DE375252C - Stopfbuechsendichtung - Google Patents

Stopfbuechsendichtung

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DE375252C
DE375252C DEL48874D DEL0048874D DE375252C DE 375252 C DE375252 C DE 375252C DE L48874 D DEL48874 D DE L48874D DE L0048874 D DEL0048874 D DE L0048874D DE 375252 C DE375252 C DE 375252C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/18Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for elastic or plastic packings
    • F16J15/20Packing materials therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

  • Stopfbüchsendichtung. Die zur Dichtung von Stopfbüchsen verwendeten Packungen bestehen in der Regel aus Fasermaterial oder aus Metall. Die ersteren, die als Weichpackung bezeichnet werden, lassen sich gut in die Stopfbüchsen einbringen, sind jedoch, insbesondere bei Heißdampfbetrieb, sehr wenig haltbar. Metallpackungen sind zwar weit haltbarer und können bei guter Beschaffenheit der Kolbenstangen und bei genauer Einpassung auch gut abdichten; sie sind jedoch, da sie eingegossen oder unter hohem Druck eingepreßt werden, so starr, daß sie eine nur geringe Schmierfähigkeit besitzen und beim Anziehen der Stopfbüchsenbrille sich nur wenig in zur Kolbenstange senkrechter Richtung ausdehnen, d. h. nicht genügend abdichten, ein Nachteil, der besonders bei abgenutzten oder unebenen Kolbenstangen sehr störend ist. Außerdem müssen für jede Größe einer Stopfbüchse besondere Packungen vorrätig sein, da sie infolge ihrer Starrheit nicht verschiedenen Größen angepaßt werden können. Man hat ferner die gleichzeitige Verwendung von Metall und Fasermaterial in den verschiedensten Formen vorgeschlagen, wobei in der Regel das Fasermaterial dichten und das Metall zur Verstärkung dienen sollte. Hierdurch wurde an der geringen Haltbarkeit des Fasermaterials nichts geändert. Eine wirklich haltbare Dichtung kann nur erzielt werden, wenn das Metall allein das Dichthalten bewirkt. Die Metallpackungen selbst hat man in verschiedener Weise hergestellt, z. B. aus verhältnismäßig kurzen Metallstücken, wie Körnchen, Blättchen oder Spänen, oder aus langen, flachen Metalldrähten. In allen Fällen wurde das Metall unter hohem Druck e=ngepreßt oder eingestampft und vor oder nach dem Pressen mit Schmiermittel versetzt. Um bei Verwendung von feinen Metalldrähten diese leicht aufbewahren zu können, ohne daß sie sich verwirren, ist vorgeschlagen, sie zu Bündeln zu vereinigen und diese lose zu verdrehen. Die hierdurch erhaltenen Erhöhungen und Vertiefungen sollen sich beim Einstampfen der Drähte ineinanderlegen und dadurch ein Gleiten der aufeinanderliegenden Schichten verhüten. In allen Fällen bildet die Dichtung eine verhältnismäßig starre Metallmasse.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Stopfbüchsendichtung aus feinen Metalldrähten, die im Gegensatz zu den bisherigen elastisch ist. Dies wird dadurch erreicht, daß die aus nicht elastischem Metall bestehenden Drähte zu Schnüren und diese zu einem Seil, das auf der Außenfläche geglättet ist, verdreht sind. Infolge der Verdrehung zu Schnüren und dieser zu einem Seil erhalten die Drähte und das Seil eine Elastizität, die beim Anziehen der Stopfbüchsenbrille sich in einer Ausdehnung der Dichtung in zur Kolbenstange senkrechter Richtung äußert. Es legen sich die Drähte gegen Kolbenstange und Stop:büchsenwandurig °elastisch an und bewirken dadurch eine gute Abdichtung.
  • Die Zwischenräume zwischen den Drähten können unmittelbar bei der Herstellung des Seiles bequem mit Schmiermitteln (Fett, Graphit o. dgl.) gefüllt werden oder können auch zunächst urigefüllt bleiben, um sich im Betriebe mit dem ablaufenden5chmiermittel zu sättigen. In jedem Falle ergibt die aus einem Metallseil bestehende Dichtung eine außerordentlich große Anzahl von engen und engsten Fugen, Formen und Kanälen, welche eine vollendete Labyrinthdichtung im Gegensatz zur einfachen Flächendichtung gewährleisten, wie sie bei sonstigen Metallpackungen die Regel bildet.
  • Vorteilhaft läßt man die das Seil bildenden Drähte aus Bleilegierung u. dgl. unmittelbar beim Ziehen dieser Drähte durch ein graphithaltiges Bad o. dgl. laufen, wodurch sie einen genügend starken Graphitüberzug annehmen, der nicht bloß im Betriebe der Stopfbüchse nützlich ist, sondern auch die Arbeit des Drahtziehens erleichtert.
  • Die neue Packung kann als Seil von beliebiger Länge in den Verkehr gebracht werden. Vorteilhaft wird der Durchmesser des Seiles den in der Praxis vorkommenden Packungsstärken angepaßt. Selbstverständlich kann man aber auch eine stärkere Packung mittels mehrerer Lagen eines dünneren Packungsseiles herstellen.
  • Damit das Seil an der Kolbenstange und der Stopfbüchsenwandung ohne Zwischenräume überall anliegt, wird es nach der Herstellung zwecks Erzielung einer möglichst glatten Oberfläche nachträglich geglättet, indem es z. B. durch eine glatte Düse oder zwischen glatten Platten oder Walzen hindurchgezogen wird. Statt rund kann das neue Dichtungsseil auch eckig, z. B. als Quadratseil, ausgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATEN T-ANSPRUcH Stopfbüchsendichtung aus feinen Metalldrähten, dadurch gekennzeichnet, daß die aus nicht elastischem Metall bestehenden Drähte zu Schnüren und diese zu einem Seil, das auf der Außenfläche geglättet ist, verdreht sind, derart, daß sich die Drähte beim Anziehen der Stopfbüchsenbrille elastisch gegen die Stopfbüchsenwandung und Kolbenstange legen.
DEL48874D 1919-09-12 1919-09-12 Stopfbuechsendichtung Expired DE375252C (de)

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