DE36585C - Mechanisch sich öffnender und Schliefsender Schirm - Google Patents

Mechanisch sich öffnender und Schliefsender Schirm

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DE36585C
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DE
Germany
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slide
umbrella
crown
under
rods
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Expired - Lifetime
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DENDAT36585D
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English (en)
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E. A. R. GEISLER und VOECKLER & ROH in Leipzig, letztere Katharinenstr. 23
Publication of DE36585C publication Critical patent/DE36585C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B25/00Details of umbrellas
    • A45B25/16Automatic openers, e.g. frames with spring mechanisms

Landscapes

  • Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die meisten Schirmconstructionen, welche mit Mechanismen zum selbstthätigen Oeffnen versehen sind, zeigen eine plumpe Form und haben complicate Einrichtungen. Besonders müssen starke Federn und Gestellstreben angewendet werden. Diese Unvollkommenheiten sind durch die in beiliegender Zeichnung in Fig. ϊ bis 3 dargestellte Schirmconstruction vermieden, indem durch Anwendung von eigenartig wirkenden Zugschnüren oder Stäbchen im Verein mit einer frei im Stock liegenden Feder das Oeffnen selbstthätig geschieht.
Die Einrichtung ist folgende:
Die obere Stabkrone N sitzt fest. Unterhalb derselben befindet sich eine Krone A, von welcher aus die Schnüre B nach den Streben D gehen. Die Schnüre B können auch durch Stäbchen oder Drähte ersetzt werden.
Die Krone A wird nach abwärts bewegt, sobald der Strebenschieber E abwärts geschoben wird, weil in diesem Falle die Schnüre oder Stäbchen B einen gleichmäfsigen Zug auf die Krone A ausüben und durch das Herabziehen der letzteren mit der Hülse A1 die Feder F, welche mit ihrem unteren Ende im Stab eine feste Gegenlage hat, zusammendrücken. Ist der Schieber E in seine tiefste Stellung gelangt, so tritt die mit den Zähnen a und b versehene federnde Arretirschiene G in Wirkung, indem der Zahn α derselben in den Schlitz d eingreift und den Aufwärtsgang des Schiebers verhindert. Die Stabenden werden hierbei durch die herabgeschobene Glocke H gedeckt und gehalten.
Soll der Schirm geöffnet werden, so zieht man die Glocke H zurück, so dafs der Rand derselben den schrägen Zahn b der Schiene G niederdrückt und dadurch auch der Zahn a aus dem Schlitz d des Schiebers E herausgebracht wird.
Der Schieber ist demnach frei, die Feder F wirkt auf die Schnurkrone A und die wiederum nur auf Zug beanspruchten Schnüre oder Stäbchen B treiben die Streben D empor und bedingen dadurch ein Ausbreiten der Stoffstäbe L.
Um zu erreichen, dafs der Schieber E beim Schliefsen des Schirmes nicht herabgezogen zu werden braucht, wird die in Fig. 3 dargestellte Einrichtung angewendet. Letztere besteht darin, dafs die Hülse A1, deren Boden auf die Feder F drückt, mit einer Schnur J verbunden wird, .welche an den Zugknebel M angreift. Wird letztere herabgezogen, so findet eine Abwärtsbewegung der Krone A und ein gleichzeitiges Spannen der Feder statt, ohne dafs man den Schieber E1 aus seiner höchsten Stellung (s. Fig. 3) in die tiefste (s. Fig. 2) zu ziehen braucht. Die tiefste Stellung des Zugknebels M, Fig. 3, wird arretirt durch denselben Mechanismus, wie er bei der Anwendung des Schiebers (s. Fig. 1 und 2) in Wirkung tritt; nur greift hierbei der Zahn a der Schiene G unter die Knebelhülse M1 in den Schlitz /. Das Auslösen von α geschieht durch Zurückziehen der Glocke H, welche den Zahn b niederdrückt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Schirmgestell, welches sich mechanisch öffnet, charakterisirt durch die feststehende Stabkrone 2V, unter der sich die Krone A
    befindet, welche beim Oeffnen des Schirmes mittelst der Feder F nach aufwärts bewegt wird und hierbei mittelst der an den Streben D angreifenden Zugschnüre oder Stäbe B das Ausspreizen der Stoffstäbe L bewirkt. An dem unter i. bezeichneten Schirmgestell zum Zweck der Arretirung in geschlossener Stellung die Anwendung der mit Zähnen α und b versehenen Schiene G, welche beim Oeffnen des Schirmes durch die Glocke H derart bewegt wird, dafs der Zahn b den Schieber E oder die Knebelhülse M1 frei läfst.
    An dem unter i. bezeichneten Schirmgestell an Stelle des Zugschiebers E die Anwendung des Knebels M, welcher durch Schnur J mit der Hülse A1 in Verbindung steht und den Zweck hat, zu vermeiden, dafs der Schieber E1 aus seiner obersten Stellung in die tiefste gezogen werden mufs.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36585D Mechanisch sich öffnender und Schliefsender Schirm Expired - Lifetime DE36585C (de)

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