen durch eine Feder 47 gegen den Stöffträger gedrückt wird. Der Schuh ist an dem Schaft drehbar gelagert und besitzt eine abgeschrägte Druckfläche 48 (Abb. 10). Der Stoffdrücker besitzt unmittelbar vor dem Schlitz 42 einen Einschnitt, und diese beiden Einschnitte sind so breit, daß sie dem Drückerschuh den Durchtritt gestatten, wie in Abb. 11 dargestellt ist. Indessen kann nur ein Teil des Schuhes durch die Einschnitte hindurchgedrückt werden. Wie sich aus Abb. 11 ergibt, wird der Drückerschuh 44 angehoben, wenn der Stoff zwischen die Spitze des letzteren und den Stoffträger tritt. Er hat dann die in Abb. 7 gezeichnete Stellung. Wenn der Sack aber durch die Nähvorrichtung durchgegangen ist, so wird der Schuh auf die Stoffplatte zu gedrückt, so daß die an den Sack anschließende Kette von Stichen hinter den Stoffträger 40 gedrückt wird.
Hinter dem Stoffträger 40 liegt eine Schervorrichtung, die aus einer feststehenden Klinge 49 und einer beweglichen Klinge 150 besteht. Die bewegliche Klinge ist auf einer beweglichen Schwinge 151 gelagert, die durch einen Lenker 152 von der Vorschubvorrichtung der Maschine hin und her bewegt wird. Wenn die Stichreihe hinter den Stoffträger 40 gedrückt wird, so gelangt sie in die Bahn der Klinge 150, so daß sie abgeschnitten wird.
Im Betriebe wird der Sack auf das Förderband 3 gestellt, und sein offenes Ende wird auf die Haltestifte 23 gesteckt. Darauf wird der Sack durch das Förderband und das Band 20 zur Nähvorrichtung befördert. Der Stoffschieber befördert nun den Sack mit derselben Geschwindigkeit weiter wie das Band 20 und das Förderband, bis der Sack durch die Nähvorrichtung durchgegangen ist. Hierbei hält das Band 20 das offene Ende des Sackes gerade, so daß eine gerade Naht entsteht. Nachdem der Sack genäht und aus der Nähvorrichtung herausgekommen ist, wird die nun gebildete freie Stichreihe durch den Fuß 48 in die Bahn der Schervorrichtung gedrückt und von dieser abgeschnitten. Gleichzeitig wird der Sack durch die Platte 36 von den ihn haltenden Stiften abgehoben, so daß er nun vollkommen frei von der Maschine ist.
Bei der Arbeit steht der Arbeiter vor der Nähvorrichtung oder in der Nähe derselben, und da die Nähvorrichtung infolge der An-Ordnung an dem vorragenden Arm vor dem Förderbande liegt, kann der Arbeiter leicht an die zu nähenden Säcke herangelangen, um die Säcke auf das nach vorn freiliegende Förderband zu stellen und das offene Ende an den Stiften festzustecken.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Zunähen gefüllter und von einer Fördervorrichtung weiterbewegter Säcke mit vorn freiliegender Nähmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Band der Fördervorrichtung eine Reihe von Stiften besitzt, auf denen das offene Ende des Sackes festgesteckt wird und die den Sack während des Nähens halten.
2. Nähmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine das obere Förderband umschließende Platte (36), durch die der Sack von dem Förderbande (20) abgenommen wird.
3. Nähmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Fördervorrichtung eine schrittweise Bewegung besitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEU7156D 1917-11-21 1920-07-10 Maschine zum Zunaehen gefuellter und von einer Foerdervorrichtung weiterbewegter Saecke Expired DE375437C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US203155A US1403874A (en) 1917-11-21 1917-11-21 Feeding mechanism for filled-bag-sewing machines

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE375437C true DE375437C (de) 1923-05-12

Family

ID=22752745

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU7156D Expired DE375437C (de) 1917-11-21 1920-07-10 Maschine zum Zunaehen gefuellter und von einer Foerdervorrichtung weiterbewegter Saecke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1114690B (de) * 1959-05-27 1961-10-05 Xaver Fendt & Co Maschinen U S Regulaer-Kettenstich-Naehmaschine
US3554146A (en) * 1968-10-14 1971-01-12 Stanley A Mcclusky Means and method for sewing bags filled with discrete articles
US4137855A (en) * 1977-06-20 1979-02-06 Mcclusky Stanley A Transfer means for a pliant bag having contents therein

Also Published As

Publication number Publication date
US1403874A (en) 1922-01-17

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