DE375131C - Blattwender - Google Patents
BlattwenderInfo
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- DE375131C DE375131C DEN21182D DEN0021182D DE375131C DE 375131 C DE375131 C DE 375131C DE N21182 D DEN21182 D DE N21182D DE N0021182 D DEN0021182 D DE N0021182D DE 375131 C DE375131 C DE 375131C
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- DE
- Germany
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- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42D—BOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
- B42D9/00—Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
- B42D9/04—Leaf turners
- B42D9/08—Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively
- B42D9/088—Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively actuated by means other than springs
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
- Blattwender. Die Erfindung betrifft einen Blattwender, bei dem die Wendearme durch eine Schrau-1 enspindel von rechts nach links bewegt «erden.
- Bei einem Notenblattwender dieser Art ist die Schraubenspindel auf ihrer ganzen Länge mit Gewinde versehen und trägt eine Mutter, «-elche mit Seitenarmen auf die Wendearme einwirkt und diese verschiebt. .Nach dem Wenden des Notenblattes muß also die Mutter mit den seitlichen Armen zurückbewegt werden.
- Gemäß Wer Erfindung ist die .Schraubenspindel nur in ihrem mittleren Teil schrauben- und schneckenförmig gestaltet, während die beiden Endteile der Spindel zylindrische Form haben. Jeder Wendearm; hat einen mit Gewinde versehenen Nabenteil, mit dem er nach Auslösung einer Hemmung unter der Einwirkung einer Feder von dem zylindrischen Endteil der Schraubenspindel auf deren Gewindeteil geschoben und nach dem entgegengesetzten zylindrischen Endteil gefördert wird. Der Wendearm wird bei dieser Bewegung außerdem durch einen Fortsatz geradlinig geführt und hat ein schaufelförmig ausgebildetes. Endstück, das unter dem zu wendenden Blatt hinweggleitet und es hebt, wenn es sich der Naht des Blattes nähert, um es schließlich gänzlich umzuwenden.
- Gemäß einer Ausführungsform sind die schaufelförmigen Endstücke drehbar auf den Gewindenaben angeordnet, so daß diese Endstücke 4rn gegebenen Augenblick selbsttätig eine Drehung ausführen und das durch die Gewindenabe bereits angehobene Blatt vollends umwendet.
- In der Zeichnung ist eine Ausführungsform als Beispiel gewählt, nämlich ein Notenblattwender auf einem Ständer.
- Abb. i zeigt diese Ausführungsform in Vorderansicht und Abb. 2 in Seitenansicht.
- Der Notenblattwender besteht in seinem Hauptteil aus einer Stange A. Der Mittelteil dieser Stange ist schneckenförmig und deren beide Enden B, B' zylindrisch. gestaltet. Die Stange ist mit einer Trommel C verbunden, welche in ihrem hohlen Innern eine Feder D trägt. Auf dieser Trommel ist ein Seil oder eine Schnur E angeordnet, die gespannt werden kann (Abb. i).
- Die Stange A ruht auf Unterlagen oder Stützen F; auf ihr sind Kernstücke G angebracht, welche je eine Verlängerung H haben. Diese Verlängerungen H sind mit Löchern I versehen, durch welche eine Führungsstange J geht. Auf den Kernstücken G sind schaufelförmige Stücke K drehbar angeordnet, die zwischen den Blättern, wie später beschrieben werden soll, zu stehen kommen. Diese Stücke tragen ein fingerförmiges Glied L. Das Prellstück Q dient zur Feststellung dieser Vorrichtung, da die Finger L ihren Lauf hemmen. Außerdem ist noch eine Rückschlags-oder Rückd'ruckfeder M vorgesehen, die ein zu :weites Vorrücken der Vorrichtung verhindert, wohingegen die Stoßfeder N die Kernstücke G, die sich auf dem zylindrischen Teil B' der Stange A befinden, vorWärtstreibt. R ist eine Vorrichtung, welche die Drehung der Trommel C in Bewegung hält und dazu dient, die Kernstücke in ihrer Bewegung zu regeln.
- Die Arbeitsweise des Gerätes ist einfach. Das Notenheft muß so angeordnet sein, daß sich seine Blätter gegenüber dem Tragstück F, das den Teil B der Stange A trägt, befinden. Die Blätter liegen in diesem Falle so, daß je ein Schaufelstück zwischen zwei Blättern liegt oder eingeschaltet wird. Mittels einer Vorrichtung, die durch den Fuß oder das Knie betätigt wird, zieht man das Seil oder die Schnur E an. Hierdurch wird die Vorrichtung R, die durch das Klauenstück 0 das erste Kernstück G auf dem zylindrischen Teil B' der Stange A zurückgehalten hatte, vorgeschoben, so daß der Weg. frei ist und sämtliche Kernstücke mittels der Feder N nach vorn gegen den schneckenförmigen Teil der Stange A getrieben werden. Das erste Kernstück G kommt daher auf den schnekkenförmigen Teil der Stange zu sitzen und trennt sich von dem zweiten Kernstück G, welches wiederum von dem Klauenstück P der Vorrichtung L, die ihre Verschiebung fortgesetzt hat, festgehalten wird.
- Da sich das schraubenförmige Stück ,4 der Stange mit der Trommel dreht, so gleitet das Kernstück, welches sich auf ihm befindet und durch seine Verlängerung H am Drehen verhindert ist, längs dieses schneckenförmigen Stückes bis zum Teil B hin. Dieses Hingleiten unter dem Blatt erfolgt, bis der Finger L gegen das Prellstück Q stößt, wodurch es gezwungen ist, eine Teildrehung zu machen, die das Blatt hebt. Da aber auch das schaufelförmige Stück eine Verschiebung erleidet, und zwar durch den schneckenförmigen Teil, der sich auf der anderen Seite des Prellstückes hefindet, so wird das Blatt weitergestoßen, his es sich schließlich ganz drehen muß. Das Kernstück G, welches die Kraft der Feder M überwindet, geht über den Teil B hinaus, wird aber .dort von derselben Feder, die ihre Lage wieder eingenommen hat, zurückgehalten. Wenn das nächste Blatt zu wenden ist, so wiederholt sich derselbe Vorgang, so d'aß sich die einzelnen Kernstücke nach und nach dem ersten anschließen, bis sich alle auf Teil B aneinandergereiht befinden. -
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Blattwender, bei dem die Wendearme durch eine Schraubenspindel von rechts nach links bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenspindel (A) derart angeordnet ist, daß nur ihr Mittelteil schrauben- oder schneckenförmig gestaltet .ist, während die beiden Enden der Stange zylindrische Form haben, und eine Feder (N) die Wendeelemente nach Auslösung einer Hemmung auf die Spindel (A) schiebt, welche ein Kernstück (G) des Wendeelementes aufnimmt, das mit einem Fortsatz (H) geradlinig geführt ist und ein schaufelförmig ausgebildetes Stück (K) trägt, das unter dem Blatt des Buches oder Heftes hinweggleitet und es hebt, wenn es sich der Naht dieses Blattes nähert, und schließlich das Blatt ganz «endet.
- 2. Wender nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die schaufelförmigen Stücke (K) so drehbar auf den Kernstükken (G) angeordnet sind, daß sie selbsttätig im gegebenen Augenblick eine Drehung ausführen und das durch das unter ihnen durchgleitende Kernstück (G) bereits gehol,ene Blatt vollends umwenden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN21182D DE375131C (de) | 1922-06-15 | 1922-06-15 | Blattwender |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN21182D DE375131C (de) | 1922-06-15 | 1922-06-15 | Blattwender |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE375131C true DE375131C (de) | 1923-05-08 |
Family
ID=7341608
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN21182D Expired DE375131C (de) | 1922-06-15 | 1922-06-15 | Blattwender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE375131C (de) |
-
1922
- 1922-06-15 DE DEN21182D patent/DE375131C/de not_active Expired
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