DE37388C - Regulator für Motoren zum Betriebe von Dynamomaschinen - Google Patents

Regulator für Motoren zum Betriebe von Dynamomaschinen

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DE37388C
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Germany
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DENDAT37388D
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Schaeffer und Budenberg GmbH Germany
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Schaeffer und Budenberg GmbH Germany
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der in der Zeichnung dargestellte Apparat hat den Zweck, Motoren, welche dynamo- oder magnetelektrische Maschinen betreiben, so zu reguliren, dafs diese einen Strom von constanter Stärke oder von constanter Spannung liefern. Dasselbe Ziel wurde bisher dadurch angestrebt, dafs man eine Drahtspule, welche von einem der Stärke oder Spannung des zu regulirenden Stromes proportionalen Strom durchflossen war, auf einen Eisenkern, der an Stelle von Schwungkugeln eines Centrifugalregulators an der Regulatorhülse angreift, wirken läfst. Da die Anziehung der Spule hierbei proportional der Spannung und Stärke des Stromes ist, dieser aber möglichst constant sein soll, so ist die Differenz zwischen der Kraftäufserung bei normaler und der bei hiervon abweichender Spannung zu gering, um die Widerstände der Regulir- und Steuervorrichtung zu überwinden.
Es wurde auch versucht, die vorerwähnte Spule doppelt auszuführen und zu beiden Seiten des Regulirhebels anzuordnen. Durch ein Relais wird die eine oder andere Spule in Thätigkeit gesetzt und dadurch ein energischer Anzug des Ankers in der einen oder anderen Richtung bewirkt. Hierbei variirt der Anzug der Spulen nicht mit der wirklichen Differenz der Spannung bezw. des Stromes, sondern derselbe· ist constant, wie grofs auch die Abweichung der Dynamo sein mag.
Die nachstehend beschriebene Vorrichtung wirkt auf den Regulirhebel eines Regulators oder einer Steuerung mit einer Kraft, welche mit der Abweichung der Spannung oder ^des Stromes von der normalen Gröfse variirt.
Ein zu diesem Zweck besonders construirtes Volt- oder Amperemeter A, Fig. 1, welches bei geringen Differenzen einen grofsen Ausschlag giebt, trägt an seinem Zeiger α einen Stab b, welcher in einen Flüssigkeitswiderstand c eintaucht, wie in Fig. 2 in gröfserem Mafsstabe gezeichnet.
Durch das mehr oder weniger tiefe Eintauchen dieses Stabes wird der Widerstand des Apparates in sehr weiten Grenzen auf kurzem-Wege verändert.
Dieser Flüssigkeitswiderstand c ist mit einer Drahtspule B verbunden und mit dieser in den Nebenschlufs zum Hauptstromkreise der Dynamo-Maschine geschaltet. Es wird demnach der Strom in der Spule und damit der Anzug des Ankers schon bei geringen Schwankungen des Hauptstromes in sehr erheblichen Grenzen variifen.
Diese so geschaffene Kraft kann entweder direct oder durch Zwischenmittel auf die Steuerung des Motors einwirken.
Als Zwischenmittel eignet sich in hohem Mafse ein Schwungkugelregulator. So ist in Fig. 3 die Drahtspule B an dem Regulatorbock befestigt und der Anker d mit dem Regülatorstellzeug e verbunden.
Durch die gewählte Anordnung wird, sobald Strom durch die Spule geht, der Anker d entsprechend angezogen, und wird hierdurch, da dieser vermittelst e an der Hülse der Regulatorbirne angreift, die Birne nach unten gezogen bezw. belastet. Sobald der Strom nachläfst, wird die Regulatorbirne entlastet.
So lange das Voltmeter oder Ammeter den normalen Stand nicht überschreitet, ist die
Birne constant mit der Gröfse der Ankeranziehung belastet. Eine geringe Abweichung des Zeigers über seine normale Stellung hinaus bewirkt vermittelst des Flüssigkeitswiderstandes, der Drahtspule, des Ankers und des Hebels e eine entsprechende Entlastung der Regulatorbirne, wodurch deren Trägheit momentan überwunden wird, also ein sofortiges Steigen der Regulatorhülse, hierdurch eine unmittelbare Beeinflussung der Motorsteuerung die Folge sein mufs.
Es ist demnach die Geschwindigkeit des Motors abhängig gemacht von der Zeigerstellung des Volt- oder Amperemeters.
Statt der beschriebenen Spule können deren zwei angeordnet werden, und können dieselben mit dem Flüssigkeitswiderstande derartig verbunden sein, dafs bei normalem Gange die Kraftwirkung der beiden Spulen sich gegenseitig aufheben und bei Stromschwankungen die anziehende Kraft der einen Spule zu-, die der anderen abnimmt, so dafs die Differenz der beiden magnetischen Kräfte belastend oder entlastend auf den Regulator oder die Steuerung wirken.
Bei Dampfmaschinen mit Präcisionssteuerung, bei welchen der Regulator direct auf die Steuerung einwirkt, kann der vom Voltmeter beeinflufste Elektromagnet direct in der Achse des Schwungkugelregulators, über, unter oder selbst in der Birne desselben so montirt werden, dafs ein Theil der Regulatorspindel den Eisenkern der Drahtspule bildet. Der übrige Theil der Spindel ist alsdann aus einem nicht magnetischen Material (Messing u. s. w.) zu fertigen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Die Verbindung eines die Spannung bezw. die Stärke des von einer Dynamo-Maschine gelieferten Stromes messenden Voltmeters bezw. Ammeters mit einem Flüssigkeitswiderstande, welcher zusammen mit einer oder mehreren auf den Steuermechanismus des treibenden Motors durch Ankeranziehung einwirkenden Spulen in den Nebenschlufs der Maschine eingeschaltet ist, zu dem Zwecke, dafs der Strom dieser Spule und somit auch die Anziehung des Ankers schon bei geringer AbweichungdesMefsinstrumentes in möglichst weiten Grenzen variirt.
2. Die Belastung und Entlastung der Birne bezw. Hülse eines Schwungkugelregulators durch einen oder mehrere Elektromagnete, welche in der in Anspruch ι. beschriebenen Weise beeinflufst werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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