DE206274C - - Google Patents
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- DE206274C DE206274C DENDAT206274D DE206274DA DE206274C DE 206274 C DE206274 C DE 206274C DE NDAT206274 D DENDAT206274 D DE NDAT206274D DE 206274D A DE206274D A DE 206274DA DE 206274 C DE206274 C DE 206274C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P9/00—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
- H02P9/14—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
- H02P9/16—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field due to variation of ohmic resistance in field circuit, using resistances switched in or out of circuit step by step
- H02P9/18—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field due to variation of ohmic resistance in field circuit, using resistances switched in or out of circuit step by step the switching being caused by a servomotor, measuring instrument, or relay
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl: 206274 KLASSE 21c. GRUPPE
in BADEN, Schweiz.
Vorliegende Erfindung betrifft einen selbsttätigen Spannungsregler für Gleich- und
Wechselstrom, der bedeutend größere Stromstärken in viel kürzerer Zeit regulieren kann
als die bisher bekannten Regler.
Bei Spannungsänderungen erfolgt ferner, im Gegensatz zu dem Bekannten, die Ein- bzw.
Ausschaltung von Widerständen ohne Unterbrechung des Erregerstromkreises, und zwar
ίο durch mehrere voneinander abhängige Kontakte,
deren selbsttätige Einstellung nicht wie beim Thury-Regulator stufenweise, sondern
unter Überspringung einer der Größe der Belastungsänderung entsprechenden Anzahl von
Widerstandskontakten derart vor sich geht, daß beispielsweise bei zwei Kontakten ein
abwechselndes Andrücken und Freiwerden dieser beiden Kontakte mit einer Übergangsperiode
gleichzeitigen Andrückens beider Kontakte auf die Widerstandskontakte erfolgt.
Durch Federn miteinander gekuppelte Spindeln gestatten dabei ein selbsttätiges Einstellen
des einen Kontaktes während des Andrückens des andern Kontaktes auf die er- wähnten Widerstandskontakte. Die Einstellung
selbst erfolgt völlig reibungsfrei, da der sich gerade einstellende Kontakt seinen Weg in
freier Luft beschreibt und dann senkrecht auf einen der Widerstandskontakte gedrückt
wird.
In beiliegender Zeichnung sei die Erfindung an einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht.
Die Fig. 1 und 2 sind Kopf- bzw. Seitenansichten. Auf einer Spindel α sitzt eine
Scheibe b aus Metall (Kupfer, Aluminium usw.). Ein von der Spannung oder vom Strom des
beispielsweise zu regulierenden Wechselstrom generators gespeister Elektromagnet c übt auf
diese Scheibe ein Drehmoment aus, welches normal durch ein Gewicht d ausbalanciert
wird. Mit der Spindel α sind zu beiden Seiten der Scheibe zwei Spindeln β und f mittels
Federn g und h gekuppelt, welche Kontakthebel i und k tragen. Diese Kontakthebel
können sich in unmittelbarer Nähe vor den Widerstandskontakten m bzw. m1 bewegen und
sind ihrerseits federnd, so daß sie bei der Bewegung der Bügel q und r auf die Kontaktbahn
der Widerstände angepreßt werden können. Die Spindeln sind alle in Spitzen
gelagert; I sind die Widerstände des Regulators, die in den Hauptstrom oder auch in
den Nebenschluß der Erregermaschine eingeschaltet sein können und mit den Kontakten ni
und m1 verbunden sind, welche am Gestell η
sitzen. In diesem Gestell η ist oben eine von einem Exzenter 0 hin und her schiebbare
Stange ft gelagert, welche abwechselnd gegen die Bügel q und r stößt. Letztere können
um ihre Achsen s bzw. t schwingen, wenn sie angestoßen' werden, und tragen oben am entgegengesetzten
Ende Fortsätze oder Stangen u bzw. ν, die durch eine Feder w miteinander
verbunden sind, so daß beide Bügel stets nach innen zusammengezogen werden. Befindet
sich also die Stange p in der Mittellage, d. h. ragt sie dann weder nach links
noch nach rechts aus ihren Lagern hervor, so werden beide Bügel durch die Feder w
nach der Mitte hingezogen und drücken beide federnden Kontakthebel i und k eine gewisse
Zeit gleichzeitig auf die Widerstandskontakte m und m1. Die Bügel sind ferner noch elektrisch
durch die Leitung λ; miteinander verbunden, während beispielsweise der Erregerstrom
durch die Leitung y eintritt und die Widerstände durch die Leitung ζ wieder verläßt.
ίο Die Wirkungsweise ist nun folgende:
Das Exzenter ο wird von irgendeiner Kraftquelle aus beständig gedreht und damit die
Stange φ hin und her geschoben. Steigt nun beispielsweise die Spannung des Wechsel-Stromerzeugers,
so wächst auch das auf die Scheibe b von dem Elektromagneten ausgeübte Drehmoment, d. h. das durch das Gewicht
multipliziert mit dem Radius der Scheibeiinabe erzeugte Drehmoment wird überwunden
und die Scheibe gedreht. Mit der Scheibe nun wollen sich beide Kontakthebel drehen,
da ihre Spindeln mit der Scheibenspindel durch die Federn g und h gekuppelt sind.
Würde dieses eintreten, so würde der Erregerstrom unterbrochen. Da aber einer der Bügel
q oder r seinen entsprechenden Kontakthebel stets fest auf die Widerstandskontakte m
bzw. Mi1 drückt, wenn der andere Bügel abgestoßen
wird, so kann sich in dem Augenblick, in welchem sich die Scheibe b dreht,
nur ein Kontakthebel mitdrehen, während der andere' die Stromunterbrechung verhindert.
Hier ist nun zu beachten, daß stets zwischen dem Andrücken des einen Kontakthebels und
dem Freiwerden des andern eine kurze Periode fällt, während welcker beide Kontakthebel
gleichzeitig angedrückt sind, so daß eine Stromunterbrechung überhaupt nicht eintreten
kann. Je größer die Belastungsschwankung ist, desto größer ist auch der Winkel, den
der freie Kontakthebel beschreibt, d. h. desto größer ist die Anzahl der Kontakte, die einfach
übersprungen werden; im Gegensatz zum Thury-Regulator, bei dem von Kontakt zu
Kontakt weitergeschaltet wird. Die Folge davon ist, daß die Regulierung auf die gewünschte
Spannung durch Ein- bzw. Ausschalten von Widerständen nach vorliegender Erfindung bedeutend schneller erfolgt. Der
vorher festgehaltene Kontakthebel wird frei, sobald die Stange j>
in die entgegengesetzte Richtung geschoben wird, er wird also jetzt,
da die Feder, welche seine Spindel mit der Scheibenspindel verbindet, durch die vorherige
Drehung der Scheibe gespannt ist, na.chge- j . dreht und- stellt sich wieder reibungslos auf
denselben Kontakt ein, den der andere vorher verdrehte Hebel eingenommen hat. Was jetzt
weiter folgt, ist bekannt; durch das Einschalten
der Widerstände wird die Spannung des Erregerstromes und damit die des Wechselstromgenerators
verringert und in kürzester Zeit wieder auf die normale zurückgebracht. In derselben Weise erfolgt bei sinkender
Spannung das Ausschalten einer bestimmten Anzahl Widerstände.
Bemerkenswert ist noch, daß die Kontakte vollständig reibungsfrei verschoben werden,
indem sich die federnden Kontakthebel sofort nach der Schwingung ihres entsprechenden
Bügels nach außen hin senkrecht von dem betreffenden Widerstandskontakt entfernen,
dann einen Winkel in freier Luft beschreiben und hierauf wieder senkrecht angedrückt
werden. Eine Funkenbildung ist infolge des eigenartigen abwechselnden Anlegens und Abhebens
der Kontakte bei gleichzeitigem Anliegen in der Übergangsperiode fast völlig ausgeschlossen.
Handelt es sich um Spannungsregler für Gleichstrom, so kann natürlich an Stelle des
Wechselstrommotors b, c zum Antrieb der Achse α einfach ein Gleichstrommotor verwendet
werden (irgendein Hilfsmotor oder auch Elektromagnet, der mittels entsprechender
Hilfsmittel der Achse α ein Drehmoment erteilt). . ■
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . Selbsttätiger Spannungsregler für Gleich und Wechselstrom, dadurch gekennzeichnet, daß zwei elektrisch verbundene Schalthebel über die Widerstandskontakte von ein und derselben vom Strom beeinflußten Vorrichtung bewegt werden und abwechselnd durch eine zweite dauernd laufende Bewegungsvorrichtung auf die Kontakte gedrückt und von ihnen abgehoben werden, so daß sie ihre Bewegung längs der Kontakte in der abgehobenen Stellung sprungweise ohne Berührung der Kontakte ausführen.
- 2. Selbsttätiger Spannungsregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Kontakte mit Spindeln verbunden sind, die mittels Federn mit der sie verstellenden Bewegungsvorrichtung gekuppelt sind.
- 3. Selbsttätiger Spannungsregler nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch drehbar gelagerte Bügel (q, r) aus gut leitendem Material, welche abwechselnd durch eine mittels rotierenden Exzenters(0) hin und her geschobene Stange (f) von den Kontakten entfernt und nach Freigabe durch Federkraft zurückgeführt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE206274C true DE206274C (de) |
Family
ID=468453
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT206274D Active DE206274C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE206274C (de) |
-
0
- DE DENDAT206274D patent/DE206274C/de active Active
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