DE229448C - - Google Patents
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- DE229448C DE229448C DENDAT229448D DE229448DA DE229448C DE 229448 C DE229448 C DE 229448C DE NDAT229448 D DENDAT229448 D DE NDAT229448D DE 229448D A DE229448D A DE 229448DA DE 229448 C DE229448 C DE 229448C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P9/00—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
- H02P9/14—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
- H02P9/16—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field due to variation of ohmic resistance in field circuit, using resistances switched in or out of circuit step by step
- H02P9/18—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field due to variation of ohmic resistance in field circuit, using resistances switched in or out of circuit step by step the switching being caused by a servomotor, measuring instrument, or relay
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 229448 KLASSE 21c. GRUPPE
Die vorliegende Erfindung betrifft eine selbsttätige Regelungsvorrichtung für elektrische Maschinen,
bei welcher die Einstellung des Regulierwiderstandes mit Hilfe von Wälzsektoren unmittelbar ohne Zwischenglieder erfolgt, wobei
im Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen dieser Art keinerlei den Regelungsvorgang
störende Rückwirkung auf den Steuerapparat ausgeübt wird.
ίο Dies wird dadurch erreicht, daß ein Relais
als Steuerapparat, welches durch Wechsel- oder Gleichstrom betrieben werden kann, Unter dem
Einfluß des zu regelnden Stromes oder der Spannung oder von beiden die Spitze von Wälz-Sektoren
bewegt und dabei den Umfang dieser Sektoren auf kreisförmig mit größerem Radius angeordneten Kontaktknöpfen des den Strom
oder die Spannung der Maschine regelnden Widerstandes abwälzt, wobei die einzelnen Teile
so angeordnet sind, daß der Berührungspunkt jedes Wälzsektors, seine Spitze sowie das Zentrum
des betreffenden Kontaktkreisbogens, welches gleichzeitig den Drehpunkt des beweglichen
Systems darstellt, stets auf einer Geraden liegen. Die Einstellung des Widerstandes vollzieht
sich dabei ohne gleitende Reibung, so daß die unmittelbare Einstellung des Regulierwiderstandes
mittels der im . Relais auftretenden Kraftwirkung mit äußerster Genauigkeit und Sicherheit erfolgt. Außerdem wird jegliche
den Regelungsvorgang störende Rückwirkung von Seiten der den Kontaktdruck ausübenden
Organe auf den Steuerapparat ver-.. mieden. Zu diesem Zweck werden gemäß vorliegender
Erfindung zwei oder mehr derartige Wälzsektoren um die Achse des Steuerorgans so angeordnet, daß die den Kontaktdruck ausübenden
Federkräfte in bezug auf den Achsdruck sich gegenseitig aufheben und der Abstand
des Mittelpunktes dieser Sektoren von der genannten Achse klein ist im Verhältnis
zu ihren Radien. Auf diese Weise wird erreicht, daß mit möglichst kleiner Bewegung und kleinen
bewegten Massen bei möglichst geringen Reibungswiderständen große Reihen von Wider-Standsstufen
bestrichen werden. Als Gegenkraft für die Einstellung des Relais können beliebige Mittel, wie Feder-, Schwerkraft, elektrische
Kräfte u. dgl., dienen.
In beispielsweiser Ausführung ist eine derartige selbsttätige Reguliervorrichtung für elektrische
Maschinen in Fig. 1 beiliegender Zeichnung in Vorderansicht und in Fig. 2 im Grundriß
abgebildet. Die Fig. 3. und 4 zeigen in Vorderansicht und Grundriß ein besonderes Beispiel
für Wechselstrom.
Auf einer Spindel α (Fig. 1) sitzt eine Drehspule
0 und zwei Federn c, c', welche die Spitzenlager d, d' von zwei Wälzsektoren e, e'
tragen. Diese beiden Wälzsektoren e, e' werden durch die Federn c, c' an die um den Mittelpunkt
der Spindel α fest gelagerten Kontaktreinen f, f für die Widerstände I, V angedrückt
; dabei heben sich die von den Federn ausgeübten Kräfte in bezug auf den Achsdruck
gegenseitig auf. Auf der Welle α sitzt außerdem noch ein Hebelarm, hier z. B. eine
Rolle h, welche zugleich die Federn c, c' trägt.
Fließt nun z. B. in der Drehspule 0 eines Gleichstromrelais, welche sich nach Art der
Weston-Instrumente in einem gleichmäßig gesättigten Magnetfeld einstellen kann, ein Strom,
und zwar so stark, daß das erzeugte Drehmoment dem von dem Gewicht i erzeugten das Gleichgewicht
hält, so wird eine geringe Zunahme der Stromstärke bzw. Klemmenspannung eine
Drehung im Sinne des Uhrzeigers, eine Abnahme dagegen eine Drehung im entgegengesetzten
Sinne zur Folge haben. Dabei bleiben
ίο der Berührungspunkt zwischen dem Umfang
jedes Wälzsektors und den Kontaktklötzen, die Spitzen d, d' des betreffenden Wälzsektors
sowie der Mittelpunkt α stets auf einer Geraden. Natürlich kann das Gewicht i auch durch eine
geeignete Federkraft ersetzt werden.
Schließt man nun die Drehspule an die Spannung einer Nebenschlußdynamo an und
schaltet in den Magnetstromkreis die Widerstände I, V', so wird, da die Wälzsektoren e
bzw. β' leitend mit dem einen Ende der Widerstände I, V verbunden sind, bei zunehmender
Klemmenspannung eine Drehung im Sinne des Uhrzeigers, gleichzeitig aber durch Vorschalten
von Widerstandsstufen durch die Wälzsektoren so lange eine Abnahme der Spannung erfolgen,
bis die auf die Drehspule 0 einander entgegengesetzt wirkenden Drehmomente wieder gleich
• groß sind.
Für Wechselstrom kann z. B. ein Motor nach Fig. 3 und 4 verwendet werden, dessen beweglicher
Teil aus einer Scheibe b (z. B. aus Aluminium) besteht, welche nach Ferrarisschem
Prinzip von einem Wechselstrommagneten g angetrieben wird. Die Wicklung k dieses
Magneten kann für den vorliegenden Fall an die Klemmen eines Wechselstromgenerators angeschlossen
werden, während der Widerstand I, V im Hauptstrom- oder Nebenschlußerregerstromkreis
der Erregerdynamomaschine liegt. Die Wirkungsweise ist in diesem Falle dieselbe wie
bei Gleichstrom.
An Stelle von zwei Wälzsektoren können natürlich drei oder mehr symmetrisch um die
Drehachse angeordnet werden.
Die Lagenänderung der einzelnen Teile bei Drehung der Achse α ist in Fig. 5 dargestellt,
und zwar ist in der mit ausgezogenen Linien angedeuteten Lage der Wälzsektoren die eine
Endstellung derselben, in der mit gestrichelten Linien angedeuteten aber die andere Endstellung
der beiden Wälzsektoren angedeutet. Aus den strichpunktierten Linien aber geht hervor,
daß die beiden Berührungspunkte der Wälzsektoren sowie ihre Spitzen mit dem Zentrum
des Kontaktkreisbogens, welcher gleichzeitig den Drehpunkt des Systems bildet, stets in
einer geraden Linie liegen, woraus ohne weiteres hervorgeht, daß die den Kontaktdruck
ausübenden Federkräfte keinerlei Rückwirkung auf den Regulierapparat in bezug auf den Achsdruck
ausüben können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbsttätige Regelungsvorrichtung für elektrische Maschinen, bei welcher die Einstellung des Regulierwiderstandes mit Hilfe von durch die Regelungsvorrichtung beeinflußten Wälzsektoren erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr Wälzsektoren um die Achse des Steuerorgans unter Zwischenschaltung von Federn so angeordnet sind, daß die den Kontaktdruck ausübenden Federkräfte in bezug auf den Achsdruck sich gegenseitig aufheben und der Abstand des Mittelpunktes der Sektoren von der genannten Achse klein ist im Verhältnis zu ihren Radien, zu dem Zweck, mit möglichst kleiner Bewegung und kleinen bewegten Massen bei möglichst geringen Reibungswiderständen der Regelungsvorrichtung große Reihen von Widerstandsstufen abrollen zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE229448C true DE229448C (de) |
Family
ID=489753
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT229448D Active DE229448C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE229448C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE960297C (de) * | 1952-11-04 | 1957-03-21 | Heinrich Moerike Dipl Ing | Batterieregler fuer Fahrzeug- und Windkraftanlagen |
-
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- DE DENDAT229448D patent/DE229448C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE960297C (de) * | 1952-11-04 | 1957-03-21 | Heinrich Moerike Dipl Ing | Batterieregler fuer Fahrzeug- und Windkraftanlagen |
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