DE37404C - Neuerungen an Schirmen - Google Patents

Neuerungen an Schirmen

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Publication number
DE37404C
DE37404C DENDAT37404D DE37404DA DE37404C DE 37404 C DE37404 C DE 37404C DE NDAT37404 D DENDAT37404 D DE NDAT37404D DE 37404D A DE37404D A DE 37404DA DE 37404 C DE37404 C DE 37404C
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DE
Germany
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stick
spring
umbrella
nose
slide
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT37404D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. RADEMACHER in Berlin N., Elsasserstr. 29
Publication of DE37404C publication Critical patent/DE37404C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B19/00Special folding or telescoping of umbrellas
    • A45B19/10Special folding or telescoping of umbrellas with collapsible ribs

Landscapes

  • Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Neuerung bezweckt, die Schirme in eine handlichere Form zu bringen, welche gestattet, dieselben in die Tasche zu stecken, ohne die Handhabung derselben zu erschweren.
Fig. 1 zeigt den Schirm in geöffnetem, Fig. 2 in halb geschlossenem Zustande.
Die Spannrippen jR reichen nur über den unteren Theil des Schirmtuches und werden ungefähr in der Mitte des Schirmradius an zwei Punkten e und/ durch, den Spannmechanismus gehalten, so dafs dieselben vollständig fest in ihrer Lage erhalten werden und sich nur durch die Spannung des Schirmtuches biegen können, gerade wie bei einem gewöhnlichen Schirm. In der Mitte auf der Strecke ab ist das Tuch frei und wird nur im Mittelpunkt am Stock bei b festgehalten; gespannt wird dasselbe durch den unteren gespannten Theil des Tuches.
Der Spannmechanismus für die Rippen R ist ähnlich wie bei einem gewöhnlichen Schirm. Derselbe besteht aus zwei Stäben dg und hf, welche durch Scharniere i verbunden sind und von denen der eine bei g an einem am Stock festsitzenden Scharnier (Krone) und der andere bei h an einem auf dem Stock verschiebaren Scharnier (Schieber) befestigt ist, genau wie bei einem gewöhnlichen Schirm. Der eine dieser Stäbe hf ist bei / direct mit der Spannrippe scharnierartig verbunden, und der andere ist durch einen Zwischenstab k e durch Scharniere mit der Spannrippe R verbunden. An jeder Rippe ist ein solcher Mechanismus angebracht, und die Scharniere g und h bilden ebensolche Ringe wie bei einem gewöhnlichen Schirm. Man ersieht leicht, dafs durch Auf- und Abbewegen des Schiebers h der Schirm auf- und zugemacht werden kann.
Das freie Tuch ist in einem Punkt c mittelst Schnur mit einem Punkt d des Spannmechanismus derart verbunden, dafs bei geöffnetem Schirm die Schnur ungespannt ist, während beim Schliefsen die Schnur das überflüssige Tuch in den Schirm hineinzieht, so dafs in ganz geschlossenem Zustande das Tuch zwar ohne Spannung, aber doch vollständig in den Schirm hineingezogen ist. Es legen sich dann die Falten des überschüssigen Tuches genau in die Falten des an den Rippen R befindlichen Tuches, und es können die Falten des Schirmtuches genau wie bei einem gewöhnlichen Schirm um den Schirm gelegt werden.
Der Spannmechanismus ist der bei dem gewöhnlichen Schirm angewendete. Der gewöhnliche Schirm stellt den Specialfall dar, dafs der Punkt i mit/ zusammenfällt. Die Verbindungsstange e k braucht nicht parallel hf zu sein, wie gezeichnet; es genügt für das Zusammenklappen, wenn k e -j- e/= k i -\- if ist; auch kann ke oberhalb' hf angebracht werden etc.
Die Abmessungen der einzelnen Theile sind so bemessen, dafs im zugeklappten Zustande das untere Ende der Spannrippen R mit dem Schieber h und das obere Ende/ der Rippen R mit dem Stockende b ziemlich zusammenfällt; der Spannmechanismus, sowie das freie Tuch

Claims (2)

liegen dann innerhalb dieser Punkte. Der Stock kann auch noch unter dem Schieber h so eingerichtet sein, dafs das untere Ende in das obere, geschoben werden kann, wodurch dann noch der Punkt m etwa bei /zu liegen kommt. Ueber den ganzen Schirm kann ein Futteral gezogen werden, oder es kann der untere Stocktheil als Futteral gestaltet werden, so dafs sich dasselbe über das Tuch schieben oder, wenn zweitheilig, darüber klappen läfst. Zur Bequemlichkeit und Sicherung der Manipulation beim Oeffnen und Schliefsen des Schirmes ist am Stock folgende Einrichtung getroffen, welche in den Fig. 3 bis 5 dargestellt ist. Der Stock besteht, wie schon erwähnt, aus zwei Theilen I und II, von denen der eine II rund massiv und der andere I eine Röhre ist, so dafs der Theil II in den Theil I eingeschoben werden kann. In dem unteren Theil des Rohres I ist eine Feder F so angebracht, dafs dieselbe ein Oeffnen des Schirmes erst gestattet, nachdem der Stock vollständig ausgezogen ist, und das Einschieben des Stockes erst, nachdem der Schirm vollständig geschlossen ist. Diese Feder dient auch gleichzeitig zum Halten des Schiebers bei aufgespanntem Schirm. Fig. 3 stellt den Fall dar, wo der Schirm geschlossen, der Schieber sich also unten befindet, und der Stocktheil II in den Stocktheil I eingeschoben ist. Fig. 4 stellt den Fall dar, wo der Stock ganz ausgezogen und der Schirm ganz aufgespannt ist, der Schieber h sich also oben befindet. Aus Fig. 5 ist der Querschnitt des Stocktheiles II ersichtlich. Derselbe ist ein voller Kreis mit eingefräster Nuth, in welcher die Feder F Platz hat. Die Feder F hat bei 7 einen länglichen Zapfen, welcher in das Rohr eingelassen und darin verlöthet ist, so dafs die Feder an dieser Stelle mit dem Rohr fest verbunden ist. An der Feder F befindet sich oben die Nase 4, welche zum Festhalten des Schiebers in aufgespanntem Zustande dient. Am unteren Ende der Feder befinden sich die Nasen 1, 2 und 3, zwischen welchen in zugeklapptem Zustande der Schieber h sitzt, wie Fig. 3 zeigt. In Fig. 3 ist dieser untere Theil der Feder gespannt (in ungespanntem Zustande sitzt dieser Theil, wie Fig. 4 zeigt), dadurch, dafs der untere konische Theil des Schiebers h die gebogene Nase 1 vorgezogen hat. Diese Nase 3 ruht auf dem Boden der Nuth im Stocktheil II und hält den unteren Theil der Feder F gespannt, selbst wenn der Schieber die gebogene Nase 1 freiläfst. Will man nun den Schirm öffnen, so zieht man mit der einen Hand an dem Stocktheil II in der Richtung des Pfeilesy und drückt mit der anderen Hand an dem Schieber h in der Richtung des Pfeiles x. Der Schieber schiebt sich in die Höhe, bis . er vor der Nase 2 sitzen bleibt, und gleichzeitig wird der Stocktheil II herausgezogen, so weit, bis die Nase 5 auf die Nase 3 der Feder F stöfst. Da unter der Nase 5 die Nuth im Theil II durch den ganzen Querschnitt durchgestofsen ist, bis zum Punkt 6, so federt in diesem Augenblick der untere Theil der Feder F zurück, die Nase 1 setzt sich vor 6 und der Stock kommt in die Lage Fig. 4. Durch die Nasen 1 und 3 der Feder F, welche sich vor die Nasen 5 und 6 legen, ist der Stocktheil II zum Stocktheil I vollständig festgestellt, so dafs der ausgezogene Stock ein festes Ganze bildet. Gleichzeitig mit dem Zurückfedern der Feder ist die Nase 2 in den Stock hineingezogen worden, und bei weiterem Drücken in der Richtung des Pfeiles χ geht der Schieber h aufwärts, bis er hinter die Nase 4 der Feder F fafst, wodurch der aufgespannte Schirm arretirt wird. Um den Schirm zu schliefsen, hat man nur die umgekehrte Manipulation nöthig: Man zieht, nachdem man die Nase 4 zurückgedrückt hat, an dem Schieber h mit der einen Hand, während man mit der anderen Hand an dem Theil II nach aufwärts drückt. Dann geht zunächst der Schieber abwärts und zieht in seinem untersten Lauf die gebogene Nase 1 wieder vor. Dadurch wird die Arretirung des Theiles II wieder frei, und dieser wird darauf durch weiteres Drücken in den Theil I hineingeschoben. Die Schirmrippen R werden von dem Punkt e aus nach unten nicht in gleicher Stärke, sondern mit abnehmendem Querschnitt angeordnet, entsprechend der Beanspruchung derselben. Es wird dadurch Mehreres erreicht: Erstens wird der Schirm leichter, ohne an Stabilität einzubüfsen; ferner wird sich, da die Rippen ' dadurch sich leichter in die durch das Tuch bedingte Form biegen, der Schirm leichter aufspannen lassen, und endlich werden die Rippen beim Anstofsen des Schirmes an einen festen Gegenstand sich leichter ausbiegen und nicht so leicht brechen; der Schirm wird somit widerstandsfähiger gegen das Anstofsen. Pate νT-ANSPküche:
1. An Schirmen die Anwendung von Schnüren in Verbindung mit dem freien Tuch, welche mit dem Mechanismus derart verbunden sind, dafs dieselben beim Schliefsen das Tuch in den Schirm hineinziehen.
2. An Schirmen mit ausziehbaren Stöcken die Anordnung einer Feder F, welche das Oeffnen des Schirmes erst dann gestattet,
nachdem der Stab II vollständig herausgezogen und arretirt ist, und beim Schliefsen erst das Einschieben des Stabes II erlaubt, nachdem der Schirm vollständig geschlossen ist.
An Klappschirmen die Erreichung der Zusammenlegbarkeit dadurch, dafs kurze Schirmrippen das Tuch nur auf der unteren Hälfte unterstützen und spannen, während die obere Hälfte des Tuches ganz freibleibt, so dafs beim Schliefsen des Schirmes die kurzen Schirmrippen sich an den Stock legen und das freie Tuch sich dazwischen legt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT37404D Neuerungen an Schirmen Expired - Lifetime DE37404C (de)

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